Optionen Infos zu SMS/MMS im Festnetz der Telekom siehe...
Funktionales Protokoll ISDN-Anschlüsse MSN NT POTS/PSTN SS7 TAE TEI
Ein a/b-Wandler dient dem Anschluss analoger Endgeräte (a/b) an ISDN und ist eine einfache TK-Anlage.
Der Abschlusspunkt Linientechnik (APL) bildet den Endpunkt des Zugangsnetzes (letzte Meile) des Teilnehmernetzbetreibers (TNB, beispielsweise Telekom). Er stellt für die vom Kabelverzweiger (KVz) am Straßenrand kommende Teilnehmeranschlussleitung (TAL) die Schnittstelle zum Endleitungsnetz des Kunden dar. Dieser kleinere Hausverteilerkasten befindet sich üblicherweise als Endverzweiger (EVz) im Keller oder außen am Haus und verbindet mit dem eigentlichen Netzabschluss (1. TAE-Dose) in der Wohnung.
ISDN-Prozedur zur Steuerung von Merkmalen in der Vermittlungsstelle über den D-Kanal (Funktional-Protokoll).
Einige Grundfunktionen wie Rückfragen/Makeln (Halten) oder Konferenz können bei ISDN nur über das sogenannte Funktionale Protokoll gesteuert werden. Hierbei tauschen die ISDN-Endgeräte über den D-Kanal mit der Vermittlungsstelle Informationen über den aktuellen Belegungszustand der B-Kanäle aus. Dadurch können die Endgeräte kontextabhängig die gerade möglichen Funktionen im Display anbieten, z.B. Annahme (oder Abweisen) eines Anklopfenden durch Makeln, bei gleichzeitig inaktivem Halten der 1. Verbindung in der Vermittlungsstelle. Das De-/Aktivieren erfolgt dann durch einfache Bestätigung bzw. Nutzung vordefinierter Befehls-Tasten, ohne Kenntnis spezieller Steuer-Codes.
Voraussetzung für diese Steuerung ist, dass das Endgerät/Telefon das jeweilige Merkmal als externe Funktion unterstützt und anbietet (die individuelle Bedienung ist der jeweiligen Geräte-Anleitung zu entnehmen). Andere Leistungsmerkmale können teilweise neben dieser geräteintegrierten Menü-Führung auch (oder ausschließlich) über die flexibleren Keypad-Codes (Stimulus-Protokoll) gesteuert werden.
Funktionen ← Basis-Infos mit weiteren Erläuterungen zu Merkmalen und Steuerung
GEDAN wurde von der Telekom vor der vollständigen Netzdigitalisierung für die Umleitung ankommender Rufe genutzt. Hierzu wurde ein fernsteuerbares "Gerät zur dezentralen Anrufweiterschaltung" für den Nutzer in der Vermittlungsstelle installiert. Bei dieser speziellen AWS-Variante gab es eine vorgeschaltete Ansage und voreinstellbare Zeitfenster. Die Weiterleitung erfolgte zwar extern in der Vermittlungsstelle, wirkte aber wie eine interne Umleitung. Während einer bestehenden Weiterschaltung waren keine (abgehenden) Verbindungen möglich, da die Leitung belegt war. Dem Weiterleitungsziel wurde nicht signalisiert, dass es sich um eine Weiterschaltung handelt.
GEDAN ist seit dem 01.03.2005 offenbar nicht mehr verfügbar.
Der T-ISDN Universalanschluss mit dem D-Kanal-Protokoll 1TR6 war der Vorläufer des heutigen Euro-ISDN, er wurde angeboten als Basisanschluss mit 2 B-Kanälen oder als Primärmultiplexanschluss mit 30 B-Kanälen.
Die letzten noch bestehenden Telekom-Anschlüsse nach der alten nationalen Norm wurden Ende 2006 abgeschaltet.
Euro-ISDN ist seit 1993 der aktuelle ISDN-Standard mit dem D-Kanal-Protokoll DSS1, angeboten in den Varianten
Basisanschluss (BaAs, BRI) mit 2 B-Kanälen (S0), angeboten in den Varianten
Das Gegenstück zum Basisanschluss ist der Primärmultiplexanschluss mit 30 B-Kanälen.
Primärmultiplexanschluss (PMxAs, PRI) mit 30 B-Kanälen (S2M), nur angeboten in der Variante
Das Gegenstück zum Primärmultiplexanschluss ist der Basisanschluss mit 2 B-Kanälen.
Mehrgeräteanschluss (MGA): Der Mehrgeräte-Anschluss ist die für Privathaushalte übliche Variante. Er verfügt über 3-10 eigenständige Rufnummern (MSN), die beliebig (auch mehrfach) mehreren parallel angeschlossenen ISDN-Geräten zugewiesen werden können (Punkt-zu-Mehrpunkt-Konfiguration, Point-to-Multi-Point, PTMP). Diese und weitere (auch analoge) Geräte können über eine TK-Anlage betrieben werden. Wird nur angeboten als Variante
Das Gegenstück zum Mehrgeräteanschluss ist der Anlagenanschluss mit Rufnummernblock.
