TeleFAQ.de - Funktionen (Merkmale und Steuerung)
    Hinweis: Diese Seite befindet sich auf dem Stand vom 16.01.2003 und wird irgendwann überarbeitet. Die Angaben sind im Wesentlichen noch korrekt - aktuelle Zuordnung von Merkmalen bei Paketen auf der Seite |Anschlüsse|
Kapitel I N H A L T (die Kapitel werden schrittweise in eigene Seiten ausgegliedert)  Neues
[01] Einleitung: Intern - Extern / MFV - Keypad - Funktionales Protokoll / ISDN-Dienste 10.01.
[02] Test-Tips: T-Net-Merkmale nutzbar? / ISDN-Gerät Keypad-fähig? / (Typ der VSt?) 10.01.
[03] Liste der Funktionen: Codes, Bezeichnungen, Prinzip, Steuerungs-Möglichkeit   19.09.
[04] Kompakt-Übersicht: Alle MFV- und Keypad-Befehle für analog + ISDN - Druck:    19.09.
[>>] Verbindungen: Anklopfen, Halten, Konfer., Vermitteln, Parken  Verbindungen     
[>>] Service: Rückruf b. Besetzt/Nichtmelden, Verb.o.Wahl, Tarifinfo  Verbindungen     
[07] Rufnummer: Anzeige, Übermittlung - Unterdrückung (gehend / kommend), MSN 16.01.
[>>] Anrufer: Abweisen unbekannter, unerwünschter, Fangen hier  Anruferfilter     
[>>] Anrufweiterschaltung: S/N/B, CD, Selektive AWS, Parallelruf hier  Umleitungen     
[>>] T-NetBox: Ein-/Ausschalten, Signalisierung neuer Nachrichten hier  T-NetBox     
[>>] Abgehende Sperren: Anschluss-/Rufnummern-/010-Sperre hier  Wählsperren     
[12] Basis-Einstellungen: Zurücksetzen (Merkmale ausschalten), Netz-PIN ändern   11.08.
 Inhalt 
 Neues: Aktuelle Meldungen und letzte Änderungen
[05] Das Kapitel 'Verbindungen' wurde hier entfernt, die Infos sind jetzt auf der Seite  Verbindungen   
[06] Das Kapitel 'Service' wurde hier entfernt, die Infos befinden sich jetzt auf der Seite  Verbindungen   
[08] Das Kapitel 'Anrufer' wurde hier entfernt, die Infos befinden sich jetzt auf der Seite  Anruferfilter   
[09] Das Kapitel 'Anrufweiterschaltung' wurde entfernt, die Infos sind jetzt auf der Seite  Umleitungen   
[10] Das Kapitel 'T-NetBox' wurde hier entfernt, die Infos befinden sich jetzt auf der Seite  T-NetBox   
[11]
 
Das Kapitel 'Sperren' wurde hier entfernt, die Infos befinden sich jetzt auf der Seite  Wählsperren   
[07.b] Warnung vor 0190/0900- und 0137-Nummern in Anruferliste (auch Handy) durch CLIP - no screening - 16.01.
2003
[01] Seite komplett überarbeitet - Einleitung um Grafik Anschluss-Prinzip erweitert 10.01.
[02.b] Aufbau einer Liste ungeeigneter ISDN-Geräte, die nicht Keypad-fähig sind - Meldungen erbeten 10.01.
[07] Kapitel Rufnummer erweitert + Info-Übernahme CLIP-CLI-CLIR / COLP-COL-COLR von |Anschlüsse| 10.01.
  [alle] Darstellung der Funktions-Steuerungen überarbeitet: kompakter und einheitlicher für analog/ISDN

Bei einigen ISDN-Funktionen ist keine Steuerung aller MSN gleichzeitig mit MSN = 0 mehr möglich

10.09.
2002
[01.d] Neu: Erläuterungen zur Dienste-Kennung im ISDN / Tabelle der möglichen Keypad-Codes

> > > Warnhinweis: Sicherheitslücke bei Veränderbarer Anschluss-Sperre für Schutz vor PC-Dialern

10.09.
[04] Änderungen bei nicht mehr möglicher Angabe des Dienstes bzw. Wegfall von MSN = 0 bei ISDN 10.09.
[03] Funktions-Liste mit geänderten und neuen T-Leistungsmerkmalen ergänzt 11.08.
[12.a] Neues T-Leistungsmerkmal Zurücksetzen zum gleichzeitigen Ausschalten mehrerer Merkmale 11.08.
[07.c] Ergänzung: Fallweise Rufnummern-Unterdrückung (CLIR2) auch bei ISDN mit Keypad steuerbar 07.07.
       
 Inhalt 
[01] Einleitung
[a] Grundlegende Erläuterungen / Anschluss-Prinzip
[b] Unterschiede zwischen internen und externen Funktionen
[c] Steuerung durch MFV- bzw. Keypad-Befehle, Funktionales Protokoll
[d] Dienste-Kennungen im ISDN
[01.a] Grundlegende Erläuterungen
P
R
I
N
Z
I
P
Anschluss     E n d g e r ä t e privat< >öffentlich (TNB)   analog   VSt   Netz TNB   VNB
 
analog     analog = a/b = = = TAE-Dose = a/b =
  T-NetBox  
     
  AWS  
     
     
- Teilnehm.-
Netz-
Betreiber

z.B.Telekom

-- Verbind.-
Netz-
Betreiber

Call-by-Call

                                 
          int.       ext.       Netz- (NT)
Abschluss
  Teiln.
Anschl.
Leitung
 
ISDN     ISDN =
=
S0 =
=
ISDN =
=
S0
Bus
=
=
NT
BA
 
        z.B.          
analog = a/b = < TK-Anlage = (TAE-Dose) = Uk0 =
 
          ^ 2 Adern-Anz. 4 ^ 4 ^ 2     ISDN   VSt        
Ein Glossar mit Definitionen benutzter Begriffe und Kürzel ist hier zu finden  A - Z 
  Alle Erläuterungen dieser Seite beziehen sich auf analoge Festnetz-Anschlüsse und die in Privat-Haushalten üblichen Euro-ISDN Basis-Mehrgeräte-Anschlüsse (paralleler Anschluss mehrerer ISDN-Endgeräte möglich, z.B. auch TK-Anlage / max. 10 eigenständige MSN / externe Basismerkmale wie Rückfragen/Makeln und Konferenzen werden über den selben B-Kanal in der VSt ausgeführt).

Die Besonderheiten von ISDN Anlagen-Anschlüssen werden nicht näher besprochen (Direkt-Anschluss nur eines einzigen ISDN-Gerätes, in der Regel TK-Anlage / 1 Durchwahlrufnummer - DDI - mit Rufnummernblock für mindestens 10 Nebenstellen zur gezielten Anwahl angeschlossener Endgeräte / Basismerkmale müssen von der TK-Anlage über weitere B-Kanäle selbst realisiert werden).

Die Angaben gelten (falls nicht jeweils anders angegeben) gleichermaßen für die Telekom-Anschlüsse T-Net und T-ISDN, sowie meist auch (ohne Gewähr) für die anderer Anschluss-Betreiber (TNB). Aufgrund verschiedener VSt-Typen (Siemens EWSD + Alcatel/SEL S12) und unterschiedlicher Software-Versionen kann es auch bei Telekom-Anschlüssen Abweichungen geben.

Selbstverständlich müssen die entsprechenden Leistungsmerkmale am Anschluss auch zur Verfügung stehen (z.B. ist die externe AWS bei Telekom-Standard-Varianten nicht enthalten).

Anschluss-Varianten mit Merkmalen und evtl. Zusatzkosten im Überblick  Anschlüsse 
   
  Die hier beschriebene Steuerung von Leistungsmerkmalen erfolgt durch Teilnehmerselbsteingaben (Subscriber Controlled Input, SCI) direkt am Endgerät des Anschlusses, davon unabhängig ist die Konfiguration mittels PC und Browser per Internet (ISCI).
  Die einzelnen Befehlsfolgen sind im analogen T-Net als MFV und im T-ISDN als Keypad überwiegend identisch, und sind meist unmittelbar nach Abheben des Hörers an die VSt zu senden. Dies ist nur vom eigenen Anschluss aus möglich (Ausnahme: Fernsteuerung der AWS). Es kann jeweils nur eine Befehlsfolge mit abschließender Raute # gesendet werden, es folgt eine Bestätigungs-Ansage - weitere Befehle müssen gesondert gegeben werden (auflegen - abheben).
  Die Syntax lautet
- Initiator Funktionscode (Separator Zusatzparameter) Terminator
für eine vollständige Befehlsfolge.

Der Initiator
*  (Stern, Asterisk) bei einer Aktivierung oder
#  (Raute, Doppelkreuz) bei einer Deaktivierung oder
*# bei einer Abfrage
leitet eine Befehlsfolge ein.

Der Separator (evtl. optional)
*
trennt weitere Parameter (Pflichtkomponente oder optionale Komponente).

Der Terminator
#
schließt eine Befehlsfolge ab.

Beispielsweise ist der Zusatzparameter Zielnummer bei der Anrufweiterschaltung
- bei Aktivierung eine Pflichtkomponente* 21 * Zielnummer #
- bei Abfrage eine optionale Komponente*# 21 * Zielnummer # oder *# 21 #

Bei einzelnen Funktionen ist nach Abschluss der eigentlichen Befehlsfolge durch den Terminator noch die Eingabe einer Rufnummer vorgesehen (rufbegleitende Steuerung während des Verbindungsaufbaus). So gilt für Anrufe mit einmaliger Unterdrückung der Rufnummern-Übermittlung (CLIR2) die Eingabe * 31 # Rufnummer (ohne weitere Raute). Bei T-ISDN muss allerdings nach der Raute mit dem Befehlsende auch der Keypad-Modus wieder ausgeschaltet werden, da die Rufnummer selbst nicht als Keypad-Sequenz gesendet werden darf.

