Umleitungen - Weiterschaltung von Anrufen TeleFAQ.de  07.10.2009

1. Allgemein - Anruf-Umlenkung
• Intern/Extern - Grundlegende Erläuterungen zu Weiterleitungen
• Varianten - AWS-Arten der T-Com, Kombinationen und Prioritäten
• Hinweise - Beschränkungen, AWS abweisen, ISDN-Probleme
2. Generell - Alle Anrufer
• Anrufweiterschaltung (CF), Re-Aktivierung, Wartezeit
• SOFORT (CFU), BESETZT (CFB), VERZÖGERT (CFNR)
• Fernsteuerung der Anrufweiterschaltung per Telefon und Internet
3. Individuell - Bestimmte Anrufer
• Selektive Anrufweiterschaltung (SCF)
• SOFORT (SCFU), BESETZT (SCFB), VERZÖGERT (SCFNR)
4. Fallweise - Bei Bedarf
• Anrufweiterschaltung während der Rufphase (CD)
• Anrufweiterschaltung nebenstellenindividuell (CDPR oder CFPR)
• Anrufweiterschaltung im Störungsfall (CFALD)
5. Gleichzeitig - Anruf hier und da
• Parallelruf (CFP)
6. Alternativ - Von da nach hier
• Switch&Profit - Vom Handy zum Telekom-Festnetz

Funktionen Basis-Infos zu PIN, MSN, ISDN-Dienste-Kennung, MFV, Keypad, *# siehe...

Gekennzeichnete Angaben gelten nur für die jeweilige Anschluss-Art: Analog = Analog bzw. ISDN = ISDN oder Analog und ISDN = alle
 
Die auf dieser Seite beschriebenen Funktionen sind Leistungsmerkmale, die beim Gerufenen (B-Teilnehmer) eingerichtet und gesteuert werden. Sie beziehen sich auf ankommende Rufe von (bestimmten) Anrufern (A-Teilnehmer) und auf festzulegende weitere Ziel-Anschlüsse (C-Teilnehmer).

1

Allgemein - Anruf-Umlenkung

1 a

Intern/Extern - Grundlegende Erläuterungen zu Weiterleitungen

AWS RUL Vergleich

Mit einer Umleitung können eingehende Anrufe (A-Teilnehmer) vor der Entgegennahme vom gerufenen Nutzer der Funktion (B-Teilnehmer) zu einem anderen Ziel (C-Teilnehmer) weitergeschaltet werden. Dies kann noch vor der Signalisierung beim Angerufenen unmittelbar (SOFORT) ausgeführt werden, oder erst nach einer festgelegten Zeitspanne (VERZÖGERT) bzw. bei belegtem Anschluss (BESETZT). Die Umlenkung kann generell für jeden ankommenden Ruf gelten oder nur bei bestimmten Anrufern greifen (selektiv), sie kann generell automatisch oder auch nur einzeln individuell (fallweise) ausgeführt werden. Auch eine gleichzeitige Signalisierung bei B und C ist möglich (Parallelruf), hier kommt die Weiterschaltung durch Annahme des Anrufs bei C zustande.

VerbindungenBereits bestehende Verbindungen können mit den entsprechenden Funktionen verbunden werden

Kosten

Der ursprüngliche Anrufer zahlt weiterhin nur die von ihm selbst gewählte Verbindung (A-B), während ggf. zusätzlich dem Umleitenden die weiterführende Verbindung zum Zielanschluss (B-C) berechnet wird. Somit können dem Anrufer (A) keine höheren Kosten durch die zusätzliche Verbindung (B-C) entstehen, ein Missbrauch durch eine Weiterschaltung zu teuren Sondernummern ist nicht möglich (diese zahlt dann der Initiator B).

Die für externe bzw. interne Funktionen verwendeten Begriffe sind nicht einheitlich festgelegt und werden in Bedienungsanleitungen unterschiedlich verwendet. Mit "Anrufweiterschaltung" (AWS) wird üblicherweise das externe Leistungsmerkmal des Netzbetreibers in der Vermittlungsstelle bezeichnet, während "Rufumlenkung", "Rufumleitung" (RUL) oder "Rufweiterleitung" (RWL) eher für die interne Ausführung im Endgerät verwendet wird. Auf TeleFAQ.de wird für die externen Leistungsmerkmale das Kürzel AWS benutzt.