Anlagenanschluss: Der Anlagen-Anschluss hat (im Gegensatz zum Mehrgeräte-Anschluss mit seinen 3-10 eigenständigen Rufnummern) eine Durchwahlrufnummer (DDI) mit Rufnummernblock für mindestens 10 Nebenstellen. Es kann nur ein ISDN-Gerät direkt angeschlossen werden (Punkt-zu-Punkt-Konfiguration, Point-to-Point, PTP), in der Regel eine TK-Anlage, weitere Geräte werden dann an dieser betrieben. Angeboten wird er in den Varianten
Das Gegenstück zum Anlagenanschluss ist der Mehrgeräteanschluss mit eigenständigen Rufnummern.
Anschlüsse ← Schematischer Überblick der Telekom-Festnetz-Anschlüsse
B-Kanal (Bearer Channel, Trägerkanal): Der ISDN-Nutzkanal ist der Übertragungskanal für die Übermittlung der eigentlichen Kommunikation (Sprache, Fax, Daten) zwischen den Teilnehmern (Basiskanal). Ein einzelner B-Kanal ist vergleichbar mit einer Amtsleitung beim Analoganschluss und bietet eine Übertragungsrate von 64 kbit/s (vollduplex). Beim Euro-ISDN gibt es den
Das Gegenstück zum B-Kanal ist der D-Kanal.
D-Kanal (Data Channel, Datenkanal): Der ISDN-Steuerkanal ist ein zusätzlicher Signalisierungskanal für Informationen über den Verbindungsaufbau zwischen der Vermittlungsstelle und den Endgeräten (etwa Rufnummern oder Besetzt-Meldung). Der D-Kanal dient ebenfalls der Konfiguration von Leistungsmerkmalen in der eigenen Vermittlungsstelle (beispielsweise Anrufweiterschaltung), beim Analoganschluss geschieht auch dies über die einzige Nutzleitung. Ein ISDN-Anschluss hat immer 1 D-Kanal mit einer von der Variante abhängigen Übertragungsrate. Beim Euro-ISDN gibt es den
Das Gegenstück zum D-Kanal ist der B-Kanal.
Der Kabelverzweiger am Straßenrand verbindet die von der Vermittlungsstelle kommende TAL (Teilnehmer-Anschluss-Leitung, letzte Meile) mit der verbleibenden Strecke bis zum NT (Netzabschluss) und der zugehörigen TAE-Dose in der Wohnung. Jeder dieser bundesweit hundertausendfach aufgestellten grauen Verteilerkästen ist für die Versorgung eines Straßenabschnitts bzw. Wohnblocks zuständig. Dieser passive Schaltschrank dient lediglich der mechanischen Kabelverteilung des vieladrigen Hauptkabels auf die jeweils einem Anschluss zugeordneten Kupfer-Doppeladern (CuDA). Verknüpfung
Rufnummern: Ein ISDN-Mehrgeräteanschluss verfügt über mehrere eigenständige Rufnummern, die sogenannten Mehrfach-Rufnummern (MSN). Üblicherweise sind 3 MSN standardmäßig enthalten, insgesamt sind maximal 10 MSN je Mehrgeräteanschluss möglich. Diese Mehrfach-Rufnummern sind völlig unabhängig voneinander, sie werden auch nicht unbedingt in numerisch aufeinander folgender Reihenfolge vergeben. Beim Wechsel von einem Analog-Anschluss zu einem ISDN-Mehrgeräteanschluss kann die vorhandene Rufnummer im Allgemeinen als eine der MSN übernommen werden.
Haupt-MSN: Eine der zugeordneten MSN ist als erste Rufnummer des Anschlusses definiert. Sie wurde üblicherweise vom Netzbetreiber eher willkürlich und zufällig festgelegt und wird auch bezeichnet als Anschlussrufnummer, Verrechnungsnummer, Hauptrufnummer, primäre MSN, Default-MSN. Diese Stamm-MSN ist zwar mit den anderen MSN gleichberechtigt, hat aber in bestimmten Fällen eine Sonderstellung. Wird als abgehende Sende-MSN eine falsche oder keine MSN übermittelt, benutzt die Vermittlungsstelle ersatzweise die Haupt-MSN des Anschlusses. Bei der Steuerung PIN-geschützter Leistungsmerkmale für alle MSN gleichzeitig (MSN=0) muss die Netz-PIN dieser 1. MSN als Haupt-PIN (Master-PIN) eingegeben werden.
Sende-MSN: Die abgehende MSN ist jeweils diejenige eigene Rufnummer, die bei abgehenden Verbindungen vom Endgerät an die Vermittlungsstelle übertragen wird. Sie ist relevant für die Rufnummern-Übermittlung und -Anzeige, bei der Steuerung von Leistungsmerkmalen in der Vermittlungsstelle, bei der Nutzung der T-NetBox (Multi-Numbering) und zur Abrechnung der Verbindungskosten (Aufteilung nach MSN). Üblicherweise benutzen die ISDN-Geräte als ausgehende MSN die hier an erster Stelle eingetragene MSN, wenn nicht zuvor eine andere ausgewählt wurde.
Funktionen ← Weitere Erläuterungen zur Rufnummer und zur abgehenden MSN
Wählen der Rufnummer am Analog-Anschluss und Tonwahl-Befehle zur Steuerung von Leistungsmerkmalen in der Vermittlungsstelle.
