Funktionen Basis-Infos zu PIN, MSN, ISDN-Dienste-Kennung, MFV, Keypad, 
siehe...
Gekennzeichnete Angaben gelten nur für die jeweilige Anschluss-Art:
= Analog bzw.
= ISDN oder
= alle
Die auf dieser Seite beschriebenen Funktionen sind Leistungsmerkmale, die beim Gerufenen (B-Teilnehmer) eingerichtet und gesteuert werden. Sie beziehen sich auf ankommende Rufe von bestimmten Anrufern (A-Teilnehmer) bzw. Ursprungs-Bereichen.
Viele Endgeräte (Telefone, TK-Anlagen) bieten als interne (geräteseitige) Funktion verschiedenartige "Anruffilter" an, mit denen ankommende Rufe von programmierbaren Ursprungsbereichen unterschiedlich behandelt werden können. Hierbei kann z.B. bei bestimmten Anrufern der Tonruf unterdrückt werden, oder es werden Verbindungen aus einem konkreten Vorwahlbereich intern weitergeleitet (z.B. zum Anrufbeantworter). Da dies aber eine lokale Funktion des Gerätes ist, greifen diese Filter auch nur bei übermittelter Rufnummer und nicht gezielt bei Telefonterror durch anonyme Anrufer.
Um Anrufer auch trotz unterdrückter Rufnummern-Übermittlung (CLIR) individuell filtern zu können, ist man auf eine externe (netzseitige) Funktion direkt in der Vermittlungsstelle (VSt) des eigenen Anschluss-Betreibers (Teilnehmer-Netzbetreiber, TNB, z.B. T-Com, Arcor, Versatel) angewiesen, da der Vermittlungsstelle die Rufnummer üblicherweise immer bekannt ist (Ausnahme sind bestimmte Auslands-Verbindungen).
Umleitungen ← Um auch CLIR-Anrufer individuell weiterzuleiten gibt es die Selektive Anrufweiterschaltung
Beim generellen Schutz vor allen anonymen Rufen ohne Rufnummern-Übermittlung ist man mit einer internen Funktion eines geeigneten Endgerätes flexibler, da das externe T-Com-Leistungsmerkmal Abweisen unbekannter Anrufer nicht fallweise de-/aktiviert werden kann. Bei T-ISDN ist hiermit auch keine individuelle Beschränkung auf einzelne seiner eigenen Rufnummern (MSN) möglich. Die Abwehr anonymer Anrufer kann bei ISDN aber mit der Grundfunktion Ruf abweisen realisiert werden.
Schutzfunktionen gegen anonyme Rufe sind unwirksam, wenn der Anrufer bewusst eine falsche Rufnummer übermittelt (wie etwa nur "00" oder "000"). Dies ist nicht nur vom Ausland aus oder über bestimmte VoIP-Anbieter möglich, sondern auch durch Nutzung des Leistungsmerkmals CLIP no screening Funktionen am rufenden Anschluss. Die Umgehung eingerichteter Filter gegen unbekannte Anrufer wird durch gefälschte oder unsinnige Nummern zunehmend bei unseriösen Werbeanrufen praktiziert.
Bei den meisten Modellen der Fritz!Box Fon (FBF, nicht bei 5010) mit aktuellerer Firmware können eingehende Anrufe ohne übermittelte Rufnummer auf eine andere Nebenstelle und damit zu einem dort angeschlossenen Anrufbeantworter umgeleitet werden. Hier kann dem anonymen Anrufer dann auch eine sinnvolle Ansage mit dem Hinweis der Nichtannahme ohne Rufnummern-Übermittlung geboten werden.
Über Einstellungen... Telefonie... Rufumleitung... Neue Rufumleitung... im Menü der Bedienoberfläche sind folgende Festlegungen erforderlich.
| Anonymer Ruf auf | |||
|---|---|---|---|
| jede Nummer | einzelne MSN | Internet-Nummer | |
| Anrufe von Telefonbuch: | Unbekannt | (leer) | (leer) |
| Rufnummer: | (leer) | MSN |
Nummer |
| Weiterleitung zu | |||
| Gerät/AB | extern | Internet | |
| umleiten über: | (leer) | (leer) | eigene Nr |
| Zielrufnummer: | Nebenstelle | Zielnummer | Zielnummer |
MSN bei ISDNSollen anonyme Anrufer nur bei Anwahl von bestimmten eigenen Nummern (MSN) weitergeleitet werden, ist im Feld "Rufnummer:" die
vor dieser Nummer anzugeben, welche sich dann nur auf Anrufe ohne Rufnummern-Übermittlung bezieht.
Je nach FritzBox-Modell ist diese Funktion an Analog- und/oder ISDN-Anschlüssen möglich. Die sonstige Konfiguration der Nebenstellen ist der Geräteanleitung zu entnehmen. Bei neueren Modellen mit aktueller (Labor-)Firmware kann auch direkt auf den integrierten Anrufbeantworter geleitet werden (Nebenstellen ab 600).
An einem ISDN-Anschluss der Telekom kann ein anonymer Ruf über den 2. B-Kanal auch zur T-NetBox umgeleitet werden, hierzu ist für die Weiterleitung zu extern als Zielnummer die 08003302424 anzugeben.
Selbst gewählte gehende Verbindungen werden von den Anrufer-Filtern generell nicht beeinträchtigt.
Bei T-ISDN wird seit dem 01.12.2003 ein neu bereitgestelltes Leistungsmerkmal immer für alle MSN gleichermaßen freigeschaltet. Die festen Funktionen, die nicht selbst individuell gesteuert werden können (z.B. Abweisen unbekannter Anrufer), greifen somit bei jeder MSN. Dagegen wird bei den veränderbaren Funktionen (z.B. Abweisen unerwünschter Anrufer bzw. Annahme erwünschter Anrufer) jede der MSN wie ein eigenständiger Anschluss behandelt. Hier werden für jede MSN unabhängig voneinander eigene Negativ-/Positivlisten mit bei Bedarf abweichenden Anrufer-Einträgen geführt. Die De-/Aktivierung und Auswahl der Variante kann bei den verschiedenen MSN unterschiedlich konfiguriert werden. Für das gemeinsame Ein-/Ausschalten bzw. das identische Belegen der Listenplätze gleichzeitig für alle MSN gibt es erweiterte Keypad-Befehle mit der Angabe MSN=0.
Hinweis: Die T-Com hat mit der Einführung der neuen Anschluss-Varianten (Call...) zum 01.03.2005 zusätzlich für diese auch neue Bedienungsanleitungen herausgegeben. In diesen Dokumenten wird bei den Funktionen des Sicherheitspakets die Möglichkeit erwähnt, die jeweiligen Positiv- und Negativlisten gleichzeitig kombiniert zu aktivieren. Die genauen Verhaltensweisen (Prioritäten) sind bisher noch unklar, genau wie die Frage, ob die Änderung auch für die schon vorher eingerichteten alten Sicherheitspakete gilt. Die angepasste Überarbeitung meiner Seiten folgt nach dieser Klärung...