 
Bei den Steuerungsbefehlen ist angegeben, ob sie für analog / ISDN oder ALLE gelten.
Die bei ISDN teils zusätzl. möglichen erweiterten Keypad-Sequenzen sind mit ISDN + markiert.
I
S
D
N
ISDN-Geräte müssen evtl. jeweils zuvor manuell auf 'Keypad' umgeschaltet werden, einige senden aber auch automatisch als Keypad, wenn die 1. Taste nach dem Abheben * (Stern-Taste) oder # (Raute-Taste) ist. Bei Nutzung eines an eine TK-Anlage angeschlossenen Gerätes (z.B. ISDN-Telefon an internem S0-Bus), müssen Keypad-Befehle auch direkt an die VSt durchgereicht werden. Damit die TK-Anlage die Befehle nicht selbst interpretiert/ausfiltert, muß man evtl. erst ein 'Amt' belegen (Wählton der VSt z.B. mit '0').
   
  Von der Telekom gibt es als Bedienungsanleitung für die Leistungsmerkmale jeweils für T-Net und T-ISDN die Broschüre 'Ihr Leitfaden - die Leistungen auf einen Blick' - auch als PDF-Download. Einige Funktionen sind auch Online per Internet konfigurierbar.
PDF-Download der Anleitungen hier  Dokumente 
[01.b] Unterschiede zwischen internen und externen Funktionen
  Diese Seite beschreibt ausschließlich die vom Anschluss-Betreiber angebotenen Leistungsmerkmale, die extern direkt in der VSt ausgeführt und dort konfiguriert werden.

Nicht besprochen werden hier die Merkmale, die intern vom eigenen Endgerät/Telefon umgesetzt werden. Beispielsweise können abgehende Anschluss-Sperren mit geeigneten Geräten auch lokal ohne Beteiligung der VSt realisiert werden. Bei solchen Funktionen sind hier Hinweise auf zu beachtende Unterschiede zwischen externer und interner Funktionsweise zu finden - die genaue Umsetzung und Steuerung der internen Funktion ist der Geräte-Anleitung zu entnehmen.

I
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N
Bei ISDN können durch den vorhandenen 2. B-Kanal (2 'Amts-Leitungen') viele Endgeräte externe Funktionen auch als interne Variante direkt selbst ausführen. So kann z.B. die externe AWS in der VSt stattdessen auch lokal als interne Rufumleitung über den 2. B-Kanal ausgeführt werden - das Leistungsmerkmal AWS braucht dafür nicht vom Anschluss-Betreiber bereitgestellt werden.

Hauptunterschied zwischen extern und intern ist bei ISDN die Belegung der B-Kanäle: Nach der externen Funktionsausführung in der VSt ist nur ein (z.B. Dreierkonferenz) oder kein (z.B. AWS) Kanal belegt. Bei der internen Variante werden die Verbindungen über separate B-Kanäle aufgebaut und anschließend im Endgerät zusammengeschaltet ('durchgeschleift'), sodaß während der Nutzung beide Kanäle belegt sind.

Unterschiedlich ist auch die Rufnummern-Übermittlung: Nur bei der externen AWS wird - wenn übermittelt - (auch) die Rufnr. des ursprünglichen Anrufers weitergereicht, bei interner Umleitung über den 2. B-Kanal wird nur die eigene Rufnr. ans Ziel übermittelt - falls nicht unterdrückt.

T
I
P
Mit den internen Funktionen kann beim ISDN-Anschluss aber auch gespart werden, da bei den externen Merkmalen teilweise Aufschläge berechnet werden - bei der Telekom z.B. monatlich für die AWS-Funktion oder pro Minute für die Dreierkonferenz.
[01.c] Steuerung durch MFV- bzw. Keypad-Befehle, Funktionales Protokoll
A
N
A
L
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G
Am analogen Festnetz-Anschluss kann für das Wählen der Rufnummer nach wie vor das ursprüngliche ImpulsWahlVerfahren (IWV) genutzt werden, bei dem für jede Ziffer eine entsprechende Anzahl kurzer Unterbrechungen des Stromkreises erfolgt (10 Impulse für die 0). Dieses Wahlverfahren wird von Telefonen mit Wählscheibe und von älteren Tastentelefonen verwendet, letztere können für die Tonwahl teilweise auf das aktuelle MehrFrequenzwahlVerfahren (MFV) umgestellt werden. Die Steuerung von Funktionen ist aber nicht mit Telefonen möglich, die ausschließlich Impulswahl-fähig sind.

Für die Rufnummern-Wahl und zur Steuerung bestimmter Leistungsmerkmale direkt in der VSt werden beim analogen Festnetz-Anschluss (T-Net) Tonwahl-Befehle (Tastentöne, Touchtone) benutzt. Hierbei werden im MehrFrequenzwahlVerfahren, MFV (Dual Tone Multiplexed Frequency, DTMF) für jede Taste gleichzeitig 2 verschieden hohe 'Pieptöne' erzeugt. Um das Tonwahlverfahren nutzen zu können, benötigt man ein Tonwahl-fähiges Telefon oder einen zusätzlichen Tongeber/Handsender, wie er auch zur Fernabfrage eines Anrufbeantworters benutzt wird.

T
I
P
Einige ältere Telefone lassen sich kurzzeitig auf MFV/Tonwahl umschalten, indem nacheinander die 3 Tasten Speichertaste Stern Speichertaste gedrückt werden. Dies gilt meist auch für öffentliche Geräte (Telefonzellen) - hier kann man nach Wahl der Rufnr. auf MFV umschalten und von unterwegs aus nicht nur die Anrufbeantworter- bzw. T-NetBox-Fernabfrage, sondern auch die Fernsteuerung der AWS nutzen.
F
R
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Q
U
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Z
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Hz 1209 1336 1477 1633   Für Interessierte und Bastler hier die von der Internationalen Fernmeldeunion (ITU-T Q.23) festgelegten Frequenz-Paare, die für die jeweiligen MFV-Befehle benutzt werden - z.B. werden bei Taste 8 gleichzeitig 2 Töne mit den Frequenzen 852 Hz und 1336 Hz erzeugt. Die Dauer soll 100 ms betragen, jeweils gefolgt von einer gleichlangen Pause. Mit den Frequenzen muß man sich bei der üblichen Nutzung der MFV-Befehle aber nicht beschäftigen.

Die zusätzl. Tasten ABCD gibt es nur bei seltenen Spezial-Anwendungen.

697 1 2 3 A
770 4 5 6 B
852 7 8 9 C
941 * 0 # D
  Für Rückfragen/Makeln, Dreierkonferenz und Rückruf bei Besetzt muß das Telefon am analogen Anschluss zusätzlich über die R-Taste verfügen (Rückfrage-Taste mit Hook-Flash-Unterbrechung für 170-310 ms, Flash-Schaltzeit üblicherweise 250 ms), diese Signaltaste kann evtl. mit kurzem Tippen auf die Gabel simuliert werden.
   
I
S
D
N
Bei ISDN werden Steuerungsbefehle nicht mit analogen MFV-Tönen gegeben, sondern als digitale Prozedur über den D-Kanal an die VSt geleitet. Dies geschieht mit dem Funktionalen Protokoll durch Auswahl der angebotenen Geräte-Funktionen (per Menü-Führung bzw. Befehls-Tasten). Die einzelnen - individuell verschiedenen - Bedienschritte sind der Geräte-Anleitung zu entnehmen.

Diese Seite beschreibt in erster Linie das bei einigen Funktionen zusätzlich oder ausschließlich mögliche Stimulus-Protokoll (auch Netzdialog/Netzdirekt genannt), das eine universelle und flexiblere Steuerung mit Keypad-Codes durch bestimmte Kennzahlen/Tasten-Kombinationen bietet. Das Keypad-Protokoll basiert auf dem europäischen DSS1-Standard und wird nicht nur bei Telekom-Anschlüssen und -Geräten verwendet. Bei neueren Funktionen bzw. älteren Geräten ist man u.U. auf die Keypad-Steuerung angewiesen - zur Nutzung muß das ISDN-Gerät Keypad-fähig sein.

I
N
F
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Ausnahme war die alte Version der Fernsteuerung der AWS. Hier musste zwar zunächst die PIN am heimischen Anschluss per Keypad eingerichtet werden, die eigentliche AWS-Konfiguration geschah dann aber von beliebigen Anschlüssen aus per MFV. Hierzu wählte man sich über den 'ServicePoint' in seine VSt ein, und nahm dann (nach Legitimation) die gewünschten Einstellungen mit MFV vor.
Ausführliche Infos zur Anrufweiterschaltung und deren Fernsteuerung hier  Umleitungen 
T
I
P
Bei ISDN hat die direkte Funktions-Steuerung per Keypad - gegenüber der geräteintegrierten Menü-Führung für das Funktionale Protokoll - den Vorteil, daß Befehls-Folgen oft auf Zieltasten des Telefons gespeichert werden können. Dadurch kann man sich das 'Hangeln durch die Geräte-Menüs' ersparen, und es können auch erweiterte Keypad-Sequenzen mit einem Tastendruck gesendet werden - z.B. zur De-/Aktivierung einer AWS für die anderen MSN des Anschlusses.
  Verwechslungen vermeiden: Befehle zur Steuerung interner Geräte-Funktionen können durchaus gleich oder ähnlich mit den externen Keypad-Codes der VSt sein. Dies gilt auch für die Programmierung der eigenen TK-Anlage: Diese wird i.d.R. durch analoge Telefone mittels MFV-Befehlen (die von den hier beschriebenen abweichen können) gesteuert. Sendet man seiner Anlage aber die MFV-Befehle für eine externe AWS in der VSt, so sendet die eigene Anlage diese Befehle wiederum selbst per Funktionalem Protokoll oder Keypad über den D-Kanal zur Vermittlungsstelle.
Externe Funktionen werden immer direkt in der VSt gesteuert und dort ausgeführt.
I
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Achtung: Bei ISDN muß vor dem Senden der Keypad-Folge unbedingt die abgehende MSN (im Endgerät) ausgewählt werden, auf die sich die Funktion beziehen soll, da die meisten Merkmale für jede Rufnr. individuell eingestellt werden können (z.B. für jede MSN ein anderes AWS-Ziel). Für einige Funktionen gibt es aber zusätzlich erweiterte Keypad-Sequenzen, um auch die anderen MSN des Anschlusses unabhängig von der gerade genutzten MSN konfigurieren zu können.
  Weitere Infos zur erweiterten Keypad-Steuerung aller MSN im Abschnitt Rufnummer.MSN
[01.d] Dienste-Kennungen im ISDN
  Bei abgehenden ISDN-Verbindungen übermittelt ein ISDN-Endgerät zusätzlich zur eigenen MSN auch die Kennung des gewünschten Dienstes (Bearer Capability) im D-Kanal. Am gerufenen ISDN-Anschluss kann ein Endgerät nun entscheiden, ob es sich für die angewählte Rufnr. zuständig fühlt, und ob es den angegebenen Dienst auch unterstützt. Ein Telefon kann somit ein ankommendes Fax bereits vor Annahme der Verbindung ablehnen, so wie ein Fax-Gerät nichts mit einem Telefonat (Sprache) anfangen kann. Dadurch lassen sich über die selbe MSN verschiedene Dienste - theoretisch - ohne Fehl-Verbindungen abwickeln (zumindest war das mal eine der Grund-Ideen von ISDN).