AWS - Externe Anrufweiterschaltung

Bei den auf dieser Seite beschriebenen Leistungsmerkmalen handelt es sich um externe Anrufweiterschaltungen (AWS), die direkt in der Vermittlungsstelle (VSt) des Anschluss-Anbieters (Teilnehmer-Netzbetreiber, TNB) konfiguriert und dort ausgeführt werden. Die Funktionen müssen von der Telefongesellschaft angeboten und für den eigenen Anschluss eingerichtet werden. Entsprechend der jeweiligen AWS-Variante werden die Bedingungen und Zielrufnummern in der Vermittlungsstelle gespeichert und können ggf. durch festgelegte Steuerbefehle (per Tonwahl bzw. Keypad) vom Nutzer geändert werden, die selbst einstellbaren Weiterleitungen sind jederzeit de-/aktivierbar.

Da eine externe Weiterschaltung bereits in der Vermittlungsstelle erfolgt, ist anschließend die eigene Leitung (bzw. bei ISDN der B-Kanal) auch während der Verbindung des ursprünglichen Anrufers A mit dem erreichten Zielanschluss C wieder frei, es besteht im Prinzip nur noch eine direkte Verbindung zwischen A und C. Nach einer erfolgten externen Weiterschaltung hat der Initiator B keine Kontrolle mehr über den Ruf, d.h. der ursprüngliche Anrufer kann nicht mehr zurückgeholt werden, eine bestehende Verbindung (A-C) kann nicht unterbrochen werden.

Bei einer externen AWS wird (wenn übermittelt) die Rufnummer des ursprünglichen Anrufers A auch an den Zielanschluss C weitergereicht. Dies ist auch Voraussetzung für die Nutzung bestimmter Dienste (z.B. T-NetBox).

Berechnung

Bei der Telekom wird die weiterführende Verbindung dem Initiator (Anwender) zu den für ihn üblichen Preisen so wie selbst gewählt berechnet, Spezialtarife werden berücksichtigt (kostenlos mit XXL in den Gratiszeiten). Es gibt keine Aufschläge für die in der Vermittlungsstelle hergestellten Anrufweiterschaltungen, durch die Nutzung des vorhandenen externen Leistungsmerkmals entstehen also keine höheren Verbindungskosten als bei einer internen Rufumleitung. Eine vorhandene Pre-Selection wird ausgeführt, ebenso ist die Programmierung einer Call-by-Call-Vorwahl mit 010... möglich.

RUL - Interne Rufumleitung

Die ebenfalls mögliche interne Rufumleitung (RUL) wird nicht bereits in der Vermittlungsstelle hergestellt, sondern die ankommende Verbindung wird hier erst im eigenen Endgerät (Telefon, TK-Anlage) über eine weitere Leitung mit dem gewünschten Ziel verbunden (durchschleifen). Bei ISDN geschieht dies über einen weiteren B-Kanal, d.h. zunächst müssen zur Durchführung der Umleitung auch zwei B-Kanäle frei sein. Anschließend ist dann durch die Benutzung beider B-Kanäle ein Mehrgeräteanschluss während der weitergeleiteten Verbindung vollständig belegt.

Die selbsttätige interne Umleitung durch geeignete Endgeräte ist kein Leistungsmerkmal des Anschlussbetreibers, für diesen handelt es sich einfach nur um eine ankommende Verbindung zwischen A und B, sowie eine weitere unabhängige abgehende Verbindung zwischen B und C. Von der Zusammenschaltung der Verbindungen A-B und B-C beim Nutzer bemerkt die Vermittlungsstelle nichts, daher wird C auch nicht über die vorgenommene Weiterleitung informiert. Während der bestehenden Rufumleitung hat der Initiator weiterhin die Kontrolle über beide Verbindungen und kann jederzeit die Zusammenschaltung trennen. Er kann einzeln auf den Ursprungsanrufer bzw. den Zielanschluss zugreifen oder sich zur internen Dreierkonferenz mit einklinken (dadurch ist allerdings auch unbemerktes Mithören möglich).