Funktionen ← Weitere Erläuterungen und Basis-Infos zu Merkmalen und Steuerung
Der Netzabschluss bildet das Ende des Betreibernetzes (TNB) und ist über die Teilnehmer-Anschluss-Leitung (TAL, letzte Meile) mit der Vermittlungsstelle verbunden.
Bei Analog-Anschlüssen stellt die TAE-Dose den NT dar.
Bei ISDN-Basis-Anschlüssen ist dies (zusätzlich zur TAE) der NTBA. Dieses Netzabschlussgerät setzt die ankommende 2-adrige Uk0-Schnittstelle in die weiterführende 4-adrige S0-Schnittstelle um. Der NTBA stellt den externen S0-Bus für den parallelen Anschluss der ISDN-Endgeräte bereit. Er bietet üblicherweise bereits 2 ISDN-Dosen (IAE, ISDN-Anschluss-Einheit für Western-Stecker RJ45 8/8), kann aber durch Herausführen des S0-Busses um weitere IAE-Dosen erweitert werden.
Der NTBA selbst benötigt keine eigene 230-Volt-Stromversorgung, sondern wird über die Vermittlungsstelle gespeist. Der Anschluss des Netzsteckers ist nur notwendig, wenn angeschlossene ISDN-Endgeräte keine eigene Energieversorgung haben (z.B. einfache ISDN-Telefone). In diesem Fall stellt der NTBA die Versorgung über den S0-Bus zur Verfügung (Phantomspeisung).
Dokumente ← Handbücher zur Installation und Verkabelung
PSTN bezeichnet das herkömmliche leitungsvermittelte Festnetz mit seinen physikalischen und ortsgebundenen Analog-/ISDN-Anschlüssen (in Abgrenzung zur Internet-Telefonie mittels VoIP), während sich POTS konkret auf die Analog-Technik bezieht.
Über den zusätzlichen internen Signalisierungskanal übermitteln die Vermittlungsstellen untereinander und zwischen den Netzen Steuerungsinformationen mit dem zentralen Zeichengabesystem Nr. 7 (CCS7). Mit dem SS7-Protokoll wird hier unabhängig von der eigentlichen Verbindungsführung der Aufbau geregelt und grundlegende Daten ausgetauscht. Dies betrifft z.B. die generelle Rufnummern-Übermittlung zwischen den Netzknoten, aber auch organisatorische Angaben wie "Rufnummer soll nicht angezeigt werden", "Anschluss ist besetzt" oder "Verbindung wurde weitergeleitet".
Der geschützte SS7-Kanal ist nicht zu verwechseln mit dem D-Kanal, der bei ISDN für die Steuerung auf der Teilnehmerleitung zwischen der eigenen Vermittlungsstelle und den Endgeräten mittels Zeichengabesystem Nr. 1 (DSS1) zuständig ist.
Die 1. TAE-Dose ist die Anschalteeinrichtung und der Abschluss der Endleitung zum öffentlichen Netz (Netzabschluss, NT) bei Analog-Anschlüssen. Sie enthält üblicherweise den passiven Prüfabschluss (PPA). Die Telefondose dient dem Anschluss analoger Endgeräte.
Bei ISDN wird an die (oder anstatt der) 1. TAE zunächst der Netzabschluss für Basisanschlüsse (NTBA) angeschlossen, die ISDN-Geräte werden dann über den S0-Bus und die IAE-Dosen (ISDN-Anschluss-Einheit) verbunden.
Jedes ISDN-Gerät am S0-Bus erhält eine eindeutige dynamische ISDN-Endgerätenummer. Diese Endgerätekennung wird vom Gerät jeweils nach dem Anschließen über den D-Kanal angefordert und von der Vermittlungsstelle individuell zugewiesen. Sie dient bei bestimmten Funktionen der Identifizierung einzelner Geräte und ist unabhängig von den Rufnummern (MSN) des Anschlusses. So wird z.B. bei der Aktivierung des Leistungsmerkmals Rückruf bei Besetzt über das Funktionale Protokoll vom ISDN-Gerät auch seine TEI mitgesendet. Diese wird dann später von der Vermittlungsstelle zusammen mit der Rückruf-Signalisierung wieder zum Anschluss übermittelt, um das ursprünglich funktionsauslösende Endgerät gezielt ansprechen zu können.
Eine Telekommunikationsanlage (Zentrale) dient dem Anschluss mehrerer Endgeräte (Nebenstellen). ISDN-Anlagen besitzen oft a/b-Ports für den Betrieb analoger Geräte.
Die individuellen internen Funktionen von TK-Anlagen und Endgeräten werden auf TeleFAQ.de nicht behandelt, siehe hierzu die Geräteanleitung.