Dokumente ← Anleitungen für alte und neue T-Net bzw. T-ISDN Anschlüsse
Folgende Funktionen werden als gemeinsames Leistungsmerkmal von der T-Com seit dem 01.08.2002 angeboten:
Sie sind nur zusammen mit dem Sicherheitspaket Anschlüsse als Zusatz für alle T-Net-Varianten und T-ISDN Mehrgeräte-Anschlüsse erhältlich. Es stehen beide Funktionen jederzeit zur Verfügung, aber nur zur wechselweisen Nutzung (entweder-oder). Eine gleichzeitige Aktivierung beider Varianten ist nur bei ISDN auf verschiedenen MSN möglich.
Durch die selbst einstellbaren Filter wird die Erreichbarkeit des eigenen Anschlusses für ankommende Verbindungen festgelegt. Hierzu werden individuelle Rufnummern bzw. Rufnummern-Gruppen (Anfangsteile von Rufnummern) in der Vermittlungsstelle bestimmt. Die Anrufernummern werden selbst eingerichtet, indem unabhängig voneinander eine Negativliste (Sperrliste, Blacklist) der unerwünschten Anrufer und/oder eine Positivliste (Vorzugsliste, Whitelist) der ausschließlich erwünschten Anrufer erstellt wird. Jeder Eintrag (Listenplatz) kann aus maximal 20 Ziffern bestehen, inklusive Vorwahl und mit führender 0 bzw. 00. Eine ohne Ortsvorwahl eingetragene Rufnummer wird so behandelt, als wäre die eigene Ortsvorwahl davorgesetzt.
Es können gleichzeitig in beiden Listen Einträge vorhanden sein, unabhängig davon, welche Funktion gerade aktiv ist. Es kann aber immer nur eine Variante mit der zugeordneten Liste eingeschaltet sein, die jeweils andere Variante muss zuvor ausgeschaltet sein. Das Abweisen unerwünschter Anrufer aktiviert die gesamte Negativliste, die Annahme erwünschter Anrufer aktiviert ausschließlich die Positivliste. Das De-/Aktivieren der Funktionen hat keinen Einfluss auf die gespeicherten Anrufer-Nummern, die Listeneinträge bleiben hierbei unverändert bestehen.
Bei ISDN werden für jede MSN zwei eigenständige Rufnummern-Listen unabhängig voneinander geführt (jeweils Negativliste und Positivliste). Ebenso geschieht das De-/Aktivieren für jede MSN eigenständig auf die jeweilige Liste bezogen. Es können bei verschiedenen MSN auch unterschiedliche Varianten (Abweisen/Annahme) nebeneinander eingeschaltet sein. Das gleichzeitige Ein- bzw. Ausschalten aller MSN mit dem erweiterten Keypad Befehl MSN=0 ist aber nicht möglich, wenn auf einer der MSN bereits die andere Variante aktiviert ist.
Funktionen ← Grundlegende Erläuterungen zur PIN und zur abgehenden MSN bei ISDN
Prinzipiell müssen bei beiden Varianten die Anrufer-Nummern bereits bekannt sein, um sie überhaupt eintragen zu können. Die Funktionen greifen allerdings auch bei unterdrückter Rufnummern-Übermittlung, da der Vermittlungsstelle die Rufnummer immer bekannt ist (Ausnahme sind bestimmte Auslands-Verbindungen). Daher ist ein generelles Sperren aller Anrufer ohne Rufnummern-Übermittlung mit diesen Funktionen nicht möglich, siehe hierzu das Leistungsmerkmal Abweisen unbekannter Anrufer und bei ISDN die Funktion Ruf abweisen.
Da in der Vermittlungsstelle der T-Com immer nur eine der beiden Varianten eingeschaltet sein kann, können die Filter-Funktionen auch nicht kombiniert werden. Daher kann nicht gleichzeitig eine Rufnummern-Gruppe gesperrt werden, und eine einzelne darin enthaltene Rufnummer freigegeben werden. Wenn z.B. 040 in der Negativliste steht, kann für den Erbonkel aus Hamburg keine Ausnahme gemacht werden. Wurde dagegen die Positivliste mit 040 aktiviert, ist man auch der dortigen Schwiegermutter schutzlos ausgeliefert (es sei denn, man hat ISDN, und gibt jedem eine andere, individuell konfigurierte MSN).
Umleitungen ← Selektive Anrufweiterschaltung bietet ebenfalls Filterung bestimmter Anrufer
Basis-Infos ↑ Un-Erwünscht
Bei der Telekom Anschlüsse ist dieses Leistungsmerkmal seit dem 01.08.2002 erhältlich und zusätzlich buchbar für folgende Anschlussarten.
Das Merkmal ist nur im Sicherheitspaket Anschlüsse gemeinsam mit weiteren Funktionen erhältlich, es ist nicht einzeln beauftragbar.
Durch das Abweisen unerwünschter Anrufer werden Rufe von den zuvor bestimmten Anschlüssen verhindert und somit nicht mehr signalisiert. Nicht durchgestellte Anrufer hören evtl. lediglich das Besetzt-Zeichen bzw. eine wenig sinnvolle Ansage wie "Dieser Anschluss ist aus technischen Gründen vorübergehend nicht erreichbar, bitte rufen Sie später wieder an" (abhängig auch vom Netz des Anrufers).
Zunächst werden in die Negativliste auf die Listenplätze (Lp) 1 bis 20 die unerwünschten, abzuweisenden Rufnummern der Anrufer eingetragen.
| Eintragen / Ändern | Löschen | Abfragen | |||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
![]() |
930 |
PIN |
Lp |
Anrufernummer |
![]() |
930 |
PIN |
Lp/0 |
![]() |
![]() 930 |
( Lp) |
![]() |
|||
![]() |
MSN/0 |
MSN/0 |
(Lp) MSN |
||||||||||||
![]() |
Eintragen überschreibt eine bereits vorhandene Anrufernummer (Ändern). Löschen nur des angegebenen Listenplatzes oder Gesamtliste mit Lp=0. Abfragen, ob überhaupt irgendein (oder der angegebene) Lp belegt, Ansage: "...de-/aktiv". |
||||||||||||||
![]() |
Ohne Angabe gilt abgehende MSN / 0=alle (Haupt-PIN). Abfragen mit Lp zeigt Daten im Display: "LP Anrufernr" oder "kein Eintrag". |
||||||||||||||
930
PIN
3
03012345
(gilt bei ISDN nur für die Negativliste der abgehenden MSN des Endgerätes)
930
PIN
3
03012345
0
(gilt für die Negativlisten aller MSN, dabei PIN der Haupt-MSN eingeben)
930
PIN
3
03012345
87654321
(gilt für die Liste der eingegebenen MSN, mit PIN dieser MSN)
930
PIN
0
(gilt bei ISDN nur für die Negativliste der abgehenden MSN des Endgerätes)
930
PIN
0
0
(gilt für die Negativlisten aller MSN, dabei PIN der Haupt-MSN eingeben)

930
(ob irgendein Lp belegt ist, gilt bei ISDN nur für die Liste der abgehenden MSN des Endgerätes)

930
3
(für Lp 3, gilt bei ISDN nur für die Negativliste der abgehenden MSN des Endgerätes)

930
87654321
(ob irgendein Lp belegt ist, gilt nur für die Negativliste der eingegebenen MSN)Bei ISDN wird für jede MSN eine
eigenständige Negativliste erstellt.
Das Eintragen auf einem Listenplatz für alle
MSN (=0) gleichzeitig ist evtl. nicht bei
allen Vermittlungsstellen möglich.