Dem Zielanschluss C wird (wenn übermittelt) die Rufnummer des Umleitenden B mitgeteilt, eine Weiterreichung der Rufnummer des ursprünglichen Anrufers A durch die Vermittlungsstelle findet nicht statt.

Vergleich - AWS extern / RUL intern

Vorteile bzw. Nachteile der externen Anrufweiterschaltung und der internen Rufumleitung im Überblick.

Kosten
Intern: Keine monatlichen Zusatzkosten, auch mit billigster Anschlussvariante ohne externer AWS möglich
(bei T-Com nur noch Anschlussvarianten inkl. externer AWS erhältlich, kein Preisvorteil durch interne RUL)
Extern: Evtl. höherer Monatspreis durch zusätzliche AWS-Einrichtung oder teurere Anschlussvariante
(bei T-Com kann die ohnehin enthaltene externe AWS ohne weitere Monatskosten genutzt werden)
Intern: Nutzungskosten für weiterführende Verbindungen immer wie selbst gewählt (inkl. Spezialtarife)
Extern
: Weiterführende Verbindungen bei manchen Anschlussbetreibern teilweise gratis,
bei einigen dagegen evtl. mit zusätzlichem Aufschlag (bei T-Com Berechnung wie Intern)
Verfügbarkeit
Extern: Leistungsmerkmal muss am Analog-/ISDN-Anschluss nutzbar und gebucht sein (häufig inklusive)
Extern: Leitungen/Kanäle müssen nicht frei sein, sie sind auch während der Weiterschaltung nicht belegt
Intern: Geeignetes Gerät und 2 Leitungen/Kanäle müssen vorhanden sein (üblicherweise ISDN erforderlich)
Intern: 2 Leitungen/Kanäle müssen zunächst frei sein, sie sind dann während der Rufumleitung besetzt
Flexibilität
Extern: Eine AWS SOFORT funktioniert nach der Einrichtung auch ohne empfangsbereite Geräte
Intern: Eine AWS SOFORT erfordert ein ständig funktionsbereites und geeignetes Endgerät
Intern: Eine AWS VERZÖGERT kann mit geeignetem Endgerät nach selbst einstellbarem Zeitraum umleiten
Extern: Eine AWS VERZÖGERT hat üblicherweise eine vom Anschlussbetreiber fest vorgegebene Zeitspanne
Extern: Eine AWS VERZÖGERT kann bei der T-Com nach selbst einstellbarem Zeitraum umleiten (5-60 Sek.)
Extern: Eine AWS BESETZT wird bei erkanntem Belegtzustand bereits von der Vermittlungsstelle ausgeführt
Intern: Eine AWS BESETZT ist aufgrund fehlender Verbindungsmöglichkeit zum/vom Endgerät nicht möglich
Selektion
Extern: Die zusätzliche Selektive AWS kann bekannte Anrufer auch ohne Rufnummern-Übermittlung erfassen
Intern: Um bestimmte Anrufer individuell verteilen zu können, muss deren Rufnummer übermittelt werden
Intern: Anonyme Anrufer können mit geeignetem Endgerät gesondert behandelt werden (z.B. Anrufbeantworter)
Extern: Anonyme Anrufer können auch durch Selektive AWS nicht gesondert behandelt werden (zur T-NetBox)
Kontrolle
Intern: Während der Rufumleitung jederzeit Zugriff auf beide Verbindungen, Trennung möglich
Extern: Nach der Weiterschaltung kein Zugriff mehr auf den Anrufer, Verbindung nicht trennbar
Rufnummer
Extern: Übermittelte Rufnummer des ursprünglichen Anrufers wird an den Zielanschluss weitergereicht
Intern: Nur eigene Rufnummer ans Ziel übermittelbar, keine Weiterreichung der Ursprungsnummer
Ziele
Intern: Alle selbst wählbaren Rufnummern sind auch als Ziel programmierbar
Extern: Netzbetreiber kann bestimmte Vorwahlen ausschließen (z.B. Sondernummern 0900, 0800)
1 b

Varianten - AWS-Arten der T-Com, Kombinationen

Bei T-Net Analoganschlüssen und T-ISDN Mehrgeräteanschlüssen bzw. T-ISDN Anlagenanschlüssen sind verschiedene Arten der Anrufweiterschaltung enthalten und teilweise in mehreren Varianten nutzbar, oder sie sind zu folgenden Preisen zubuchbar (Euro je Monat zusätzlich).