Funktionen ← Erläuterungen zum Unterschied zwischen internen und externen Merkmalen
Die bundesweit ungefähr 8000 Vermittlungsstellen (Orts-Vermittlungsstelle, OVSt bzw. Teilnehmer-Vermittlungsstelle, TVSt, früher als DIVO bezeichnet) verknüpfen das Betreiber-Netz (TNB) über die Teilnehmer-Anschluss-Leitungen (TAL, letzte Meile) und die Kabelverzweiger (KVz, mehrere hunderttausend graue Kästen am Straßenrand) mit dem jeweiligen Netzabschluss (NT, TAE-Dose) und den hier angeschlossenen Endgeräten.
| TNB | andere TNB | Teilnehmer-Netzbetreiber (Anschluss-Anbieter) | |||||||||
| andere VNB | Verbindungs-Netzbetreiber (Call-by-Call, Pre-Selection) | ||||||||||
| VSt | SS7-Kanal | andere VSt | Vermittlungsstelle (Netzknoten mit Hauptverteiler HVt) | ||||||||
| DSLAM | DSL-Anschaltung in der VSt über TAL (bis ADSL2+) | ||||||||||
| TAL | "Letzte Meile" | Teilnehmer-Anschluss-Leitung (Kupfer oder OPAL) | |||||||||
| DSLAM | Outdoor-DSLAM ausgelagert per Glasfaser (VDSL) | ||||||||||
| KVz | Straßenrand | Kabelverzweiger (Verteilung in die Häuser) | |||||||||
| CuDA | 2-adrig | Kupfer-Doppelader (auch bei OPAL, sowie DSL/VDSL) | |||||||||
| APL | Haus(keller) | Endleitung | Abschlusspunkt des Liniennetzes (Hausverteiler) | ||||||||
| NT | Wohnung | Netzabschluss (ab hier private Verfügungsgewalt) mit | |||||||||
| 1. TAE | - Privater Bereich - | 1. TAE-Dose (Telekommunikations-Anschluss-Einheit) | |||||||||
| Splitter | DSL-Modem | PC / Internet | DSL-Anschluss zusätzl. bei Analog/ISDN (Breitband) | ||||||||
| TAE | a/b | ||||||||||
| 2-adrig | Analog-Gerät | Telefon, Fax | Analog-Anschluss | ||||||||
| Modem | PC / Internet | PC-intern oder über RS232 (Schmalband) | |||||||||
| TK-Anlage evtl. mit Modem |
TAE | Analog-Gerät | Telefon, Fax, Modem | ||||||||
| PC / Internet | über RS232 oder USB (Schmalband) | ||||||||||
| Uk0 | |||||||||||
| NTBA | IAE | ISDN-Gerät | z.B. Telefon | ISDN-Anschluss | |||||||
| Externer S0-Bus 4-adrig |
IAE | a/b-Adapter | TAE | Analog-Gerät | Telefon, Fax, Modem (über eigene a/b-Ports, 2-adrig) | ||||||
| IAE | PC-Adapter | PC / Internet | PC-Karte oder über USB (Schmalband) | ||||||||
| IAE | TK-Anlage evtl. mit a/b-Ports evtl. mit PC-Adapter |
IAE | ISDN-Gerät | Interner S0-Bus (mehrere Geräte in Reihe, 4-adrig) | |||||||
| TAE | Analog-Gerät | Telefon, Fax, Modem (über eigene a/b-Ports, 2-adrig) | |||||||||
| PC / Internet | über Netzwerk oder USB (Schmalband) | ||||||||||
Funktionen ← Weitere Erläuterungen und Basis-Infos zu Merkmalen und Steuerung
Ein virtueller Anschluss bietet die Weiterleitung einer im Netz bzw. in einer beliebigen Vermittlungsstelle eingerichteten ortsunabhängigen Rufnummer zu einem definierten Ziel.
Die Telekom bietet dies u.a. an als:
- T-Net vor Ort [nicht mehr verfügbar]
- Mehrgeräteanschluss vor Ort (ISDN, T-Systems)
- Anlagenanschuss vor Ort (ISDN, T-Systems)
- Service 0700 (Persönliche Rufnummern, PR)
Auch die Internet-Telefonie VoIP (Voice over IP) kann über virtuelle Rufnummern ohne geographischen Ortsnetzbezug abgewickelt werden.
Vorwahlen ← Nationale Teilnehmer-Rufnummern 032... (NTR)
Das VoiceCenter ("Ihr persönlicher Assistent") war eine Zusatzanwendung zur T-NetBox mit Unified Messaging. Durch Spracheingabe (ohne Tastatur) eines Namens konnten Verbindungen zu den zuvor im persönlichen Adressbuch gespeicherten Rufnummern hergestellt werden.
Nach der Einrichtung für einmalig 4,00 Euro betrug der Monatspreis 2,00 Euro, die über das VoiceCenter hergestellten Verbindungen wurden wie vom eigenen Anschluss aus berechnet. Die Einführung war für Oktober 2001 geplant und ist nie über einen Pilot-Versuch hinausgekommen, die Anwendung wurde 2005 eingestellt.
Bei der Buchstabenwahl werden Rufnummern zur besseren Einprägsamkeit als Wörter dargestellt. Folgende Zuordnung der Ziffern 2 bis 9 entspricht der Empfehlung der Internationalen Fernmeldeunion (ITU-T, Richtlinie E.161 Option A) und hat sich als Standard etabliert.
| 1 |
2 ABC |
3 DEF |
| 4 GHI |
5 JKL |
6 MNO |
| 7 PQRS |
8 TUV |
9 WXYZ |
|
0 |
|
Für den jeweiligen Buchstaben wird die entsprechende Taste nur einmal gedrückt.
Die Vertriebs-Hotline der Telekom ist auch über
0800 TELEKOM
0800 8353566
erreichbar (zusätzlich zur 0800 3301000).
Eine abweichende (falsche) Buchstabenbeschriftung haben teilweise noch einige ältere Telefone.