In der Praxis hat sich leider gezeigt, daß die Dienste - besonders bei TK-Anlagen - häufig falsch konfiguriert werden: Ausgehende Faxe werden oft als 'Sprache' gekennzeichnet, oder ein Fax-Gerät nimmt nur eingehende Faxe mit der Kennung 'Sprache' an. Hier kommt eine Verbindung nur zustande, wenn beide Seiten gleichermaßen richtig oder falsch eingestellt sind - nutzt nur eine Seite die richtige Kennung 'Fax', wird der Verbindungswunsch abgelehnt.

Ein weiteres Problem ist die im Analog-Netz fehlende Dienste-Unterscheidung: An ISDN-Anschlüssen ankommende Verbindungen von Analog-Anschlüssen werden von der VSt immer mit der Dienste-Kennung 'Audio 3,1kHz (a/b-Dienste)' versehen, sodaß vorab keine Trennung nach 'Sprache', 'Fax' oder 'Daten' möglich ist. Die meisten ISDN-TK-Anlagen und PC-Anwendungen bieten eine Kombi-Einstellung ('Kombiport', 'multifunktional', 'undefiniert' oder 'Telefonat/Modem/Fax') an, mit der dann alle Rufe angenommen werden - auch fälschlich als 'Sprache' gekennzeichnete Faxe von ISDN-Anschlüssen. Eine sinnvolle Nutzung der Dienstekennung ist somit allerdings kaum mehr möglich.

Bei der Keypad-Steuerung einiger Merkmale sind diese T-ISDN-Dienste-Kennungen möglich:

D
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E
N
S
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E
üblich für   Keypad   Dienstekennung an ISDN-Anschl. (bei kommenden und gehenden Verbindungen)
Sprache   1   Sprache
  Daten   2 Datendienste - Internet (UDI - transparenter digital. Informationsaust.)
Spr./Fax/Daten 3   Audio 3,1kHz (a/b-Dienste) von Analog-Anschlüssen kommend
  Daten   4 Datendienste (UDI T/A - Töne/Ansagen bei Fehlern im Verb.aufbau)
Sprache   5   Telefonie 3,1kHz (ISDN)
(selten)   6 Teletex (Bürofernschreiben - zeichencodiert und layoutgetreu)
(selten)   7 Fax Gruppe 4 (nur innerh. ISDN - nicht kompatibel zu Fax Gruppe 3)
(selten) 8 4+2 Videotelefonie (Bildtelefon) evtl. auch 1. (Sprach)Kanal = 4 und 2. = 2
Fax   9   Fax Gruppe 2/3 (innerh. ISDN) wird wie 3 = Audio 3,1kHz behandelt
(selten) 10   Telefonie 7kHz (nur innerh. ISDN über 2 B-Kanäle = höhere Qualit.)
SDG   30   SprachDienstGruppe - gilt für alle Sprachdienste (1/3/5/8/9/10)
ALLE 0 ALLE DIENSTE - generelle Empfehlung für max. Sperr-Sicherheit
  Zu beachten ist, daß bei der Keypad-Steuerung - wie auch bei der abgehenden MSN - ohne zusätzliche Angabe eines Dienstes, nur die benutzte Dienstekennung des Endgerätes berücksichtigt wird: Eine Konfiguration von einem Telefon aus bezieht nicht die Daten-Dienste mit ein, die Steuerung per PC berücksichtigt i.A. nicht auch die Sprach-Dienste.

Eine Besonderheit stellt die 'SprachDienstGruppe (SDG)' dar: Wird mit einem der SDG-Dienste ohne zusätzliche Dienste-Angabe im Keypad-Befehl konfiguriert, gilt die Steuerung für alle Dienste der SDG: Bei Einstellung über ein Telefon wird neben Sprache/Telefonie dann auch der Fax-Dienst berücksichtigt. Wird dagegen bei der Keypad-Steuerung ein Dienst zusätzlich mit angegeben, gilt die Konfiguration auch nur für diesen Dienst. Die gesamte SDG kann auch gezielt durch die Angabe Dienst = 30 eingestellt werden (z.B. bei Steuerung vom PC aus).

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I
P
ACHTUNG, Sicherheitslücke: Will man sich mit der Veränderbaren Anschluss-Sperre vor ungewollten Verbindungskosten schützen (z.B. PC-Dialer), und konfiguriert die Sperre vom Telefon aus, gilt diese ohne erweiterten Keypad-Befehl nur für die abgehende MSN des Telefons (also nicht unbedingt auch für den PC) und nur für die Sprachdienstgruppe: Der PC kann also - selbst wenn seine MSN angegeben wurde - über den Dienst 'Daten' weiterhin Verbindungen aufbauen! Daher sollte nicht nur an die richtige MSN gedacht werden, sondern immer auch als Dienst = 0 für alle Dienste angegeben werden: *33*PIN*VKl*PC-MSN*0#
Weitere Hinweise zum Schutz bei abgehenden Verbindungen hier  Wählsperren 
  Bei der Telekom ist für abgehende Verbindungen nur die Veränderbare Anschluss-Sperre diensteabhängig steuerbar. Bei der Veränderbaren Rufnummern-Sperre ist die zusätzliche Angabe eines Dienstes nicht mehr möglich - diese Sperre gilt immer für alle Dienste.

Bei ankommenden Verbindungen können mittels Keypad nur die weiterzuschaltenden Anrufe der Funktion Parallelruf auf bestimmte Dienste beschränkt werden - ohne weitere Angabe werden hier nur die SDG-Dienste - nach Konfiguration per Telefon - parallel signalisiert.
Die einfache Anrufweiterschaltung ist nur noch mit dem Funktionalen Protokoll diensteabhängig über die im Gerät integrierte Steuerung konfigurierbar - per Keypad wird nur der gerade benutzte Dienst des Endgerätes - bzw. die Sprachdienstgruppe - berücksichtigt (bei Alcatel/SEL-VSt ist auch bei der Keypad-Steuerung zusätzlich der Dienst konfigurierbar).

 Inhalt 
[02] Tips zum Testen
[a] Sind die T-Net-Basismerkmale nutzbar?
[b] Ist das ISDN-Gerät Keypad-fähig? - Liste ungeeigneter Geräte
[c] An welchen VSt-Typ bin ich angeschlossen?
[02.a] Test: Sind die T-Net-Basismerkmale nutzbar?
  Im analogen T-Net wurden die Basismerkmale Anklopfen, Rückfragen/Makeln, Dreierkonferenz bis zum 30.04.2002 auf Wunsch - bei Anschluss-Neubeauftragung automatisch - freigeschaltet, bei länger bestehenden Anschlüssen sind diese teilweise ebenfalls freigeschaltet. Seit dem 01.05.2002 sind diese nur noch durch Neubeauftragung von 'T-Net 100' oder des 'Komfortpakets' bestellbar.

Ob diese Merkmale am eigenen Anschluss nutzbar sind, kann man folgendermaßen testen:
(funktioniert evtl. nicht bei jeder VSt gleichermaßen)

A
N
A
L
O
G
Hörer abheben *# 43 # eingeben (MFV/Tonwahl)   (Funktion 'Anklopfen-Prüfen')
und die folgende Ansage beachten:   Basismerkmale sind:
"Das Dienstmerkmal ist aktiviert" nutzbar (Anklopfen=Ein)
"Das Dienstmerkmal ist deaktiviert" nutzbar (Anklopfen=Aus)
"Dienst oder Dienstmerkmal nicht möglich" nicht nutzbar
weiterhin 'Wählton' oder sonstige Reaktion kein MFV gesendet
[02.b] Test: Ist das ISDN-Gerät Keypad-fähig? - Liste ungeeigneter Geräte
  Damit man am ISDN-Anschluss die auf dieser Seite beschriebenen Steuerungen ausführen kann, benötigt man ein Keypad-fähiges ISDN-Endgerät. Dies kann ein ISDN-Telefon oder ein PC mit ISDN-Karte/Adapter sein, aber auch eine ISDN-TK-Anlage (bzw. a/b-Adapter) mit angeschlossenen Analog-Geräten/Telefonen. Die analogen Geräte können nur die vom ISDN-Gerät (TK-Anlage) erwarteten MFV-Befehle (Anleitung des ISDN-Geräts) nutzen - evtl. vorprogrammierte Funktionen der Analog-Geräte (wie auch die MFV-Befehle dieser Seite) sind für den direkten Analog-Anschluss konzipiert und oft abweichend. Das ISDN-Gerät muß nun die von den analogen Geräten erhaltenen MFV-Befehle in Keypad-Codes umwandeln, und diese dann über den D-Kanal zur VSt senden.