Merkzettel ← Notieren der persönlichen Einstellungen von veränderbaren Funktionen
Bei eingeschalteter Funktion werden alle unerwünschten Anrufer aus der gesamten Negativliste abgewiesen. Die gegenteilige Variante Annahme erwünschter Anrufer muss zuvor ausgeschaltet sein (bei ISDN auf den entsprechenden MSN).
| Ein | Aus | Prüfen | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
![]() |
931 |
PIN |
![]() |
931 |
PIN |
![]() |
![]() 931 |
![]() |
|||
![]() |
MSN/0 |
MSN/0 |
MSN |
||||||||
![]() |
Ohne Angabe gilt abgehende MSN / 0=alle (Haupt-PIN) | ||||||||||
931
PIN
(gilt bei ISDN nur für die abgehende MSN des Endgerätes und die Negativliste dieser MSN)
931
PIN
0
(gilt für die Negativlisten aller MSN, dabei PIN der Haupt-MSN eingeben)
931
PIN
87654321
(gilt für die eingegebene MSN, z.B. für Fax-Empfang, mit PIN dieser MSN)
931
PIN
(gilt bei ISDN nur für die abgehende MSN des Endgerätes und die Negativliste dieser MSN)
931
PIN
0
(gilt für die Negativlisten aller MSN, dabei PIN der Haupt-MSN eingeben)Bei ISDN geschieht das De-/Aktivieren für jede MSN eigenständig auf die jeweilige Negativliste bezogen.
Bei eingeschalteter Negativliste ist man von allen Anrufern nicht mehr erreichbar, deren Anfangsziffern mit den unerwünschten Einträgen übereinstimmen.
Hiermit kann man z.B. seinen Fax-Anschluss (bei ISDN entsprechende MSN) vor lästigen Fax-Spammern schützen, wenn man deren Rufnummer kennt. Ansonsten könnte man auch - wenn bekannt - den entsprechenden Ort (z.B. 040) komplett sperren, was allerdings alle Verbindungen von dieser Vorwahl verhindert. Evtl. kann man sich hier herantasten, indem man den Ursprung durch Ausprobieren (z.B. 0401 + 0402 + 0403) eingrenzt - dies kann später dann noch verfeinert werden (z.B. 04021 + 04022 + 04023).
Durch den Eintrag von 0800 in die Negativliste kann man sich evtl. teilweise vor R-Gesprächen schützen, da einige der Anbieter dem Angerufenen ihre 0800-Nummer übermitteln.
Sicherheit ← Ausführliche Infos zu R-Gesprächen und weitere Warnungen vor Risiken
Basis-Infos ↑ Un-Erwünscht
Bei der Telekom Anschlüsse ist dieses Leistungsmerkmal seit dem 01.08.2002 erhältlich und zusätzlich buchbar für folgende Anschlussarten.
Das Merkmal ist nur im Sicherheitspaket Anschlüsse gemeinsam mit weiteren Funktionen erhältlich, es ist nicht einzeln beauftragbar.
Mit der Annahme erwünschter Anrufer werden nur noch Rufe von den zuvor bestimmten Anschlüssen signalisiert. Nicht durchgestellte Anrufer hören evtl. lediglich das Besetzt-Zeichen bzw. eine wenig sinnvolle Ansage wie "Dieser Anschluss ist aus technischen Gründen vorübergehend nicht erreichbar, bitte rufen Sie später wieder an" (abhängig auch vom Netz des Anrufers).
Zunächst werden in die Positivliste auf die Listenplätze (Lp) 1 bis 30 die erwünschten, ausschließlich anzunehmenden Rufnummern der Anrufer eingetragen.
| Eintragen / Ändern | Löschen | Abfragen | |||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
![]() |
932 |
PIN |
Lp |
Anrufernummer |
![]() |
932 |
PIN |
Lp/0 |
![]() |
![]() 932 |
( Lp) |
![]() |
|||
![]() |
MSN/0 |
MSN/0 |
(Lp) MSN |
||||||||||||
![]() |
Eintragen überschreibt eine bereits vorhandene Anrufernummer (Ändern). Löschen nur des angegebenen Listenplatzes oder Gesamtliste mit Lp=0. Abfragen, ob überhaupt irgendein (oder der angegebene) Lp belegt, Ansage: "...de-/aktiv". |
||||||||||||||
![]() |
Ohne Angabe gilt abgehende MSN / 0=alle (Haupt-PIN). Abfragen mit Lp zeigt Daten im Display: "LP Anrufernr" oder "kein Eintrag". |
||||||||||||||
932
PIN
3
03012345
(gilt bei ISDN nur für die Positivliste der abgehenden MSN des Endgerätes)
932
PIN
3
03012345
0
(gilt für die Positivlisten aller MSN, dabei PIN der Haupt-MSN eingeben)
932
PIN
3
03012345
87654321
(gilt für die Liste der eingegebenen MSN, mit PIN dieser MSN)
932
PIN
0
(gilt bei ISDN nur für die Positivliste der abgehenden MSN des Endgerätes)
932
PIN
0
0
(gilt für die Positivlisten aller MSN, dabei PIN der Haupt-MSN eingeben)

932
(ob irgendein Lp belegt ist, gilt bei ISDN nur für die Liste der abgehenden MSN des Endgerätes)

932
3
(für Lp 3, gilt bei ISDN nur für die Positivliste der abgehenden MSN des Endgerätes)

932
87654321
(ob irgendein Lp belegt ist, gilt nur für die Positivliste der eingegebenen MSN)Bei ISDN wird jede MSN
wie ein individueller Anschluss behandelt:
Für jede MSN wird eine eigene Positivliste erstellt.
Das Eintragen auf einem Listenplatz für alle MSN (=0)
gleichzeitig ist evtl. nicht bei allen Vermittlungsstellen möglich.
Merkzettel ← Notieren der persönlichen Einstellungen von veränderbaren Funktionen
Bei eingeschalteter Funktion werden nur noch die erwünschten Anrufer aus der gesamten Positivliste angenommen. Die gegenteilige Variante Abweisen unerwünschter Anrufer muss zuvor ausgeschaltet sein (bei ISDN auf den entsprechenden MSN).
| Ein | Aus | Prüfen | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
![]() |
933 |
PIN |
![]() |
933 |
PIN |
![]() |
![]() 933 |
![]() |
|||
![]() |
MSN/0 |
MSN/0 |
MSN |
||||||||
![]() |
Ohne Angabe gilt abgehende MSN / 0=alle (Haupt-PIN) | ||||||||||
933
PIN
(gilt bei ISDN nur für die abgehende MSN des Endgerätes und die Positivliste dieser MSN)
933
PIN
0
(gilt für die Positivlisten aller MSN, dabei PIN der Haupt-MSN eingeben)
933
PIN
87654321
(gilt für die eingegebene MSN, z.B. für Fax-Empfang, mit PIN dieser MSN)
933
PIN
(gilt bei ISDN nur für die abgehende MSN des Endgerätes und die Positivliste dieser MSN)
933
PIN
0
(gilt für die Positivlisten aller MSN, dabei PIN der Haupt-MSN eingeben)Bei ISDN wird jede MSN
wie ein individueller Anschluss behandelt:
Das De-/Aktivieren geschieht für jede MSN unabhängig auf die
jeweilige Positivliste bezogen.