Die zusätzlichen Kennzeichnungen der Tasten 1
0
bei einigen Geräten (z.B. mit Satzzeichen .:?+-!) sind individuell unterschiedlich und nicht einheitlich festgelegt.
VanityRechner ← Umwandlung Zahlen/Wörter und weitere Erläuterungen
Um eindeutiger und verständlicher zu buchstabieren gibt es das Buchstabieralphabet (Funkalphabet).
| Deutsch - DIN 5009 | International - ITU | NATO - ICAO |
|---|---|---|
| Anton | Amsterdam | Alfa (Alpha) |
| Ärger | - | (Ärger) |
| Berta | Baltimore | Bravo |
| Cäsar | Casablanca | Charlie |
| Charlotte | - | - |
| Dora | Dänemark | Delta |
| Emil | Edison | Echo |
| Friedrich | Florida | Foxtrot |
| Gustav | Gallipoli | Golf |
| Heinrich | Havanna | Hotel |
| Ida | Italia | India |
| Julius | Jerusalem | Juliett |
| Kaufmann (Konrad) | Kilogramme | Kilo |
| Ludwig | Liverpool | Lima |
| Martha | Madagascar | Mike |
| Nordpol (Norbert) | New York | November |
| Otto | Oslo | Oscar |
| Ökonom | - | (Öse) |
| Paula | Paris | Papa |
| Quelle | Quebec | Quebec |
| Richard | Roma | Romeo |
| Samuel (Siegfried) | Santiago | Sierra |
| Schule | - | - |
| Theodor | Tripolis | Tango |
| Ulrich | Uppsala | Uniform |
| Übermut (Übel) | - | (Übel) |
| Viktor | Valencia | Victor |
| Wilhelm | Washington | Whiskey |
| Xanthippe (Xaver) | Xanthippe | X-ray |
| Ypsilon | Yokohama | Yankee |
| Zacharias (Zeppelin) | Zürich | Zulu |
In Klammern sind alternative oder ältere Definitionen angegeben.
Der Anschluss-Inhaber kann die Medien und den jeweiligen Umfang auswählen, in denen seine Daten veröffentlicht werden.
Eingetragene Daten werden auch anderen Anbietern von öffentlichen Telekommunikationsverzeichnissen und Auskunftsdiensten zur Verfügung gestellt. Eine Eintragung kann auf bestimmte Medien beschränkt werden, sodass die Daten z.B. nur von den telefonischen Auskunftsdiensten herausgegeben werden dürfen. Im gedruckten Telefonbuch kann der Eintrag auf Wunsch mit "§" gekennzeichnet werden, um einem Herauskopieren durch Andere zur Weiterverarbeitung zu widersprechen und die Nutzung für elektronische Verzeichnisse und Auskunftssysteme zu untersagen.
Meine T-Com ← Eintragung und Änderung selbst vornehmen für Telekom-Kunden nach Anmeldung
Seit Sommer 2004 dürfen Auskunftsdienste durch die damaligen Neuerungen im Telekommunikationsgesetz (TKG) auch die Rückwärts-Suche (Invertsuche, Reverssuche) anbieten. Die inverse Suche erlaubt nach Angabe einer Rufnummer die Herausgabe des Namens und (wenn eingetragen) der Adresse des Anschluss-Inhabers. Es wird nur Auskunft über die Daten erteilt, die für die Veröffentlichung in Kundenverzeichnissen (Telefonbuch, elektronische Verzeichnisse) freigegeben wurden.
Bei Telefonnummern ohne Telefonbucheintrag ist generell auch keine Rückwärts-Auskunft möglich. Dies gilt auch für alle Anschlüsse, die bereits vor Einführung der Inverssuche bestanden und nicht verzeichnet sind. Diese Alt-Kunden brauchen der Inversauskunft also nicht gesondert widersprechen.
Prinzipiell können alle telefonischen und elektronischen Auskunftsdienste auf die freigegebenen Kundendaten aller Anschlussanbieter zugreifen. Auch bei einem ansonsten vorhandenem Verzeichniseintrag kann speziell die Invers-Suche für alle Auskunftsanbieter gesperrt werden. Eingetragene Kunden können über den eigenen Anschlussbetreiber der generellen Weitergabe ihrer Daten in umgekehrter Suchrichtung jederzeit widersprechen.
Kunden der Telekom mit vorhandenem Verzeichniseintrag können der Inverssuche kostenlos widersprechen über die Vertriebs-Hotline 0800 330 1000 (ersetzt seit dem 01.12.2005 die bisherige automatisierte Sperrmöglichkeit über die kostenpflichtige Rufnummer 0137 5 103300). Bei T-ISDN werden üblicherweise alle MSN des Anschlusses für die Rückwärtsabfrage gesperrt, es können aber auch nur einzelne der in Verzeichnissen eingetragenen MSN von der Inverssuche ausgeschlossen werden. Der Widerspruch kann ebenfalls per Brief oder Fax an die auf der Rechnung angegebene Adresse gerichtet werden.