Zunächst muß man das ISDN-Gerät evtl. erst auf 'Keypad' umstellen (Geräte-Anleitung), manche senden aber nach Abheben und Druck auf * oder # auch automatisch als Keypad - der Test:

I
S
D
N
Abheben * eingeben   (Funkt. 'Rückruf bei Besetzt-Prüfen')    
und zu hören ist:   dann: weil:
'Besetzt'-Zeichen wurde nur 'normal' gewählt * und # als Wahlziffer unzulässig
weiterhin 'Wählton' wurde MFV-Ton gesendet MFV wird von ISDN-VSt ignoriert
nichts mehr # 37 # nachwählen, es folgt: "Das Dienstmerkmal ist (de)aktiviert"
Nur im letzten Fall wurde Keypad erfolgreich gesendet.
   
  Folgende Euro-ISDN-Geräte wurden mir als nicht-Keypad-fähig gemeldet (Angaben ohne Gewähr):
S
E
R
V
I
C
E
ungeeignet   Hersteller/Anbieter Modell Version/Bemerkung Baugleichheiten
ISDN-Telefone
 
  Loewe Binatone
Heibl
ISDN 100
digitel
LB707/alle? (~1998/99)
983H/alle? (~1996/98)
 
a/b-Adapter
 
         
TK-Anlagen
 
  Beispielfirma Naomi C a/b-Ports (per PC mögl.)
int. S0-Bus (über a/b mögl.)
- T-Eumel X bis V1.2
PC-Hard-/Softw.
(ab Baujahr ~2000)
  Beispielfirma Fratz!fön bis V1.2 (ab 2.0 mögl.)  
  Weitere Meldungen erbeten - bitte Modell, Version und evtl. bekannte Baugleichheiten angeben.
[02.c] Test: An welchen VSt-Typ bin ich angeschlossen?
  > Dieser Abschnitt ist noch in Arbeit und folgt zu einem späteren Zeitpunkt <

Bei der Telekom kann evtl. unter 0800 330 2000 (T-Service) der VSt-Typ des eigenen Anschlusses erfragt werden (Siemens EWSD bzw. Alcatel/SEL S12).

 Inhalt 
[03] Liste der Funktionen - Merkmale im Überblick
In dieser Übersicht sind die extern in der VSt prinzipiell möglichen Leistungsmerkmale aufgeführt. Zusätzlich sind die Steuerungs-Codes angegeben und die Funktions-Bezeichnungen (nach ETSI) erläutert. Eine Prinzip-Darstellung zeigt die Funktionsweise bezogen auf den eigenen Anschluss, und die Reaktion der VSt bei kommenden bzw. gehenden Anrufen/Verbindungen.

Angegeben ist ebenfalls, ob und wie ein Leistungsmerkmal extern in der VSt gesteuert werden kann, oder ob es vollständig intern vom eigenen Gerät umgesetzt werden muß - jeweils getrennt für analoge und ISDN-Anschlüsse. Die Funktions-Beschreibungen beziehen sich im Zweifelsfall auf analoge T-Net-Anschlüsse und T-ISDN Mehrgeräte-Anschlüsse. Einige extern mögliche Funktionen werden nicht für Telekom-Anschlüsse angeboten, können aber evtl. von Geräten als interne Funktion umgesetzt werden - oder sie sind beim Vollanschluss anderer Anbieter (TNB) teilweise nutzbar.

Ausführlichere Beschreibungen der einzelnen Funktionen und die genauen Befehlsfolgen für ihre Steuerung mittels MFV bzw. Keypad sind in den unten folgenden Kapiteln zu finden.

Telekom-Anschluss-Varianten mit mögl. Merkmalen und evtl. Zusatzkosten hier  Anschlüsse 
 
D
E
F
I
N
I
T
I
O
N
E
N
Gilt hier für Telekom-Anschl. (bei anderen Anbietern evtl. abweichend) = 
Funktion nicht mögl. / muß intern vom eig. Gerät umgesetzt werden = 
Das Leistungsmerkmal ist ohne Steuerungsmöglichkeit in der VSt = 
T:
n.m. / Ger
o.St.
 
Bei T-ISDN mit Keypad steuerbar = 
je
MSN|Dienst eigenständig = 
Key

MSN|D

Nur mit dem Funktionalen Protokoll steuerbar =  FuPr
Funktionales Protokoll und/oder Keypad möglich =  F+K
 
Bei T-Net mit MFV/Tonwahl steuerbar = 
zusätzlich ist die R-Taste erforderlich = 
MFV

+R

 
X = (eig.) Anschl. mit diesem Merkmal / kommender Ruf von Y = 
Gleichzeitig 2 (bestehende) Verbind. über 1 Leitung/Kanal = 
X<Y
Y-X|X-Z
 
   
Code

Bez.

Leistungsmerkmal / Funktion (Kurz-Erläuterung)

Die Links führen zur Beschreibung der Funktion und ihrer Steuerung

> gehend
< kommd
 - Verbdg.
analog ISDN
  Bestehende Verbindungen:
43

CW

Anklopfen ein/aus (Signalisierung weiterer Anrufe zulassen)

Call Waiting

Y-X|X<Z

=X<VSt

MFV T:Ger
R 0

-

Abweisen anklopfender Anrufer (man., wenn Anklopfen 'Ein')

-

Y-X|X<Z

=X<(VSt)

MFV

+R

FuPr
-

BOB

Besetzt bei Besetzt (Anruf aut. abweisen, wenn MSN besetzt)

Busy On Busy (nicht für T-Anschl. angeboten - bei ISDN über Gerät mögl.)

Y-X|X<Z

=X<(VSt)

n.m. T:Ger

MSN|-

 
R 2/1

HOLD

Rückfragen/Makeln (Halten von Verbindungen in der VSt)

Call Hold (CH)

Y-X|X-Z

=Y|Z-VSt

MFV

+R

FuPr
R 3

3PTY

Dreierkonferenz (Zusammenschalten in der VSt)

Three ParTY conference

Y-X|X-Z

=Y-X-Z

MFV

+R

FuPr
-

CONF

Große Konferenz (max. Zehnerkonferenz in der VSt)

CONFerence call (add-on)

1-X|X-9

=1-X-9

T:n.m. FuPr
96

ECT

Zusammenschalten von Verbindungen (Vermitteln im Amt)

Explicit Call Transfer (Aktivieren) + ADDON-ECT (Auslösen/Prüfen)

Y-X|X-Z

=Y-Z

T:n.m. F+K
 
-

TP

Umstecken am Bus (Parken von Verbindungen in der VSt)

Terminal Portability

X-Y

=Y-VSt

T:n.m. FuPr
  Service:
37

CCBS

Rückruf bei Besetzt (wenn gewünschter Anschl. wieder frei)

Completion of Calls to Busy Subscriber

X>Ybes.

=X<VSt

MFV

+R

F+K

MSN|-

10

CCNR

Rückruf bei Nichtmelden (wenn gewün. Anschl. benutzt wurde)

Completion of Calls on No Reply

X>Yfrei

=X<VSt

T:n.m. F+K

MSN|-

 
53

-

Verbindung ohne Wahl (Direkt-/Babyruf autom. nach abheben)

- (seit 01.01.04 bei Telekom nicht mehr mögl.: nur noch über Endgerät)

X:abheb.

=VSt>Y

T:Ger T:Ger
 
-

AOCD

Tarifinformation A während der Verbindung (und am Ende)

Advice Of Charge During and at end of call

X>-Y

=VSt:X

o.St. o.St.
-

AOCE

Tarifinformation B am Ende der Verbindung

Advice Of Charge at End of call

X>-Y

=VSt:X

n.m. o.St.
-

AOCS

Tarifinformation vor der Verbindung (während der Rufphase)

Advice Of Charge at call Setup time

X>Y

=VSt:X

n.m. o.St.
  Rufnummer:
-

CLIP

Rufnummern-Anzeige des Anrufers (falls übermittelt)

Calling Line Identification Presentation - während der Rufphase

X<Y

=X<Ynr

o.St. o.St.
-

CLI

Übermittlung der eigenen Rufnummer (gehender Anruf)

Calling Line Identification - nach Anwahl während der Rufphase

X>Y

=Xnr>Y

o.St. o.St.
-

CLIR1

fallweise Übermittlung der Rufnr. bei ständiger Unterdrückung

Calling Line Identification Restriction - aktiviert vor Anwahl

X>Y

=(Xnr)>Y

T:Ger FuPr
31

CLIR2

fallweise Unterdrückung bei ständiger Rufnrn.-Übermittlung

Calling Line Identification Restriction - aktiviert vor Anwahl

X>Y

=(Xnr)>Y

MFV F+K
-

CLIR3

ständige Unterdrückung der Rufnummern-Übermittlung

Calling Line Identification Restriction

X>Y

=(Xnr)>Y

o.St. o.St.
 
-

COLP

Rufnummern-Anzeige des Angerufenen (Rück-Bestätigung)

COnnected (Called) Line identification Presentation - erst nach Annahme

X>-Y

=X-<Ynr

n.m. o.St.
-

COL

Rück-Übermittlung der eigenen Rufnr. (kommender Anruf)

COnnected (Called) Line identification - nach Annahme der Verbindung

X-<Y

=Xnr>-Y

T:n.m. o.St.
-

COLR1

fallweise Übermittlung der Rufnr. bei ständiger Unterdrückung

COnnected (Called) Line identification Restriction - aktiviert vor Annahme

X-<Y

=(Xnr)>-Y

n.m. FuPr
-

COLR2

fallweise Unterdrückung bei ständiger Rufnrn.-Übermittlung

COnnected (Called) Line identification Restriction - aktiviert vor Annahme

X-<Y

=(Xnr)>-Y

n.m. FuPr
-

COLR3

ständige Unterdrückung der Rufnummern-Übermittlung

COnnected (Called) Line identification Restriction

X-<Y

=(Xnr)>-Y

o.St. o.St.
 