Bei aktiver Positivliste werden nur Anrufe der erwünschten Rufnummern(-Gruppen) durchgestellt, alle anderen Rufe von nicht eingetragenen Nummern werden abgewiesen. Operator- und Prüfverbindungen werden jedoch abweichend hiervon hergestellt.
Diese Variante kann man für spezielle Zwecke nutzen, um am Anschluss (bzw. bei ISDN an einzelnen MSN) nur Anrufe von einer eingeschränkten (Kunden-)Gruppe zu erhalten. Bei Eintragung von Ortsnetzkennzahlen (z.B. 030 und 040) werden Verbindungen nur aus diesen Städten angenommen. Durch Angabe nur des Hauptteils einer Durchwahlnummer (z.B. 030123 ohne Nebenstellennummer) ist man ausschließlich von dieser Firma erreichbar, aber von allen Apparaten aus (z.B. 030123-456 und Zentrale 030123-0). Es gibt allerdings auch Rufnummernblöcke, die sich mehrere Kunden teilen (z.B. Firma A 123-0 bis 123-299, Firma B 123-3 bis 123-599), welche dann alle durchgestellt werden.
Kontakt+Info Zu diesem neueren Merkmal sind die Angaben noch als vorläufig zu betrachten, der Abschnitt wird weiterhin den aktuellen Erkenntnissen angepasst - Berichte von Nutzern sind willkommen...
Bei der Telekom Anschlüsse ist dieses Leistungsmerkmal seit dem 01.12.2005 erhältlich und zusätzlich buchbar für folgende Anschlussarten.
Das Merkmal ist nur im Sicherheitspaket Plus Anschlüsse gemeinsam mit weiteren Funktionen erhältlich, es ist nicht einzeln beauftragbar.
Das Merkmal erlaubt die "Übernahme der Rufnummer des Anrufers in eine Liste zur Abweisung der Verbindung". Hierbei wird der aktuelle Anrufer auf Wunsch in eine spezielle Sperrliste direkt in der Vermittlungsstelle eingetragen, die Anrufernummer wird auch bei unterdrückter Rufnummern-Übermittlung (CLIR) gespeichert. Der unerwünschte Anrufer erhält dann künftig Besetzt-Zeichen oder eine wenig sinnvolle Ansage wie "Dieser Anschluss ist vorübergehend nicht erreichbar, bitte rufen Sie später wieder an" (abhängig auch vom Netz des Anrufers).
Gespeichert werden kann nur der aktuelle Anrufer, unabhängig von der Anzeige einer Rufnummer. Es ist kein manuelles Eintragen bereits bekannter Rufnummern möglich (siehe hierzu Abweisen unerwünschter Anrufer). Es stehen maximal 10 Listenplätze (Lp) zur Verfügung, bei Aufnahme einer weiteren (unterschiedlichen) Rufnummer wird der jeweils älteste Eintrag überschrieben.
Das künftige Sperren des Störers erfolgt nach dem letzten Klingeln des nicht angenommenen Anrufes (Anrufversuch, Klingelstörung) oder nach dem eigenen Auflegen. Der letzte Anrufer wird dann durch Abheben des Hörers und Befehlseingabe in die Liste eingetragen (ISDN-Endgerät auf Keypad umstellen).
Bei ISDN kann der aktuelle Anrufer auch schon während der Verbindung in die Sperrliste eingetragen werden. Durch die Befehlseingabe wird die Verbindung aber nicht unmittelbar beendet, der Anrufer wird dann erst künftig bei erneuter Anwahl abgewiesen.
| Eintragen | alle Löschen | Abfragen | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
![]() |
934 |
PIN |
![]() |
934 |
PIN |
Lp=0 |
![]() |
(nicht möglich) | |||
![]() |
MSN/0 |
MSN/0 |
|||||||||
![]() |
Nur Löschen der Gesamtliste mit Lp=0 möglich. | ||||||||||
![]() |
Ohne Angabe gilt abgehende MSN / 0=alle (Haupt-PIN) | ||||||||||
| Merktipp: 934 = WEG auf der Telefontastatur (Vanity) | |||||||||||
934
PIN
(gilt bei ISDN nur für die Sperrliste der abgehenden MSN des Endgerätes)
934
PIN
0
(gilt für die Sperrlisten aller MSN, dabei PIN der Haupt-MSN eingeben)
934
PIN
87654321
(gilt für die Liste der eingegebenen MSN, mit PIN dieser MSN)
934
PIN
0
(gilt bei ISDN nur für die Sperrliste der abgehenden MSN des Endgerätes)
934
PIN
0
0
(gilt für die Sperrlisten aller MSN, dabei PIN der Haupt-MSN eingeben)
934
PIN
0
87654321
(gilt für die Liste der eingegebenen MSN, mit PIN dieser MSN)Aus datenschutzrechtlichen Gründen hat man keinen Einblick in die Sperrliste, bereits gespeicherte Rufnummern können nicht abgefragt werden. Daher können auch keine einzelnen Einträge gelöscht werden, auch nach einem versehentlichen Eintragen können nur alle Listenplätze (der entsprechenden MSN) gleichzeitig gelöscht werden. Das vorübergehende Deaktivieren der Funktion ohne Löschung aller Einträge ist nicht möglich.
In der Anleitung für T-Net steht dieser merkwürdige Absatz:
"Haben Sie an Ihrem Anschluss das Leistungsmerkmal Anklopfen aktiviert und Sie benutzen das Abweisen von Belästigern nach Beendigung des Gespräches, so wird der Anklopfer in die Liste übernommen, unabhängig davon, ob Sie mit ihm gesprochen haben oder nicht."
Bei ISDN wird für jede MSN eine eigenständige Sperrliste geführt. Ohne zusätzliche Eingabe (MSN=0) wird der Anrufer nur in die Liste einer MSN eingetragen, daher werden seine weiteren ankommenden Rufe auf den anderen MSN nicht abgewiesen. Der Anrufer wird nicht automatisch in die Sperrliste der von ihm angewählten MSN eingetragen, sondern ohne erweiterte Keypad-Eingabe (MSN) in die Liste der abgehenden MSN des Endgerätes. Die Steuerung mit MSN=0 für alle MSN gleichzeitig ist nur möglich, wenn zuvor bereits bei allen MSN die Standard-PIN "0000" geändert wurde.
Bei gesperrten Anrufern greifen dann auch Anrufweiterschaltung und Parallelruf nicht mehr, die Anrufer werden unmittelbar abgewiesen und nicht weitergeleitet.
Es wird nur die vom Anrufer gerade benutzte abgehende Rufnummer in die Sperrliste eingetragen, d.h. er wird bei Nutzung weiterer Rufnummern seines Anschlusses (z.B. andere Sende-MSN bei ISDN) doch durchgestellt.
Bei ISDN ist nicht immer klar, welche MSN der Anrufer gewählt hat, eine entsprechende Anzeige fehlt insbesondere bei angeschlossenen Analog-Telefonen. Außerdem kann der Sperreintrag in die Liste der falschen MSN erfolgen, wenn der Anrufer zwar eine der zusätzlich im ISDN-Endgerät eingetragenen MSN angewählt hat, das Gerät aber die an erster Stelle stehende als abgehende MSN sendet. Daher empfiehlt sich generell das Eintragen mit
934
Haupt-PIN
0
für alle MSN gleichzeitig, somit ist ein belästigender Anrufer dann immer in alle Sperrlisten eingetragen und für den gesamten Anschluss gesperrt.