Zum Start der Rückwärtssuche wurden die bereits vorhandenen Verzeichniseinträge auch für die Inversuche von Festnetz-Anschlüssen der Telekom automatisch freigegeben, wenn von den Bestandskunden bis dahin nicht widersprochen wurde (passive Einwilligung, Opt-Out). Auch die Daten von künftigen Neukunden der Telekom sind über die Rufnummer abfragbar, wenn sie ins Telefonbuch eingetragen werden und die Inverssuche nicht gesperrt wurde. Dagegen haben die anderen Anschluss-Betreiber (wie Arcor, Versatel, HanseNet/Alice) und die Mobilfunk-Anbieter ihre Kundendaten üblicherweise erst nach ausdrücklicher Zustimmung auch für die umgekehrte Auskunftssuche frei gegeben (aktive Einwilligung, Opt-In).
Ein BGH-Urteil vom Juli 2007 bestätigt (gemäß TKG) allerdings die Verpflichtung der Netzbetreiber zur Freigabe der eingetragenen Datensätze auch für die Rückwärtssuche, wenn ihre Kunden der Inverssuche nicht ausdrücklich widersprochen haben (Opt-Out). Somit ist bei den bereits veröffentlichten Kundendaten künftig auch ohne gesonderte Einwilligung die zusätzliche Suche über die Rufnummer möglich, solange kein Widerspruch erfolgt.
Anschlüsse ← Kostenlose Inverssuche über Online-Auskunft
Seit dem 01.05.2002 sind bei allen T-ISDN Mehrgeräteanschlüssen (außer der alten Grundvariante T-ISDN Standardanschluss) die Leistungsmerkmale
ohne monatliche Zusatzkosten enthalten. Auch andere Anschluss-Anbieter (z.B. Arcor) bieten inzwischen diese Funktionen teilweise an, sodass es auch bei diesen Netzbetreibern Probleme geben kann.
Im Herbst 2002 hat die T-Com damit begonnen, diese Merkmale automatisch auch bei bereits bestehenden Anschlüssen freizuschalten. Die Nutzer von alten T-ISDN Standardanschlüssen erhalten die Funktionen erst durch einen Tarifwechsel in eine der aktuellen Anschlussvarianten (auch Call & Surf DSL-Pakete), sodass die Schwierigkeiten erst nach dieser Änderung auftreten können.
Seit der Erweiterung mit CCNR und COLP gibt es immer wieder Meldungen über Störungen und Probleme bei verschiedenen ISDN-Telefonen und TK-Anlagen. Diese entstehen offenbar im Zusammenhang mit der neuen Display-Meldung "CCNR moeglich" durch die Vermittlungsstelle bzw. durch die entsprechende D-Kanal-Signalisierung. Auch die zum Anrufer durch COLP rück-übermittelte Rufnummer des Angerufenen könnte einige Geräte "verwirren", ebenso die Tatsache, dass keine, eine falsche, oder eine "leere" Rufnummer übermittelt wurde.
Die Störungen äußern sich u.a. folgendermaßen, auch ohne dass CCNR mit
10
aktiviert wurde.
Das Ausschalten der Funktion CCNR mittels Keypad
10
bringt nichts, da hiermit das Leistungsmerkmal nicht abgeschaltet, sondern nur ein evtl. aktivierter Rückrufauftrag gelöscht wird.
Sollte ein evtl. mögliches Update der Geräte-Software des Herstellers keine Besserung bringen, bleibt nur die Abschaltung der Leistungsmerkmale CCNR und/oder COLP durch den Anschlussbetreiber (z.B. T-Com).
Die Rück-Übermittlung COLP bei eigenen abgehenden Anrufen ist nicht zu verwechseln mit der Übermittlung und Anzeige CLIP bei eingehenden Rufen. Eine COLP-Abschaltung hat keinen Einfluss auf CLIP, es werden also weiterhin die übermittelten Rufnummern der Anrufer am eigenen Gerät angezeigt (wenn der Anschlussbetreiber es richtig macht).
Das tatsächlich für die Störung verantwortliche Merkmal kann evtl. auf diese Weise bestimmt werden:
Die Vertriebs-Hotline der T-Com ist nicht in der Lage, einzelne Leistungsmerkmale, die in der jeweiligen Anschluss-Variante enthalten sind, zu deaktivieren. Hierzu sollte der T-Service Kontakt+Info (Entstörung) angerufen werden, das Problem sollte dort an den Diagnose-Plätzen inzwischen bekannt sein...
Hat man bei den ISDN-Telefonen Telekom Europa und Baugleichheiten die Geräte-PIN (Geheimzahl, Passwort) vergessen, ist das Löschen bzw. Zurücksetzen der PIN auf 0000 je nach Modell mit folgenden Tastenfolgen möglich:
- 357Die Europa-Handbücher Telekom gibt es als PDF-Download, falls das Telefon gebraucht gekauft oder ersteigert wurde und die Anleitung fehlt.
Mir liegen keine Informationen zu weiteren Modellen und zu anderen Herstellern vor.
Im Festnetz kann bei einem Komplett-Wechsel zu einem anderen Anschluss-Betreiber (TNB, Teilnehmer-Netzbetreiber) die eigene Rufnummer (bei ISDN auch mehrere MSN) im selben Ortsnetz zum neuen Anbieter mitgenommen werden. Hierzu beauftragt der künftige TNB (z.B. Arcor, Versatel) die Portierung beim bisherigen TNB (z.B. Telekom), damit dieser ankommende Rufe in der Vermittlungsstelle zum neuen Anbieter weiterleitet. Der (einmalige) Preis für die Rufnummern-Mitnahme wird vom bisherigen TNB dem wechselnden Kunden berechnet - diese Kosten werden dann häufig vom künftigen Anbieter dem neuen Kunden gutgeschrieben.