-

MSN

Abgehende MSN (benutzte Rufnr. für nächste Verb. auswählen)

Multiple Subscriber Number (Mehrfachrufnummer)

X>Y

=Xnr:VSt

n.m. FuPr
  Schutz vor Anrufern:
-

ACR

Abweisen unbekannter Anrufer (anonym / bei Rufnrn.-Unterdr.)

Anonymous Call Rejection

X<?

=X<(?)

o.St. o.St.
 
931
930

SCR

Abweisen unerwünschter Anrufer (lt. Eintr. in Negativliste)
Verwaltung der Anrufer-Nummern für Listenpl. 1-20 (unerw.)

Selective Call Rejection

mit
PIN
X<Y

=X<(Y)

MFV Key

MSN|-

933
932

SCA

Annahme erwünschter Anrufer (ausschließl. lt. Positivliste)
Verwaltung der Anrufer-Nummern für Listenpl. 1-30 (erwün.)

Selective Call Acceptance

mit
PIN
X<Y

=X<(Y)

MFV Key

MSN|-

 
39

MCID

Identifizieren (Fangen/Registrieren d. Rufnr. belästigender Anrufer)

Malicious Call IDentification

X<Y

=Ynr:VSt

MFV F+K
  Anrufweiterschaltung:
21
CFU
61
CFNR
67
CFB
22
Anrufweiterschaltung S sofort (unmittelbar)
Call Forwarding Unconditional
Anrufweiterschaltung N verzögert (nach 20s bei Nichtmelden)
Call Forwarding on No Reply (No Response)
Anrufweiterschaltung B bei Besetzt
Call Forwarding on Busy
Re-Aktivierung der AWS S (ohne erneute Eingabe der Zielnr.)
X<Y

=Y>Z

MFV FuPr
MSN|D
+
Key

MSN|-

-

-

Fernsteuerung der Anrufweiterschaltung S/N/B CF-U/NR/B

-

[mit
PIN]
X>VSt

=VSt:*#

MFV MFV

MSN|-

-

CD

Anrufweiterschaltung während der Rufphase (individuell)

Call Deflection

X<Y

=(Y)>Z

n.m. FuPr

MSN|-

 
212
SCFU
213
SCFNR
214
SCFB
211
Selektive Anrufweiterschaltung S sofort (unmittelbar)
Selective Call Forwarding Unconditional
Selektive Anrufweiterschaltung N verzögert (nach 20s)
Selective Call Forwarding on No Reply (No Response)
Selektive Anrufweiterschaltung B bei Besetzt
Selective Call Forwarding on Busy
Verwaltung der Anrufer-Nummern für Listenplätze 1-10
X<Y

=(Y)>Z

MFV Key

MSN|-

 
-

IIFC

Abweisen weitergeleiteter Verbindungen (ankomm. AWS)

Inhibition of Incoming Forwarded Calls

X<Y<Z

=X<(Z)

o.St. o.St.
 
481

CFP

Parallelruf (bei eigener und weiterer Rufnr. gleichzeitig)

Call Forwarding Parallel

X<Y

=X<Y>Z

MFV Key

MSN|D

  T-NetBox:
000
888
555
Weiterschaltung zur T-NetBox S sofort (Ein-/Ausschalten)
Weiterschaltung zur T-NetBox N verzögert (Ein-/Ausschalten)
Weiterschaltung zur T-NetBox B Besetzt (Ein-/Ausschalten)
X<Y

=Y>BoxX

MFV T:n.m.

AWS
erford.

 
-

MWI

Signalisierung neuer Nachrichten (über den ISDN-D-Kanal)

Message Waiting Indication (seit 03.02.2003 für T-ISDN verfügbar)

BoxX<Y

=VSt:X

n.m. o.St.
  Abgehende Sperren:
33

OCBUC

Veränderbare Anschluss-Sperre (vordef. Rufnrn.-Gruppen)

Outgoing Call Barring User Controlled (AVE)

mit
PIN
X>Y

=X>(Y)

MFV Key

MSN|D

 
331
341

eAVE

Veränderbare Rufnummern-Sperre Var. 1 (Ziele gesperrt)
Verwaltung der Ziel-Rufnummern für Listenpl. 1-10 (Negativ)

erweiterte Abgehende Verkehrs-Einschränkungen - Negativliste (Blacklist)

mit
PIN
X>Y

=X>(Y)

MFV Key

MSN|-

332
342

eAVE

Veränderbare Rufnummern-Sperre Var. 2 (Ziele erreichb.)
Verwaltung der Ziel-Rufnummern für Listenpl. 1-10 (Positiv)

erweiterte Abgehende Verkehrs-Einschränkungen - Positivliste (Whitelist)

mit
PIN
X>Y

=X>(Y)

MFV Key

MSN|-

 
-

-

010-Sperre (Nutzung anderer CbC-Verbindungs-Netzbetreiber)

-

X>010

=X>(010)

o.St. o.St.
  Basis-Einstellungen (nur für bestimmte Leistungsmerkmale):
001

RESET

Zurücksetzen (mehrere Merkmale gleichzeitig ausschalten)

-

mit
PIN
X-VSt

=VSt:##

MFV Key

MSN|-

 
99

PIN-MOD

Netz-PIN ändern - erforderlich für markierte Merkmale >

Persönliche Identifizierungs-Nummer - Änderung


X-VSt

=VSt:* #

MFV Key

MSN|-

 
Weitere Merkmale in den T-Leistungsbeschreibungen ('Zusätzl. Leist.') hier  Dokumente 
 Inhalt I Liste 
[04] Kompakt-Übersicht aller MFV-/Keypad-Befehle
Dieser Überblick zeigt alle möglichen Befehls-Kombinationen der steuerbaren Funktionen. Jeweils rechts-oben ist die zu steuernde Aktion (z.B. Ein/Aus/Prüfen) angegeben. Links-oben ist immer angegeben, ob das Merkmal nur für analog bzw. nur für ISDN, oder für ALLE steuerbar ist. In der Mitte ist der jeweilige Grund-Befehl (Pflicht-Komponente) angegeben. Darunter sind die (zusätzlich möglichen) optionalen Parameter (z.B. Zielnr.) aufgeführt - immer mit der Angabe, ob sie für ALLE möglich sind, oder nur für ISDN (z.B. MSN - bei /0 sind alle MSN gleichzeitig steuerbar).

Zusätzliche optionale Parameter einer erweiterten MFV-/Keypad-Folge werden jeweils einzeln immer mit einem * eingeleitet. Es müssen nicht alle möglichen Parameter angegeben werden, man muß aber unbedingt die angegebene Reihenfolge beachten. Soll z.B. nur der zweite optionale Parameter verwendet werden, muß trotzdem für den ersten dessen * als Platzhalter eingegeben werden, damit die VSt die Eingaben richtig zuordnen kann. Um z.B. nur zu Prüfen, ob überhaupt (ohne Angabe der Zielnr.) eine AWS SOFORT auf einer bestimmten MSN aktiviert ist, gibt man folgendes ein: *#21**MSN#. Eine Befehls-Folge wird jederzeit mit # abgeschlossen.

Die folgende Tabelle zum Drucken hier separat öffnen in neuem Browser-Fenster (s/w).
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  Die Links führen hier zum jeweiligen Kapitel mit den ausführlichen Beschreibungen der Funktion und ihrer Steuerung
Anklopfen Signalisierung zulassen (CW)
Anklopfenden manuell Abweisen: R 0
analog Ein
*43 #
analog |Zurück|>Aus
#43 #
analog Prüfen
*#43 #
Rückfragen/Makeln / Dreierkonferenz
Halten+zum Anklopf.: R 2 (HOLD/3PTY)
analog Rückfragen/Makeln
R+Rufnr. | R 2
analog  1 V.beenden
R 1
analog Dreierkonf.
R 3
Zusammenschalten von Verbindungen
Vermitteln im Amt/Umlegen (ECT)
ISDN Gerätemenü>Aktivieren
(nicht mit Keypad möglich)
ISDN Auslösen
#96 (*MSN) #
ISDN Prüfen
*#96 (*MSN) #
Rückruf bei Besetzt (CCBS)
überwacht Angerufenen und meldet 20s,
wenn gewünschter Anschl. wieder frei
ALLE Besetzt>max20s>Ein
analog    R  *37 #
ISDN      *37 #
ALLE in 45min>Aus
#37
ISDN * MSN #
ALLE Prüfen
*#37
ISDN * MSN #
Rückruf bei Nichtmelden (CCNR)
wenn gewünschter Anschl. benutzt wurde
ISDN "CCNR moeglich">Ein
*10 #
ISDN in 180min>Aus
#10 (*MSN) #
ISDN Prüfen
*#10 (*MSN) #
[Verbindung ohne Wahl] (Direkt-/Babyruf)
autom. 5 Sek. nach abheben ohne Wahl
analog Ändern+Ein
*53*Zielnr #
analog |Zurück|>Aus
#53 #
analog Prüfen
*#53 (*Zielnr) #
Übermittlung eig.Rufnr. gehend (CLIR2)
Identifizieren/Anrufer fangen (MCID) >>>
ALLE 1x Unterdrückung
*31#Rufnr. des Ziels
ISDN: vor Rufnr.
 | Keypad aus |
ALLE in20s>Fangen
*39 #
Abweisen unerwünschter Anrufer(Neg)
od.Annahme erwünschter Anrufer(Pos)

?  1=Abweisen |oder| 3=Annahme

Verwaltung der Anrufer-Nummern
für Listenplätze 1-20 (Neg.) / 1-30 (Pos.)
Löschen jew. Gesamt-Liste mit Lp=0
?  0=Negativliste / 2=Positivliste

ALLE Ein
*93?*PIN
ISDN * MSN/0 #
ALLE |Zurück|>Aus
#93?*PIN
ISDN * MSN/0 #
ALLE Prüfen
*#93?
ISDN * MSN #
ALLE Ändern+Eintragen
*93?*PIN*Lp*Anrufernr
ISDN * MSN/0 #
ALLE Löschen
#93?*PIN*Lp/0
ISDN * MSN/0 #
ALLE Abfragen
*#93?
ALLE * Lp  
ISDN   * MSN #
Anrufweiterschaltung (CF-U/NR/B)
??  21=SOF. / 61=VRZ. / 67=BES.
??  22=SOF. Re-Aktivierung o. Zielnr

[Fernsteuerung: eig.Nr*PIN# weiter >]

ALLE Ändern+Ein
*??*Zielnr
ISDN * MSN/0 #
ALLE |Zurück|>Aus
#??
ISDN * MSN/0 #
ALLE Prüfen
*#??
ALLE * Zielnr  
ISDN   * MSN/0 #
Selektive Anrufweiterschaltung
nur Anrufe von bestimmten (SCF-U/NR/B)
Rufnummern(-bereichen)
?  2=SOF. / 3=VRZ. / 4=BES.