Probleme bei ISDN durch Dienstekennung? [noch ungeprüft]
Offenbar ist das Leistungsmerkmal diensteabhängig, die vollständige Syntax des erweiterten Keypad-Befehls scheint
934
PIN
MSN
Dienst
zu sein. Damit gibt es hier die vergleichbaren Probleme, die auch für die Veränderbare Anschluss-Sperre Wählsperren gelten. Der Eintrag des Anrufers in die Sperrliste erfolgt jeweils nur für die Dienstekennung des Endgerätes, welches man gerade für die Steuerung benutzt. Bei Befehlseingabe vom Telefon aus, gilt die Sperre des Belästigers nur für die Sprachdienstgruppe, dieser könnte dann z.B. über den Dienst "Daten" weiterhin durch Anrufe stören. Daher sind für einen vollständigen Schutz durch
934
Haupt-PIN
0
0
mit MSN=0 und Dienst=0 auch alle Dienste zu sperren.
[Nach ursprünglicher Planung gilt offenbar:]
Übermittelt ein Anrufer zusätzlich auch eine kundenspezifische beliebige Rufnummer (CLIP - no screening -), wird nur diese (evtl. falsche) und nicht seine eigentliche Rufnummer in die Sperrliste aufgenommen.
Funktionen ← Grundlegende Erläuterungen zur Rufnummern-Übermittlung
Liebe Telekom, entweder habe ich hier etwas falsch verstanden, oder Ihr solltet diese Funktionalität nochmal kräftig überdenken! Ansonsten kann man sich auch mit diesem Leistungsmerkmal z.B. einen unerwünschten Fax-Spammer nicht vom Halse halten, wenn dieser einfach jedesmal eine andere GenNo (AddCgPNo) benutzt... [wie sieht es hier nun nach der Einführung aus?]
Das Löschen einzelner Einträge sollte ermöglicht werden (z.B. nach Versehen oder Versöhnung), da die Gesamt-Löschung der Liste wohl selten erwünscht sein dürfte. Da die wieder freizugebene Rufnummer des Anrufers in diesen Fällen wohl ohnehin bekannt sein dürfte, wäre die Entfernung mit
934
PIN
Anrufernummer (
MSN/0)
wohl ohne Datenschutzprobleme denkbar (das Löschen der gesamten Liste mit
934
PIN
0 (
MSN/0)
bleibt weiterhin möglich).
Alternativ bzw. zusätzlich wäre das Löschen des letzten Eintrags nach einer versehentlichen Speicherung mit z.B.
934
PIN
1 (
MSN/0)
wünschenswert, evtl. auch vereinfacht mit
934
PIN
(ohne weitere Angabe von LP/0). Diese Korrekturmöglichkeit könnte ggf. auch zeitlich beschränkt sein, z.B. nur am selben Tag.
Außerdem wäre es sinnvoll, wenn man die Funktion vorübergehend deaktivieren könnte, ohne dass gleich alle Einträge gelöscht werden. Dies könnte beispielsweise mit
935
PIN (
MSN/0)
geschehen, während
935
PIN (
MSN/0)
die Funktion mit unveränderter Liste wieder aktivieren würde.
Ansonsten wird es endlich mal Zeit, dass eine vernünftige Ansage für abgewiesene Anrufer eingerichtet wird, auch für die anderen Leistungsmerkmale mit Anrufer-Abweisung. Aussagekräftig wäre z.B. "Am gewählten Anschluss sind Anrufe von Ihrer Rufnummer derzeit gesperrt" oder die Variante der Schweiz "Anrufe von Ihrem Standort werden vom Teilnehmer nicht entgegengenommen". Die bisherigen Ansagen "... aus technischen Gründen ... vorübergehend nicht erreichbar ... rufen Sie später wieder an ..." sind genauso unsinnig wie ein kommentarloses Besetzt-Zeichen.
Merkmal Recht Kosten Funktion Steuerung Hinweise
Das Leistungsmerkmal Abweisen unbekannter Anrufer (ACR) verhindert eingehende Anrufe von Anschlüssen, bei denen die Übermittlung der Rufnummer unterdrückt ist.
§ 102 Rufnummernanzeige und -unterdrückung
(1) ... Angerufene müssen die Möglichkeit haben, eingehende Anrufe, bei denen die Rufnummernanzeige durch den Anrufenden unterdrückt wurde, auf einfache Weise und unentgeltlich abzuweisen.
Bei der Telekom Anschlüsse ist dieses Leistungsmerkmal seit dem 01.10.2001 erhältlich und zusätzlich buchbar für folgende Anschlussarten.
Berechnet werden keine monatlichen Zusatzkosten und keine einmaligen Kosten für die Einrichtung.
Bei der Beauftragung wird gelegentlich (teilweise aus Unwissenheit) versucht, den interessierten Kunden stattdessen das kostenpflichtige Sicherheitspaket Anschlüsse zu verkaufen, welches diese Funktion aber gar nicht ermöglicht. Die folgende Auftragsbestätigung und die Rechnungen sollten entsprechend kontrolliert werden.
Das Leistungsmerkmal wird für den Anschluss des Gerufenen (B) eingerichtet. Durch diese Funktion werden alle ankommenden Verbindungen mit unterdrückter Rufnummern-Übermittlung (CLIR) bereits in der Vermittlungsstelle (netzseitig/extern) automatisch abgewiesen und nicht zum Anschluss durchgestellt.
Ein abgewiesener Anrufer (A) hört evtl. lediglich das Besetzt-Zeichen bzw. eine wenig sinnvolle Ansage wie "Dieser Anschluss ist vorübergehend nicht erreichbar" oder "Ihr gewünschter Gesprächspartner ist zur Zeit nicht erreichbar..." oder "Dieser Anschluss ist aus technischen Gründen vorübergehend nicht erreichbar, bitte versuchen Sie es später wieder" (abhängig auch vom Netz des Anrufers).
Bei Analog- und ISDN-Anschlüssen der Telekom (Standard/Universal) wird dieses netzseitige Leistungsmerkmal in der Vermittlungsstelle für den gesamten Anschluss fest eingestellt (bei ISDN für alle MSN einheitlich), es ist keine fallweise Steuerung vom eigenen Anschluss aus möglich.
Bei IP-basierten Anschlüssen der Telekom (DSL/IP) kann das netzseitige Leistungsmerkmal Anonyme Anrufe blockieren im Telefoniecenter Telekom per Internet selbst jederzeit online aktiviert und wieder deaktiviert werden, auch für jede der eigenen Rufnummern einzeln.
In deutschen Netzen wird die Rufnummer zwischen den Vermittlungsstellen des Anrufers (A) und des Angerufenen (B) generell übertragen. Soll die Nummer des rufenden Anschlusses unterdrückt werden, signalisiert die A-Vermittlungsstelle im Netz zusätzlich die Information "Rufnummer nicht anzeigen", woraufhin die B-Vermittlungsstelle die Nummer dann nicht an den gerufenen Anschluss weiter gibt. Das Abweisen greift nur, wenn die eigene Vermittlungsstelle (B) ausdrücklich diese CLIR-Signalisierung aus dem rufenden Netz erhalten hat.