Anschlüsse
← Einmalige Preise der Telekom für Rufnummernmitnahme
Dokumente
← Bedingungen und Zeitfenster für die Umschaltung
Anrufer können derzeit vorab nicht feststellen, in welchem Betreiber-Netz ein angewähltes Festnetz-Ziel angeschlosen ist - eine entsprechende Netz-Abfrage wurde noch nicht realisiert.
Bei einem direkten Anschluss-Wechsel zwischen zwei alternativen Anbietern (z.B. Arcor - Versatel) ist häufig keine unmittelbare Mitnahme der Rufnummer möglich. Damit man seine Nummer(n) nicht verliert, wäre hier zunächst ein Wechsel zur T-Com notwendig, um erst anschließend zum gewünschten Betreiber zu gehen.
Hinweis: Die Nutzung anderer Verbindungs-Netzbetreiber (VNB) für abgehende Verbindungen mittels Call-by-Call oder Pre-Selection erfolgt ohne Wechsel des TNB - die selbstgewählten Anrufe werden hier vom eigenen Anschluss-Betreiber in der Vermittlungsstelle fallweise an den gewünschten VNB weitergereicht (ankommende Rufe werden nicht beeinflusst).
Im Mobilfunk gibt es die Rufnummern-Portabilität (MNP, Mobile Number Portability) in Deutschland seit dem 01.11.2002. Bei einem Wechsel des Mobilfunkanbieters ist es möglich, die vollständige Rufnummer mit Vorwahl in ein anderes Mobilfunknetz mitzunehmen. Daher kann anhand der Vorwahlbereiche (015..., 016..., 017...) nicht mehr festgestellt werden, in welches Netz (D1, D2, E-Plus, o2) ein Anruf zum Handy geht.
Bei Verbindungen in die Mobilnetze unterscheiden auch einige Festnetzanbieter (etwa bei Call-by-Call) zwischen den erreichten Netzen. Um die teilweise je nach Ziel unterschiedlichen Preise zuordnen zu können, ist eine Netz-Abfrage erforderlich. Die Telekom bietet dies im Festnetz unter der Rufnummer 0180 5 00 11 33 an, hier ist dann die vollständige Handynummer einzugeben.
Vorwahlen ← Ursprünglich zugewiesene Netz-Vorwahlen im Mobilfunk
Bei den meisten Anschluss-Varianten Anschlüsse der Telekom wird die monatliche Rechnung standardmäßig in Papierform ohne Zusatzkosten per Post verschickt. Wurde für den Anschluss die Leistung Rechnung Online vereinbart, entfällt die Zusendung der Papierrechnung.
Keine reguläre Papierrechnung erhält man bei folgenden Anschluss-Paketen:
Hier ist immer Rechnung Online enthalten und kann nicht gekündigt werden.
Außerdem ist bei diesen Paketen die Erteilung einer Einzugsermächtigung erforderlich, da diese Voraussetzung zur Nutzung von Rechnung Online ist.
Eine zusätzliche Rechnung in Papierform als Doppel zur Rechnung Online kann bei der Telekom für 1,40 Euro je Monat angefordert werden. Die gesonderte Ausführung enthält dann allerdings keinen Einzelverbindungsnachweis (EVN), auf Wunsch ist der Papier-EVN für jeweils weitere 0,95 Euro erhältlich.
Die zusätzlich zugeschickte Rechnung auf Papier ist nur ein Rechnungsdoppel, das Finanzamt akzeptiert allerdings keine Papierdoppel.
Eine elektronische Rechnung bietet die Möglichkeit, die Rechnung als Datei per Internet zu beziehen, um den postalischen Versand in gedruckter Form zu ersetzen. Die Rechnung Online (REO) der T-Com kann für alle Anschlüsse zusätzlich beauftragt werden oder ist bei einigen Paket-Angeboten bereits enthalten. Bei vereinbarter Rechnung Online wird standardmäßig keine Papierrechnung mehr verschickt, diese kann nur kostenpflichtig zusätzlich angefordert werden.
Bei der eigenständigen Anschluss-Variante XXL Fulltime spezial Anschlüsse wird der vergünstigte Monatspreis nur bei gleichzeitig gebuchter Rechnung Online gewährt.
Voraussetzung zur Nutzung von Rechnung Online ist die Erteilung einer Einzugsermächtigung für die Abbuchung per Lastschrift. Die Abbuchungserlaubnis soll die fristgerechte Zahlung auch ohne die Zusendung einer Papierrechnung sicherstellen, falls der Kunde die rechtzeitige Berücksichtigung der Online-Rechnung versäumt. Die Rechnung gilt unabhängig vom tatsächlichen Zugriff immer als zugegangen, wenn sie zum Abruf zur Verfügung steht.
Der Abruf der Rechnungsdaten und ggf. der Einzelverbindungsübersicht (EVÜ) erfolgt per Internet mittels zuvor gesondert zugeteilter Benutzerkennung und einem änderbaren Passwort. Die bereitgestellten Daten umfassen alle Positionen und Hinweise, die auch in einer Papierrechnung enthalten sind. Der Kunde hat (sofern nicht per E-Mail erhalten) mindestens einmal monatlich seine Rechnung Online abzurufen um sicherzustellen, dass er über beabsichtigte Änderungen von Bedingungen und Preisen informiert ist.