Verwaltung der Anrufer-Nummern
für Listenplätze 1-10
Löschen der Gesamt-Liste mit Lp=0

ALLE Ändern+Ein
*21?*Zielnr
ISDN * MSN/0 #
ALLE |Zurück|>Aus
#21?
ISDN * MSN/0 #
ALLE Prüfen
*#21?
ALLE * Zielnr  
ISDN   * MSN/0 #
ALLE Ändern+Eintragen
*211*Lp*Anrufernr
ISDN * MSN/0 #
ALLE Löschen
#211*Lp/0
ISDN * MSN/0 #
ALLE Abfragen
*#211*Lp
ISDN * MSN #
Parallelruf bei eigener u. weiterer Rufnr.
|30=SprachDienstGruppe| ALLE=0
1 Sprache 8 Bildtelef. od.> 2/4 Daten
3 Analog < 9 Fax G3 ISDN 6 Teletex
5 Tel. ISDN 10 Tel. 2x ISDN 7 Fax G4
ALLE Ändern+Ein
*481*Zielnr
ISDN * MSN/0  
ISDN   * Dienst #
ALLE |Zurück|>Aus
#481
ISDN * MSN/0  
ISDN   * Dienst #
ALLE Prüfen
*#481
ALLE * Zielnr  
ISDN   * MSN/0  
ISDN     * Dienst #
T-NetBox Ein/Aus (Weiterschaltung)
???  000=SOF. / 888=VRZ. / 555=BES.
analog Ein
*??? #
analog |Zurück|>Aus
#??? #
analog (fragl.)Prüfen
*#??? #
Veränderbare Anschluss-Sperre (AVE)
/ = gesperrt bei T-VKl 1 2 3 4 5 6 7 8
City 0012-19 002 005-9 / /   /   /   /       /   /   /
Fern 0900 0190 / / /             / / /   /   /
00 übr.: 01 0191-5 118 / / / / /           / / /      
ALLE Ändern+Ein
*33*PIN
ALLE * VKl  
ISDN   * MSN/0?  
ISDN     * Dienst #
ALLE |Zurück|>Aus
#33*PIN
ISDN * MSN/0?  
ISDN   * Dienst #
ALLE Prüfen
*#33
ALLE * VKl  
ISDN   * MSN/0?  
ISDN     * Dienst #
Veränderbare Rufnummern-Sperre
Var. 1
(Neg.) oder Var. 2 (Pos.) (eAVE)
?  1=Ziele sperren |oder| 2=zulassen

Verwaltung der Ziel-Rufnummern
für Listenplätze 1-10 (Neg.) / 1-10 (Pos.)
Löschen jew. Gesamt-Liste mit Lp=0
?  1=Negativliste / 2=Positivliste

ALLE Ein
*33?*PIN
ISDN * MSN/0 #
ALLE |Zurück|>Aus
#33?*PIN
ISDN * MSN/0 #
ALLE Prüfen
*#33?
ISDN * MSN #
ALLE Ändern+Eintragen
*34?*PIN*Lp*Zielnr
ISDN * MSN/0 #
ALLE Löschen
#34?*PIN*Lp/0
ISDN * MSN/0 #
ALLE Abfragen
*#34?
ALLE * Lp  
ISDN   * MSN #
PIN ändern (Ersteinrichtung: alte=0000)
Zurücksetzen mehrere Merkmale gleichz.
Ausschalten - mit |Zurück|> markiert >>
ALLE (4-stellig) PIN ändern
*99*alte*neue*neue
ISDN -je MSN eig.- * MSN #
ALLE ^Zurücksetzen
*001*PIN
ISDN * MSN/0 #
MSN=0 für alle mit
PIN der Haupt-MSN
www.TeleFAQ.de

  Ausführlichere Beschreibungen der Funktionen sind in den folgenden Kapiteln zu finden.
 Inhalt I Liste I Kompakt 
[07] Rufnummer
[a] Tabellen-Übersicht: CLIP - CLI - CLIR / COLP - COL - COLR
[b] Anzeige des Anrufers beim Angerufenen (CLIP, CLIP -no screening-)
[c] Übermittlung - Unterdrückung, gehend (CLI - CLIR, CLIR Override/Ignore)
[d] Anzeige des Angerufenen beim Anrufer (Rück-Bestätigung COLP)
[e] Rück-Übermittlung - Unterdrückung, kommend (COL - COLR)
[f ] Abgehende MSN bei ISDN (Sende-MSN für nächste Verbindung)
[07.a] Tabellen-Übersicht: CLIP - CLI - CLIR / COLP - COL - COLR
  Der folgenden Übersicht kann entnommen werden, wer über welches Merkmal verfügen muß, damit ein Angerufener (B) die Rufnummer des Anrufers (A) sieht - oder nicht sieht. Der rechte Teil bezieht sich auf die nur bei ISDN zusätzlich mögliche Rück-Übermittlung vom Angerufenen zum Anrufer.
V
O
R
A
U
S
S
E
T
Z
U
N
G
    Übermittlung
während Rufphase
ANummer > B
  Leistungsmerkmal ist erforderlich beim
A = Anrufer / B = Angerufenen
( ) = Umschalten vor Anwahl/Annahme
  Rück-Übermittlung
nach Annahme
A < BNummer
   
  B sieht A   - nicht -                   A sieht B   - nicht -  
ALLE B   CLIP Anzeige - wenn übermittelt - COLP A   I
S
D
N
                       
ALLE A   CLI o
d
e
r
  Übermittlung - ständig -   o
d
e
r
COL B  
ISDN (A) A CLIR1   nur fallweise Übermittlung   COLR1 (B) B
ALLE A (A) CLIR2   fallw. Unterdrückung mögl.   COLR2 B (B)
ALLE   A CLIR3   Unterdrückung - ständig -   COLR3   B
  Zusätzlich zu CLIP ist je Anschluss bzw. MSN für die Übermittlung/Unterdrückung immer nur eine der 4 Varianten CLI / CLIR1 / CLIR2 / CLIR3 in der VSt voreinstellbar - bei ISDN dazu neben COLP noch für die Rück-Übermittlung/Unterdrückung eine der 4 Varianten COL / COLR1 / COLR2 / COLR3.

Bei Telekom-Anschlüssen ist die Standard-Einstellung für abgehende Verbindungen CLIR2. Für ankommende Verbindungen ist die nur bei T-ISDN mögliche Rück-Bestätigung auf COL eingestellt. T-Net-Anschl. können nicht rück-übermitteln - entsprechend der ständigen Unterdrückung COLR3.

I
N
F
O
Neu-Anschlüsse mit unerwünschtem Telefonbuch-Eintrag schaltet die Telekom meist auf CLIR3 statt CLIR2 (bei T-ISDN auch COLR3 statt COL). Diese ständige Unterdrückung der VSt kann man sich aber (gratis) auf die Standard-Einstellung setzen lassen, um CLIR2 nutzen zu können. Dies gilt auch für ältere T-Net-Anschlüsse, da diese bis zum 15.01.1998 mit CLIR3 eingerichtet wurden.
Mögliche Einstellungen der verschiedenen Anschluss-Varianten und evtl. Kosten  Anschlüsse 
[07.b] Rufnummer: Anzeige des Anrufers beim Angerufenen (CLIP, CLIP-no screening-)
  Damit eine vom Anrufer übermittelte Rufnummer während der Rufphase von der VSt auch zum angewählten Anschluss durchgereicht wird, muß der Angerufene über das Merkmal CLIP verfügen. Zur Anzeige der Rufnummer benötigt der gerufene Anschluss ein CLIP-fähiges Endgerät. Kann keine Anrufer-Nummer übermittelt werden, teilt die VSt den Grund der Nichtangabe mit - entweder 'nicht verfügbar' (technisch bedingt, z.B. Ausland) oder 'unterdrückt' (CLIR aktiviert). Manche Endgeräte unterscheiden hier durch verschiedene Anzeigen (z.B. "unbekannt" oder "anonym").
  Bei T-Net Analog-Anschlüssen steht in der Leistungsbeschreibung der Telekom beim Leistungsmerkmal Rufnummern-Anzeige des Anrufers nach wie vor: "Die Leistung steht aus technischen Gründen nicht flächendeckend zur Verfügung."
I
N
F
O
Die VSt übermittelt eine Anrufer-Nummer (auch im selben Ort) zwar immer mit der Vorwahl, bei ISDN üblicherweise aber ohne führende Null(en) - sie beginnt also z.B. mit 30... (aus Berlin). Die zusätzlich anzuzeigende 0 bzw. 00 wird als Präfix/VerkehrsAusscheidungsZiffer (VAZ) im Endgerät für national bzw. international eingestellt. Gelegentlich kann es zur Anzeige falscher Zahlen oder überzähliger Nullen kommen (andere Netzbetreiber, Ausland, no screening).
I
N
F
O
Anrufer mit dem zusätzlichen Leistungsmerkmal CLIP - no screening - (Presentation Number Calling Line Identification, PNCLI) können bei abgehenden Rufen zusätzlich auch eine kundenspezifische beliebige Rufnummer übermitteln. Die T-Com bietet dieses Merkmal nicht für Mehrgeräteanschlüsse an, es ist nur von T-ISDN Anlagenanschlüssen aus möglich. Genutzt wird dies z.B. von Firmen, die immer die Nummer ihrer Zentrale (-0) oder einer Hotline (0180/0190) übermitteln wollen. Einige ISDN-Endgeräte zeigen aber (manche auch zusätzlich) die eigentliche Rufnummer an, wenn vom Anrufer übermittelt.