Es erfolgt keine Abweisung, wenn lediglich aus technischen Gründen keine Rufnummer übermittelt wird, dies kann z.B. bei bestimmten Auslands-Verbindungen der Fall sein. Evtl. werden auch einzelne Anrufe durchgestellt, die über einen alternativen Netzbetreiber (Call-by-Call, Internet-Telefonie) hergestellt werden, da einige Anbieter Probleme mit der Rufnummern-Übermittlung haben und die CLIR-Information "unterwegs verschlucken" (Routing über Ausland oder per VoIP).
Bei eingerichtetem Abweisen ist die eigene Rufnummer von allen Anschlüssen aus nicht mehr erreichbar, bei denen eine fallweise oder ständige Rufnummern-Unterdrückung eingeschaltet ist. Dies gilt sowohl für die eigenhändig ausgelöste "aktive" Unterdrückung im Einzelfall (CLIR2), als auch für die "passive" dauerhafte Unterdrückung (CLIR3) durch die voreingestellte A-Vermittlungsstelle. Eine technische Unterscheidung zwischen diesen Varianten findet nicht statt, in beiden Fällen erhält die B-Vermittlungsstelle eine CLIR-Signalisierung.
Somit ist man auch von den vielen analogen Alt-Kunden nicht mehr erreichbar, da bei den vor 1998 eingerichteten T-Net-Anschlüssen standardmäßig die ständige Unterdrückung (CLIR3) voreingestellt wurde. Dies gilt meist ebenso für Neu-Anschlüsse (T-Net und T-ISDN) ohne Telefonbuch-Eintrag und für öffentliche Telefone (ÖTel, Telefonzellen). Betroffene Alt- und Neu-Kunden können ihren Anschluss kostenlos auf die Variante mit fallweiser Rufnummern-Unterdrückung (CLIR2) umstellen lassen.
Das Abweisen unbekannter Anrufer wird von der T-Com als ständige Funktion eingerichtet und kann nur von ihr wieder ausgeschaltet werden, es ist keine eigenhändige Deaktivierung möglich. Das Merkmal hat höchste Priorität, bei Anrufen mit Rufnummern-Unterdrückung greift eine Anrufweiterschaltung SOFORT Umleitungen nicht, und auch bei zusätzlich aktivierter Funktion Annahme erwünschter Anrufer werden in die Positivliste eingetragene Anrufer nicht durchgestellt. Somit ist es nicht möglich, sich nur zu bestimmten Zeiten (z.B. nachts) vor unliebsamen anonymen Anrufern zu schützen.
Bei T-ISDN gilt die Funktion für den gesamten Anschluss, eine Beschränkung (z.B. Schutz vor Fax-Spam) auf einzelne MSN ist nicht möglich. Andere Anschluss-Anbieter (z.B. Versatel) sind hier flexibler und bieten eine individuelle Einrichtung je MSN an.
Ein Kunde mit T-Net Standard-Anschluss meldete nach Schaltung dieses Leistungsmerkmals, dass es erst funktionierte, nachdem zusätzlich Rufnummern-Anzeige (CLIP) für den Anschluss freigeschaltet wurde. Offenbar ist also zur Nutzung bei alten Analog-Anschlüssen (vor 01.03.2005 eingerichtet) das zusätzliche Komfortpaket bzw. ein Anschluss-Paket notwendig. Da diese inzwischen aber nicht mehr erhältlich sind, wäre jetzt ein Wechsel in eine der neuen Call-Varianten erforderlich.
Funktionen ← Grundlegende Erläuterungen zur Rufnummern-Übermittlung
Merkmal Recht Kosten Funktion Steuerung Hinweise
Das Leistungsmerkmal Identifizieren (MCID) ermöglicht bei bedrohenden oder belästigenden Anrufen die Feststellung des rufenden Anschlusses, auch wenn die Übermittlung der Rufnummer unterdrückt wurde. Die Funktion wird vom eigenen Anschlussbetreiber nur in begründeten Einzelfällen auf besonderen Antrag hin befristet geschaltet, eine rückwirkende Feststellung von Verbindungen ist nicht möglich.
§ 101 Mitteilen ankommender Verbindungen
(1) Trägt ein Teilnehmer in einem zu dokumentierenden Verfahren schlüssig vor, dass bei seinem Anschluss bedrohende oder belästigende Anrufe ankommen, hat der Diensteanbieter auf schriftlichen Antrag auch netzübergreifend Auskunft über die Inhaber der Anschlüsse zu erteilen, von denen die Anrufe ausgehen. Die Auskunft darf sich nur auf Anrufe beziehen, die nach Stellung des Antrags durchgeführt werden. Der Diensteanbieter darf die Rufnummern, Namen und Anschriften der Inhaber dieser Anschlüsse sowie Datum und Uhrzeit des Beginns der Verbindungen und der Verbindungsversuche erheben und verwenden sowie diese Daten seinem Teilnehmer mitteilen.
(2) Die Bekanntgabe nach Absatz 1 Satz 3 darf nur erfolgen, wenn der Teilnehmer zuvor die Verbindungen nach Datum, Uhrzeit oder anderen geeigneten Kriterien eingrenzt, soweit ein Missbrauch dieses Verfahrens nicht auf andere Weise ausgeschlossen werden kann.
(3) Im Falle einer netzübergreifenden Auskunft sind die an der Verbindung mitwirkenden anderen Diensteanbieter verpflichtet, dem Diensteanbieter des bedrohten oder belästigten Teilnehmers die erforderlichen Auskünfte zu erteilen, sofern sie über diese Daten verfügen.
(4) Der Inhaber des Anschlusses, von dem die festgestellten Verbindungen ausgegangen sind, ist zu unterrichten, dass über diese Auskunft erteilt wurde. Davon kann abgesehen werden, wenn der Antragsteller schriftlich schlüssig vorgetragen hat, dass ihm aus dieser Mitteilung wesentliche Nachteile entstehen können, und diese Nachteile bei Abwägung mit den schutzwürdigen Interessen der Anrufenden als wesentlich schwerwiegender erscheinen. Erhält der Teilnehmer, von dessen Anschluss die als bedrohend oder belästigend bezeichneten Anrufe ausgegangen sind, auf andere Weise Kenntnis von der Auskunftserteilung, so ist er auf Verlangen über die Auskunftserteilung zu unterrichten.
Bei der Telekom Anschlüsse ist dieses Leistungsmerkmal zusätzlich buchbar für alle Anschlüsse, berechnet werden dem Nutzer
Somit kostet eine Schaltung für zwei Wochen 140,90 Euro und für vier Wochen 195,85 Euro, für jeden weiteren angefangenen Zeitraum von 14 Tagen werden immer wieder 54,95 Euro fällig.
Ehemalige Preise: Vor dem 17.06.2009 war die Einrichtung kostenlos, für die Nutzung galten gestaffelte Preise:
1. Tag 10,58 Euro, dann für den 2. bis 4. Tag je 5,29 Euro und 5. bis 9. Tag je 2,65 Euro, ab dem 10. Tag je 0,53 Euro.
Frühere Kosten nach 14 Tagen 42,35 Euro, nach 28 Tagen insgesamt 49,77 Euro, weitere 2 Wochen immer 7,42 Euro.