Zusätzlich sind auch die Rechnungsdaten per E-Mail kostenlos über eine beliebige E-Mail-Adresse als PDF-Anhang erhältlich. Hierbei wird die Rechnung unverschlüsselt, die EVÜ verschlüsselt übermittelt.
Für den EVÜ-Download muss zusätzlich ein entsprechender schriftlicher Auftrag vorliegen bzw. erfolgen.
Dokumente
← AGB mit Leistungsbeschreibungen, Preislisten, Anleitung, EVÜ-Auftrag
REO
← Infos, FAQ, Anmeldung, Abruf der Rechnungsdaten, Konfiguration
Die "Detaillierte Rechnung mit Einzelverbindungsübersicht (EVÜ)" der Telekom enthält detailliert auch die über 010... genutzten Call-by-Call-Verbindungen. Seit 2007 muss auch das Verbindungsaufkommen für Datendienste aufgeschlüsselt werden, also ebenfalls die Internet-by-Call-Einwahlen über 019... (zuvor wurden sie nur als Summe je Anbieter ausgewiesen). Bei einigen Anbietern können die dort erfolgten Einwahlen auch online auf deren Homepage abgerufen werden, wenn für den Anschluss prinzipiell eine EVÜ von der Telekom erstellt wird.
Die Beauftragung muss aus rechtlichen Gründen schriftlich erfolgen (z.B. T-Punkt) oder per Fax (0800 330 1009), sie ist nicht telefonisch oder online möglich. Bei der Aufstellung der zu bezahlenden Verbindungen kann gewählt werden zwischen
Ein Einzelverbindungsnachweis enthält prinzipiell nur die einzelnen Daten von kostenpflichtigen Verbindungen (Vorgaben des Telekommunikationsgesetzes). Bei der T-Com werden die mit den XXL-Tarifen kostenfrei geführten Gespräche getrennt nach City- und Deutschlandverbindungen in zwei Zeitsummen in der Rechnung aufgeführt.
Ebenso dürfen aus datenschutzrechtlichen Gründen Anrufe zu bestimmten sozialen Organisationen (anonyme Beratungsstellen) nicht als Einzelverbindungen ausgewiesen werden, die Kosten der entgeltpflichtigen Verbindungen werden in einer Summenzeile zusammengefasst. Evtl. werden die einzelnen Verbindungen auch mit jeweiligem Zeitpunkt aber vollständig unkenntlicher Rufnummer ausgewiesen (xxxxxxx), die unbemerkte Erreichbarkeit von Hilfseinrichtungen ist somit leider nicht möglich.
Dokumente ← PDF-Formular Auftrag für die detaillierte Rechnung mit EVÜ und Datenschutz-Hinweise
Bei einem T-ISDN Mehrgeräteanschluss werden standardmäßig die Verbindungspreise der T-Com nach den jeweils benutzten abgehenden Sende-MSN aufgeteilt in der Rechnung aufgeführt. Die Darstellung erfolgt aber in der selben Rechnung, eigenständige Rechnungen für einzelne MSN sind nicht möglich.
Beim T-ISDN Anlagenanschluss erfolgt bei beauftragter EVÜ auf Wunsch eine Aufteilung der einzelnen Verbindungen auf die Nebenstellen-Rufnummern. Zusätzlich kann eine Verbindungskurzübersicht mit den Summen der einzelnen Nebenstellen beauftragt werden.
Die Zeitansage der T-Com ist über die Rufnummer 0180 4 100 100 erreichbar (auf der ehemaligen 0900 100 1191 läuft nur noch eine kostenlose Hinweisansage).
Eine günstigere Alternative ist die männliche Variante in Hamburg unter 040 428 990 (Anbieter nicht bekannt, vermutlich Behördennetz).
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Bei ISDN wird von der Vermittlungsstelle nach jeder hergestellten abgehenden Verbindung (auch wenn kostenlos) das aktuelle Datum und die Uhrzeit (ohne Sekunden) über den D-Kanal übermittelt. Direkt am S0-Bus angeschlossene ISDN-Geräte übernehmen diese Daten automatisch zur eigenen Einstellung, bei Anschluss am internen Bus einer TK-Anlage muss diese die Info weiter reichen.
Da die Zeit vom Netz nur mit Stunde und Minute übertragen wird, muss mit einer Anzeige-Abweichung von teilweise mehr als 60 Sekunden gerechnet werden. Dies gilt insbesondere auch beim Vergleich zwischen verschiedenen Geräten, da einige bei der Zeitübernahme die Sekunden auf ":00", andere wiederum auf ":30" setzen.
Bei Analoganschlüssen ist es technisch prinzipiell möglich, bei eingehenden Rufen zusammen mit dem CLIP-Signal auch Datum und Uhrzeit zu übertragen. Diese Funktion kann von geeigneten Endgeräten genutzt werden, TK-Anlagen können dadurch die intern angeschlossenen Analogtelefone synchronisieren. Die netzseitige Umsetzung als Merkmal der Vermittlungsstelle in Deutschland (und bei der Telekom) ist fraglich.
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