ACHTUNG: Diese Funktion wird zunehmend mißbraucht, indem durch kurzes einmaliges Klingeln eine 0190/0900- oder 0137(7)-Nummer in die Anruferliste des angewählten Endgerätes oder des Handys eingetragen wird - mit der Hoffnung auf kostenpflichtige Rückrufe von Neugierigen.

I
S
D
N
Bei ISDN muß eine TK-Anlage bzw. ein a/b-Adapter eine über den D-Kanal empfangene Rufnummer entsprechend modifiziert an die Endgeräte weiterreichen, damit die Rufnummer auch von angeschlossenen CLIP-fähigen Analog-Geräten angezeigt werden kann.
[07.c] Rufnummer: Übermittlung - Unterdrückung, gehend (CLI - CLIR, CLIR-Override/Ignore)
  Prinzipiell wird bei abgehenden Verbindungen die Rufnr. des Anrufers (A) immer bis zur VSt des Angerufenen (B) übertragen. Erst die B-VSt entscheidet, ob die Rufnr. auch tatsächlich bis zum Angerufenen übermittelt wird. Voraussetzung hierfür ist, daß B über das Merkmal CLIP verfügt.

Zugleich teilt die A-VSt der B-VSt mit, ob der Anrufer die Anzeige seiner Rufnr. bei B wünscht. Wenn in der A-VSt die Grundeinstellung CLI vorliegt, kann die B-VSt an den Angerufenen die Rufnr. immer übermitteln, bei einer CLIR-Variante kann sie dagegen unterdrückt werden. Die Grundeinstellung der eigenen VSt wird vom Anschluss-Betreiber (Telekom) vorgenommen.

Bei T-Net- und T-ISDN-Anschlüssen ist i.A. die Standard-Variante CLIR2 in der A-VSt eingestellt. Hierbei wird die Rufnr. standardmäßig übermittelt, wenn der Anrufer nicht vor der Wahl mittels Steuer-Code seiner VSt mitgeteilt hat, daß sie jetzt einmalig fallweise unterdrückt werden soll.

S
T
E
U
E
R
U
N
G
CLI   Übermittlung der eigenen Rufnummer (gehend)   M
E
R
K
T
I
P
  Bei anderen
Anschluss-
Betreibern
evtl.
*31(*)Rufnr.
CLIR   Fallweise Unterdrückung der Übermittlung (CLIR2)
ALLE   * 31 # Rufnr. des Ziels unmittelbar anschließend wählen
  Die Unterdrückung greift nur einmalig für diese Verbindung. Tastatur
"durchstreichen"
VSt-Einstellung
muß CLIR2 sein!
ISDN: Nach *31# Keypad ausschalten > Rufnr. 'normal' wählen.
  Bei allen Anschlüssen ist auch die Variante CLIR3 fest konfigurierbar - hierbei kann die Rufnummer überhaupt nicht übermittelt werden, da sie von der VSt ständig unterdrückt wird. Diese Einstellung nimmt die Telekom meist bei Neu-Anschlüssen mit unerwünschtem Telefonbuch-Eintrag vor.
I
S
D
N
Nur bei T-ISDN gibt es (gegen Aufpreis!) noch die Variante CLIR1, bei der die Rufnr. standardmäßig unterdrückt wird, und nur auf Knopfdruck vor der Wahl fallweise übermittelt werden kann. Prinzipiell erfolgt die CLIR-Steuerung bei ISDN üblicherweise über das Funktionale Protokoll. Dabei können viele Endgeräte unabhängig von der VSt-Einstellung die Varianten CLIR1/2 auch selbst 'umdrehen', d.h. trotz CLIR2 (fallweise Unterdrückung) wird die Rufnr. vom Gerät nur auf Knopfdruck übermittelt.
Die jeweils bei T-Net und T-ISDN möglichen CLIR-Varianten und evtl. Kosten hier  Anschlüsse 
  Bestimmten berechtigten Anschlüssen wird, unabhängig von der CLIR-Einstellung in der A-VSt, die Rufnr. des Anrufers von der B-VSt immer übermittelt. Dieses Merkmal CLIRO (Override) [oder auch CLIRIGN (Ignore)] ist bei Notruf-Anschlüssen (110/112) verfügbar - aber auch andere Verbindungs-Netzbetreiber erhalten immer die Rufnr., um Internet-/Call-by-Call- bzw. Pre-Selection-Leistungen abrechnen zu können.

Da die Rufnummer innerhalb der Netze generell verfügbar ist, kann ein Netzbetreiber diese prinzipiell auch trotz Unterdrückung auswerten. Daher ist es durchaus möglich, dass ein (unseriöser) Anbieter die unterdrückte Rufnummer an seine Kunden weitergibt (z.B. bei Anruf von Mehrwertdiensten bzw. Sondernummern). Beim Versand von SMS im Festnetz wird von der T-Com die Absender-Rufnummer immer dem Empfänger mitgeteilt und dort angezeigt bzw. angesagt.

I
N
F
O
Bei der Nutzung von Call-by-Call oder bei Anrufen ins Ausland kann es passieren, daß die eigene Rufnummer beim Angerufenen angezeigt wird, obwohl die Übermittlung unterdrückt wurde. Hier ist dann die CLIR-Kennung bei der Durchleitung der Verbindung 'verloren gegangen' (z.B. in der Auslands-VSt).
[07.d] Rufnummer: Anzeige des Angerufenen beim Anrufer (Rück-Bestätigung COLP)
I
S
D
N
Bei ISDN kann auch die Rufnr. des Angerufenen (B) als Rück-Bestätigung zur Identifizierung zum Anrufer (A) übermittelt werden. Hierbei wird nach Entgegennahme die Rufnr. des tatsächlich erreichten Ziels übertragen (nach einer Anrufweiterschaltung evtl. die Zielrufnummer der Umleitung). Auch nach einem Weiterverbinden kann die Rufnr. der erreichten (Firmen-)Nebenstelle angezeigt werden. Voraussetzung für die Anzeige ist das Merkmal COLP bei A und die Übermittlung COL bei B.
T
I
P
Um zu prüfen, ob am eigenen ISDN-Anschluss die Anzeige COLP freigeschaltet ist, kann man eine (seiner) Rufnr. im eigenen Ortsnetz ohne Vorwahl anwählen. Nach Annahme der Verbindung sollte das Display die Rufnr. mit Vorwahl anzeigen: z.B. Wahl 98765 - B hebt ab - Anzeige 03098765. Bei Fern-Verbindungen mittels Call-by-Call sollte die C-b-C-Vorwahl aus dem Display verschwinden.
Bei analogen (T-Net-)Anschlüssen ist keine Anzeige einer rück-übermittelten Rufnr. vorgesehen.
HINWEIS: Freigeschaltetes COLP kann zu Störungen bei Endgeräten führen - Infos hier  Dies & Das 
I
N
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Ein angerufener Anschluss kann COLP - no screening - (bei Telekom nur T-ISDN Anlagenanschluss) nutzen. Hier wird bei ankommenden Verbindungen zusätzlich eine kundenspezifische beliebige Rufnr. rück-übermittelt, die beim Anrufer dann angezeigt werden kann (mit geeignetem ISDN-Endgerät).
[07.e] Rufnummer: Rück-Übermittlung - Unterdrückung, kommend (COL - COLR)
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Bei ISDN kann die Rück-Übermittlung COL zum Anrufer beim Angerufenen mit COLR unterdrückt werden. Bei VSt-Einstellung COL wird immer rück-übermittelt, bei COLR3 ständig unterdrückt. Die fallweise Unterdrückung COLR2 und die fallweise Übermittlung COLR1 (bei Telekom beide nur mit Aufpreis!) müssen vom Angerufenen vor Annahme des Anrufs mit der angebotenen Funktion des geeigneten ISDN-Gerätes über das Funktionale Protokoll aktiviert werden.
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Bei allen T-ISDN-Anschlüssen ist die Standard-Einstellung COL, d.h. die eigene Rufnr. wird Anrufern immer rück-übermittelt. Einige angerufene ISDN-Geräte rück-übermitteln aber nicht die angerufene, sondern evtl. immer die an erster Stelle eingetragene oder keine MSN, was zur Rück-Übermittlung der Haupt-MSN führt - wie bei Fehlkonfiguration entsprechend den Regeln für die abgehende MSN. Wegen evtl. unbemerkter Rück-Übermittlung anderer MSN, sollte das Verhalten eigener Geräte durch eine Verbindung von einem COLP-fähigen ISDN-Anschluss (nicht T-ISDN Standard) überprüft werden - evtl. auch durch Selbst-Anruf. Die ständige Unterdrückung COLR3 ist bei T-ISDN gratis beauftragbar, bei analogen (T-Net-)Anschlüssen ist dies die einzig mögliche Standard-Einstellung.
Enthaltene bzw. mögliche COLP/COLR-Varianten und evtl. Kosten hier  Anschlüsse 
[07.f ] Abgehende MSN bei ISDN (Sende-MSN für nächste Verbindung)
  Bei ISDN kann für jede abgehende Verbindung individuell festgelegt werden, welche der eigenen Rufnummern als abgehende MSN benutzt wird. Die gewünschte Sende-MSN wird dabei vom Endgerät über das Funktionale Protokoll der eigenen VSt mitgeteilt. Diese prüft, ob die übertragene Rufnr. auch tatsächlich einer der zugeordneten MSN entspricht. Falls dies nicht zutrifft, oder wenn keine abgehende MSN angegeben wurde, wird die Haupt-MSN des Anschlusses benutzt. Die Haupt-MSN ist bei der Telekom aus der Auftragsbestätigung (Rufnummer des Anschlusses) oder aus der monatlichen Rechnung (Verrechnungsnummer, Hauptrufnummer) ersichtlich.
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Die genutzte MSN ist ohne Vorwahl anzugeben - und so auch im eigenen Gerät einzutragen. Statt der vollständigen MSN genügt auch nur die Angabe der jeweiligen Endziffer(n), soweit sie zu denen der anderen MSN verschieden sind. Dies gilt auch für die erweiterte Keypad-Steuerung, bei der eine andere als die abgehende MSN gesteuert wird (z.B. die nicht im Gerät eingetragenen).
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Bei einigen Funktionen können mit der erweiterten Keypad-Steuerung alle MSN gleichzeitig konfiguriert werden, indem als benutzte MSN = 0 angegeben wird - bei erforderlicher PIN-Eingabe muß die PIN der Haupt-MSN angegeben werden. Voraussetzung ist, daß zuvor bereits bei allen MSN die Standard-PIN '0000' geändert wurde. Will man aber nur eine MSN steuern, die selbst die Endziffer 0 hat, muß man hier zur eindeutigen Unterscheidung mindestens die letzten zwei Endziffern angeben. Ob MSN = 0 möglich ist, steht bei der jeweiligen Funktions-Steuerung.
  Mit dem Funktionalen Protokoll kann das Endgerät nur eine der dort auch eingetragenen MSN als abgehende MSN nutzen. Üblicherweise benutzt das Gerät die an erster Stelle eingetragene MSN, wenn nicht vorher eine andere ausgewählt wurde. Dies ist auch bei der Steuerung mittels Keypad zu beachten, wenn hier nicht zusätzlich (erweitert) eine abweichende MSN angegeben wird.