Das Identifizieren dient dem "Fangen" von böswilligen, bedrohenden oder belästigenden Anrufern. Bei dieser so genannten Fangschaltung wird die Rufnummer des benutzten Anschlusses festgehalten, auch wenn die Übermittlung unterdrückt wurde. Bei weitergeschalteten Rufen wird auch der umleitende Teilnehmer registriert.
Die Feststellung ankommender Verbindungen erfolgt in der Vermittlungsstelle entsprechend der gewählten Variante.
Bei ISDN ist das eigene fallweise Auslösen nur mit geeigneten Endgeräten möglich, ansonsten muss die automatische Feststellung aller Anrufer beauftragt werden.
Grundsätzlich werden Datum, Uhrzeit und Rufnummer des Anrufers ausschließlich in der Vermittlungsstelle registriert. Die Rufnummer wird beim Angerufenen nicht direkt angezeigt, wenn sie unterdrückt wurde.
Das fallweise Identifizieren wird während der Verbindung oder nach dem Auflegen des Anrufers aktiviert, die Verbindung soll nicht selbst getrennt werden. Auch Klingelstörer können festgestellt werden, wenn die Verbindung nicht entgegen genommen wurde (vor der Befehlseingabe Hörer abheben).
| Anrufer registrieren | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
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R | Nach Abheben des Hörers | ||||
| Anrufer registrieren | ||||||
![]() |
![]() |
39 | ![]() |
Evtl. nicht bei der Telekom | ||
| Nach dem Anruf noch innerhalb 20 Sekunden |
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Am Analog-Anschluss der Telekom kann das Registrieren des Anrufers nach Annahme des Rufes während der Verbindung und auch noch bis zu 20 Sekunden nachdem der Anrufer aufgelegt hat aktiviert werden. Hierzu wird ohne zuvor selbst aufzulegen einfach die R-Taste (Hook Flash) am Telefon gedrückt, es folgt kein Sonderwählton und keine Ansage. Hatte der Anrufer bereits vor Annahme des Rufes wieder aufgelegt (Klingelstörer), ist dessen Registrierung noch innerhalb von 30 Sekunden durch das Abnehmen des Hörers und die Betätigung der R-Taste möglich. Die sonst durch die R-Taste steuerbaren Funktionen Rückfragen/Makeln (Halten) und Anklopfen sind während der Schaltung des Leistungsmerkmals MCID nicht nutzbar.
An ISDN-Anschlüssen ist die Steuerung per Keypad mittels Befehlseingabe evtl. nicht (bei allen Vermittlungsstellen) möglich. Bei ISDN-Geräten wird das Identifizieren üblicherweise mit dem Funktionalen Protokoll Dies & Das ausgelöst. Hierzu ist entweder eine für das Gerät individuell festgelegte Taste bzw. Tastenkombination zu drücken, oder über das Gerätemenü das im Display angebotene "Fangen" zu bestätigen. Bei einigen Geräten muss die Anzeige von "Fangen" evtl. zuvor erst im Programmiermodus oder im Einricht-Menü ("zusätzliche Leistungen") aktiviert werden, damit die Funktion dann überhaupt angeboten wird. Die individuelle Bedienung dieses Leistungsmerkmals ist der Geräte-Anleitung zu entnehmen, die Funktion ist allerdings nicht bei allen Geräten vorhanden.
Einige Anbieter verlangen bei Einrichtung der Funktion den Nachweis, dass zuvor bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt erstattet wurde. Die gespeicherten Daten der Fangschaltung werden dem Angerufenen auf besonderen Antrag hin mitgeteilt, manche Netzbetreiber wollen die ermittelten Daten allerdings auch nur an die Behörden weitergeben. Zusätzlich zu Namen und Anschrift wird aber die Rufnummer des Anrufers möglicherweise nur herausgegeben, wenn diese auch in öffentlichen Verzeichnissen (Telefonbuch, Auskunft) aufgeführt wird. Auch der Anrufer wird üblicherweise über seine Identifizierung informiert, erhält aber keine Daten über den Auftraggeber.
Problematisch kann es sein, Namen und Anschrift von Anrufern aus anderen Netzen (beispielsweise Nicht-Telekom-Anschlüsse oder Handy) vom zuständigen Anbieter zu erhalten. Nach erfolgreicher (und mehrfacher) Ermittlung sollte man auch die Erstattung der Kosten beim Störer einfordern, bei nur einmaliger Feststellung könnte sich der Anrufer mit "aus Versehen verwählt" herausreden.
Die Rufnummer des Anrufers wird üblicherweise immer (auch wenn unterdrückt) bis zur Vermittlungsstelle des Angerufenen übermittelt. Das Ausführen der Funktion kann aber eventuell nicht möglich sein, wenn bei Anrufen aus dem Ausland (beziehungsweise auch nur bei abschnittsweisem Durchleiten/Routing) oder aus anderen Netzen (unter Umständen bei Call-by-Call-Nutzung) die Rufnummer "verloren" gegangen ist.
Funktionen ← Grundlegende Erläuterungen zur Rufnummern-Übermittlung
Kosten Funktion Steuerung Hinweise
Durch die Funktion "Ruf abweisen" (Wegdrücken) kann der Gerufene einen ankommenden Anruf bei Bedarf vor der Annahme einer Verbindung aktiv ablehnen.
Das Abweisen vor der Rufannahme ist nicht an Analog-Anschlüssen möglich. Hier können Steuerbefehle erst nach Abheben des Hörers an die Vermittlungsstelle gegeben werden, wodurch dann aber die Verbindung zum Anrufer bereits hergestellt ist.
Diese Grundfunktion ist üblicherweise inklusive bei allen ISDN-Anschlüssen und wird nicht gesondert als Leistungsmerkmal aufgeführt. Dem Anwender werden keine nutzungsabhängigen Zusatzkosten berechnet. Dem Anrufer enstehen für diese nicht zustande gekommene Verbindung auch keine Kosten.
Ein ankommender Anruf kann an ISDN-Anschlüssen bereits vor der Entgegennahme noch während der Rufphase (klingeln) abgewiesen werden, ohne dass eine Verbindung hergestellt wurde. Der abgewiesene Anrufer erhält Besetzt-Zeichen oder eine Ansage wie "Dieser Anschluss ist vorübergehend nicht erreichbar, bitte rufen Sie später wieder an" (abhängig auch vom Netz des Anrufers).
Das Abweisen des Rufes wird von dem ISDN-Gerät ausgelöst, welches für die gewählte MSN zuständig ist. An einem klingelnden ISDN-Telefon geschieht dies üblicherweise mit einer bestimmten Taste (beispielsweise Trenntaste, siehe Geräte-Anleitung), eventuell wird die Funktion auch über das Menü im Display angeboten (etwa als "Ablehnen"). Das Gerät signalisiert nun der Vermittlungsstelle das Abweisen mittels Funktional-Protokoll Dies & Das über den D-Kanal, beziehungsweise meldet sich nicht mehr als zuständig für die gerufene MSN.
Der Anrufer wird nicht abgewiesen, wenn ein weiteres Gerät (oder auch ein integrierter Anrufbeantworter) am S0-Bus noch auf die gewählte MSN reagiert (ein anderes Telefon klingelt weiterhin). Erst wenn alle zuständigen ISDN-Geräte abgewiesen haben greift die Funktion, manche Geräte bieten aber auch eine Funktion "Alle abweisen".
Dem Abgewiesenen wird eventuell Rückruf bei Besetzt angeboten, eine Anrufweiterschaltung der Variante BESETZT beim Abweisenden greift aber nicht. Eine beim Angerufenen eingerichtete Anrufweiterschaltung VERZÖGERT kann durch Abweisen des Rufes vor Ablauf der Wartezeit verhindert werden.
Das Abweisen kann bei übermittelter Rufnummer zur individuellen Abwehr bestimmter einzelner Anrufer genutzt werden, es können aber auch speziell die Anrufe mit Rufnummern-Unterdrückung abgewiesen werden. Zusätzlich zum manuellen Auslösen der Funktion können geeignete Endgeräte dies auch entsprechend konfiguriert automatisch ausführen.
PC-Software benutzt für das Abweisen von Anrufern teilweise eine andere Funktionsweise, welche auch bei Analog-Anschlüssen genutzt werden kann. Hier wird die Verbindung einfach nur kurz angenommen und sofort wieder beendet (abheben - auflegen), die zustande gekommene Verbindung wird dem Anrufer entsprechend berechnet. Bei ISDN wird mit dieser Variante der Anrufer auch dann abgewehrt, wenn zusätzlich andere Endgeräte ebenfalls auf diese MSN reagieren.
Recht Kosten Funktion Steuerung Hinweise
§ 103 Automatische Anrufweiterschaltung
Der Diensteanbieter ist verpflichtet, seinen Teilnehmern die Möglichkeit einzuräumen, eine von einem Dritten veranlasste automatische Weiterschaltung auf sein Endgerät auf einfache Weise und unentgeltlich abzustellen, soweit dies technisch möglich ist.
Bei der Telekom ist dieses Leistungsmerkmal mit der Anschluss-Art Anschlüsse
Berechnet werden dem Anwender der Funktion
Die Steuerung und Änderung des Merkmals durch den Nutzer ist nicht möglich (außer IP). Das Abweisen der umgeleiteten Anrufe wird nicht berechnet.
Für eine eindeutige Beauftragung findet sich die Artikelnummer in der Preisliste Dokumente "Zusätzliche Leistungen". Die Kündigung ist mit einer Frist von 6 Werktagen jederzeit kostenlos möglich.
Durch dieses Leistungsmerkmal werden alle am eigenen Anschluss ankommenden Rufe, die mittels externer Anrufweiterschaltung (AWS, alle Versionen) weitergeschaltet wurden, bereits in der Vermittlungsstelle automatisch abgewiesen. Der weitergeschaltete Anrufer erhält Besetzt-Zeichen oder eine Ansage wie "Diese Rufnummer ist aus ihrer Region leider nicht erreichbar" (abhängig auch vom Netz des Anrufers).
Bei Analog- und ISDN-Anschlüssen der Telekom (Standard/Universal) wird dieses netzseitige Leistungsmerkmal in der Vermittlungsstelle für den gesamten Anschluss fest eingestellt (bei ISDN für alle MSN einheitlich), es ist keine fallweise Steuerung vom eigenen Anschluss aus möglich.
Bei IP-basierten Anschlüssen der Telekom (DSL/IP) kann das netzseitige Leistungsmerkmal Weitergeleitete Anrufe blockieren im Telefoniecenter Telekom per Internet selbst jederzeit online aktiviert und wieder deaktiviert werden, auch für jede der eigenen Rufnummern einzeln.
Der eigentliche Anrufer (A-Teilnehmer) wird - ohne seinen Einfluss - durch den von ihm Angerufenen (B-Teilnehmer) weitergeleitet zu einem weiteren Zielanschluss (C-Teilnehmer). Der Nutzer dieses Leistungsmerkmals (C) verhindert die Verbindung vom eigentlich Angewählten (B) durch die Vermittlungsstelle zum eigenen Anschluss, man ist somit vom Anrufer nur noch direkt anwählbar (A-C). Die Funktion greift auch, wenn man Ziel des (von B eingerichteten) Leistungsmerkmals Parallelruf ist.
Die Vermittlungsstelle des eigenen Anschlusses (C) muss die zusätzlich übermittelte Steuerungsinformation erhalten, dass es sich um eine Weiterleitung handelt. Diese Signalisierung wird bei externen Weiterschaltungen üblicherweise von der ausführenden Vermittlungsstelle des weiterleitenden Netzes (B) geliefert. Daher greift die Funktion nicht bei eigenständig umgesetzten internen Rufumleitungen (z.B. per TK-Anlage über 2. B-Kanal) und nicht bei bestimmten weitergeleiteten Verbindungen aus dem Ausland. Solche unerwünschten Umleitungen durch andere Teilnehmer (B) zum eigenen Anschluss können nicht erkannt und somit auch nicht abgewiesen werden.
Umleitungen ← Anrufweiterschaltung
Bei der Telekom Anschlüsse ist dieses Leistungsmerkmal zusätzlich buchbar für folgende Anschlussarten.
Berechnet werden keine monatlichen Zusatzkosten, sondern nur einmalig 10,16 Euro für die Einrichtung.
Bei Anlagenanschlüssen ist dieses Leistungsmerkmal seit dem 15.05.2003 als Sicherheitspaket Anschlüsse ohne weitere Funktionen erhältlich.
Berechnet werden monatlich 7,93 Euro und einmalig 11,79 Euro für die Einrichtung.
Bei T-Net und T-ISDN Mehrgeräteanschlüssen war die Feste Anschluss-Sperre in dieser Variante für eingehende Anrufe seit dem 01.03.2005 nicht mehr beauftragbar, seit dem 10.01.2007 ist sie bei der T-Com als "Feste Sperre" wieder erhältlich. Für T-ISDN Anlagenanschlüsse ist diese Sperre nach wie vor buchbar.
Die Feste Anschluss-Sperre (kommend) bewirkt die Vollsperre aller ankommenden Rufe bereits in der Vermittlungsstelle, sodass keine eingehenden Anrufe mehr am eigenen Anschluss signalisiert werden.
Die T-Com bietet diese Funktion als unabhängige Variante der (ansonsten für abgehende Verbindungen zuständigen) Festen Anschluss-Sperre an. Die selbst gewählten gehenden Verbindungen werden bei dieser Variante des Leistungsmerkmals aber nicht beeinträchtigt.
Bei der T-Com wird dieses Leistungsmerkmal in der Vermittlungsstelle für den gesamten Anschluss fest eingestellt (bei T-ISDN für alle MSN einheitlich), es ist keine fallweise Steuerung vom eigenen Anschluss aus möglich.
Da die Feste Sperre immer aktiv ist und nicht selbst de-/aktiviert werden kann, ist sie nur bei speziellen Anschlüssen sinnvoll. So kann (nur) hiermit z.B. die Annahme von R-Gesprächen an öffentlich zugänglichen Telefonen verhindert werden.
Bei T-ISDN wird ein Leistungsmerkmal immer einheitlich für den gesamten Anschluss eingerichtet, einzelne MSN können nicht von der Vollsperre ausgenommen werden.
Wählsperren ← Funktionen zum Schutz bei abgehenden Verbindungen
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