Die ausgewählte MSN wird beim Verbindungsaufbau an die VSt des Angerufenen übertragen, und von dort ggf. zum Angerufenen übermittelt, falls der Anrufer keine Unterdrückung aktiviert hat. Zusätzlich wird ISDN-Anschlüssen über den D-Kanal mitgeteilt, ob die benutzte MSN vom Anrufer selbst ausgewählt und durch die VSt geprüft wurde ('vom Anrufer festgelegt und geprüft'), oder ob die MSN durch die Haupt-MSN des Anschlusses ersetzt wurde ('von der VSt festgelegt').

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Von bestimmten Anschlüssen aus (T-ISDN Anlagenanschluss) kann bei abgehenden Rufen zusätzlich auch eine kundenspezifische beliebige Rufnr. übermittelt werden - siehe CLIP no screening. Die VSt kennzeichnet diese im D-Kanal zusätzlich als 'nicht geprüft, vom Anrufer festgelegt'. Manche ISDN-Endgeräte zeigen diese oder (wenn übermittelt) die eigentliche Rufnr. an, manche auch beide.
  Auch für die Abrechnung ist die abgehende MSN maßgebend, da die Verbindungskosten in der Rechnung getrennt nach MSN aufgeteilt werden können. Auch andere Verbindungs-Netzbetreiber rechnen Call-by-Call-/Pre-Selection-Leistungen über die genutzte MSN ab. Bei Internet-Einwahl nach Anmeldung muß man zur korrekten Berechnung i.A. auch die angemeldete MSN benutzen.

Bei der zusätzlichen Rück-Bestätigung COL wird die Rufnr. des Angerufenen zum Anrufer rück-übermittelt. Auch hier bestimmt das Endgerät die zu verwendende MSN - viele Geräte bieten hierfür aber keine gesonderte Einstellung und übermitteln evtl. immer die ersteingetragene MSN, andere Geräte rück-übermitteln die angerufene MSN, wenn diese im Endgerät eingetragen ist. Übermittelt das angerufene Endgerät keine oder falsche MSN, setzt die VSt die Haupt-MSN ein.

 Inhalt I Liste I Kompakt 
[12] Basis-Einstellungen (nur für bestimmte Leistungsmerkmale)
[a] Zurücksetzen (mehrere Merkmale gleichzeitig ausschalten)
[b] Netz-PIN erstmals einrichten und ändern
[12.a] Zurücksetzen (mehrere Merkmale gleichzeitig ausschalten)
  Die Funktion Zurücksetzen (General Reset) wird von der Telekom seit dem 01.08.2002 nur zusammen mit dem 'Sicherheitspaket' als Zusatz für alle T-Net- und T-ISDN-Anschluss-Varianten angeboten.

Mit dem Zurücksetzen werden mehrere eingeschaltete (und gebuchte) Merkmale gleichzeitig für den gesamten Anschluss (bei ISDN auch nur für einzelne MSN) ausgeschaltet:

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RESET   Zurücksetzen     Anklopfen (Signalisierung / nur bei T-Net)
! Verbindung ohne Wahl (eingestellt / T-Net)
  Abweisen unerwünschter Anrufer bzw.
  Annahme erwünschter Anrufer
! AWS (S/N/B, Selektive, zur T-NetBox)
! Parallelruf
  Veränderbare Anschluss-Sperre
  Veränderbare Rufnummern-Sperre
  Ausführen
ALLE   * 001 * PIN #
ISDN +     *MSN/0
  ISDN: Ohne Angabe gilt
Funkt. nur f. abgehende
MSN (0=alle MSN mit
PIN der Haupt-MSN)
  Die Funktionen werden lediglich ausgeschaltet (deaktiviert), eine Löschung oder Änderung bestehender Listeneinträge (z.B. gesperrte Rufnrn.) erfolgt nicht. Beim erneuten Einschalten muß man bei entsprechenden Merkmalen (!) aber wie üblich die Zielnr. immer mit angeben. Auch die eingegebene Netz-PIN bleibt unverändert und wird nicht auf die Standard-PIN zurückgesetzt.
[12.b] Netz-PIN erstmals einrichten und ändern
  Zur Steuerung in der Vermittlungsstelle ist die Eingabe der Netz-PIN bei folgenden Leistungsmerkmalen erforderlich.
 
- Abweisen unerwünschter Anrufer
- Annahme erwünschter Anrufer
- Veränderbare Anschluss-Sperre
- Veränderbare Rufnummern-Sperre
- Zurücksetzen (mehrere Merkmale gleichzeitig ausschalten)
- ehemals Fernsteuerung der Anrufweiterschaltung (nach tel. Einwahl in den ServicePoint)
  Die Vermittlungsstelle kennt (neben der separaten PIN für die T-NetBox) nur eine Netz-PIN für alle Leistungsmerkmale, diese PIN ist somit für diese Merkmale identisch - bei ISDN hat aber jede MSN eine eigene PIN.
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Nach der Beauftragung eines dieser Merkmale wird zunächst die Standard-PIN '0000' zugeteilt. Vor der ersten Nutzung einer dieser Funktionen muß zuerst die Standard-PIN vom eigenen Anschluss aus geändert werden. Die neue PIN darf nicht aus 4 gleichen Ziffern bestehen.
  Ändern der PIN ist nur möglich, wenn auch tatsächlich ein PIN-geschütztes Merkmal verfügbar ist:
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PIN-MOD   PIN   PIN immer 4-stellig,
nicht 4 gleiche Ziffern.
Bei Ersteinrichtung ist
die alte PIN = 0000.
  Ändern
ALLE   * 99 * alte PIN * neue PIN * neue PIN #
ISDN + *MSN ISDN-Ersteinrichtung
für jede MSN einzeln!
Die PIN darf bei allen
MSN identisch sein.
  ISDN: Gilt ohne Angabe nur für abgehende MSN
(ändern für alle MSN gleichzeitig mit 0 nicht mögl.)
  Wird später bei der Steuerung PIN-geschützter Merkmale nacheinander 3x eine falsche PIN eingegeben, ist die Konfiguration aller PIN-geschützter Merkmale für diesen Tag gesperrt.
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Bei der ISDN-Funktions-Steuerung kann die abgehende MSN des Endgerätes bei vielen Merkmalen durch die zusätzliche Eingabe einer anderen MSN überschrieben werden. Die Konfiguration gilt dann nur für die eingegebene MSN - bei PIN-geschützten Merkmalen muß dann auch die PIN dieser eingegebenen MSN benutzt werden. Bei der teilweise möglichen Angabe von MSN=0 zur Steuerung aller MSN gleichzeitig, muß die PIN der Haupt-MSN eingegeben werden - zuvor muß bereits bei allen MSN die Standard-PIN '0000' geändert worden sein.
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Einige Geräte speichern auch MFV- bzw. Keypad-Befehle im Wahlwiederholungs-Speicher. Nachdem die PIN eingegeben wurde (auch bei der späteren Konfiguration der Leistungsmerkmale), sollte man diese(n) evtl. löschen, bzw. mit neuer Eingabe überschreiben, falls Unbefugte Zugang haben.
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- Galt ehemals für die alte Version -
Achtung: Obwohl die Funktion Fernsteuerung der Anrufweiterschaltung auch bei ISDN nur mit MFV konfiguriert wird, muß zunächst die PIN vom eigenen Anschluss aus bei ISDN mit Keypad-Befehlen geändert werden. Man braucht also bei ISDN (wenigstens 1x) ein Keypad-fähiges Gerät. Bei ISDN hat jede MSN eine eigene PIN, die zunächst auch einzeln geändert werden müssen.
Weitere Infos zur Fernsteuerung der AWS per Telefon und Internet gibt es hier  Umleitungen 
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Stand:
16.01.2003
Das ist das Ende