Anrufweiterschaltung bei Telekom - Arten, Varianten, Preise / TeleFAQ.de © 01.01.2007 Druck-Info
Externe AWS-Arten
der Telekom (Euro monatlich)
Varianten
nutzbar
Steue
rung
T-Net
Analog
T-ISDN
Mehrgeräte
T-ISDN
Anlagen
Anrufweiterschaltung (CF) S - SOFORT (CFU)
B - BESETZT (CFB)
N - VERZÖG.(CFNR)
VSt inkl.* inkl.* inkl.*
N - Wartezeit flexibel VSt ja ja nein
Selektive
Anrufweiterschaltung
(SCF)
S - SOFORT (SCFU)
B - BESETZT (SCFB)
N - VERZÖG.(SCFNR)
VSt +1,05 +1,05 nicht
erhältl.
Anrufweiterschaltung
während der Rufphase
(CD)
jeweils nur fallweise Gerät / inkl.* /
Anrufweiterschaltung
nebenstellenindividuell
(CDPR)
jeweils nur fallweise Gerät / / inkl.*
Anrufweiterschaltung
im Störungsfall
(CFALD)
immer SOFORT (fest) keine / +2,11 + 2,11/
+10,58
Parallelruf (CFP) immer SOFORT VSt +2,11 +2,11 nicht
erhältl.
* nicht inkl. und nicht buchbar bei alten Standard-Anschl. (vor März 2005 eingerichtet)

AnschlüssePreise einmalig und monatlich für zusätzlich bestellbare Merkmale

Bei der Steuerung erfolgt die Auslösung der Funktion beim Anruf entweder automatisch durch die in der Vermittlungsstelle (VSt) zuvor selbst konfigurierte Variante, oder nur jeweils fallweise durch die individuelle Aktivierung vom geeigneten Endgerät, z.B. auf Knopfdruck. Keine Steuerung ist möglich, wenn die AWS nur vom Anschlussbetreiber fest eingerichtet werden kann. Die Weiterschaltungen selbst erfolgen immer in der Vermittlungsstelle (extern), sodass anschließend die eigene Leitung wieder frei ist.

S - SOFORT

Die Variante SOFORT (S, ständig, fest, unbedingt) schaltet ankommende Rufe unmittelbar und direkt zur gewünschten Zielrufnummer weiter. Anrufer werden nicht mehr zum Anschluss durchgestellt, d.h. es klingelt gar nicht mehr. Eine AWS SOFORT wird auch ausgeführt, wenn der Anschluss bzw. alle B-Kanäle bereits belegt sind.

Bei einer eingeschalteten AWS SOFORT ist zur Erinnerung an den nicht mehr erreichbaren Anschluss beim Abheben des Hörers ein abweichender Sonderwählton (Wobbelton) zu hören.

B - BESETZT

Die Variante BESETZT (B) greift bei belegtem Anschluss, wenn der Anruf zuvor nicht bereits durch eine AWS SOFORT weiterleitet wurde.

Wird der zusätzliche Anrufer bei aktivierter Funktion Anklopfen Verbindungen am Anschluss signalisiert, greift die AWS BESETZT nicht.

N - VERZÖGERT

Die Variante VERZÖGERT (N, bei Nichtmelden) signalisiert einen noch nicht anderweitig umgeleiteten Ruf zunächst ganz normal am Anschluss. Erst wenn er hier innerhalb einer bestimmten Zeit nicht angenommen wurde, wird der Anrufer zum vorgegebenen Ziel geschaltet. Der Zeitraum bis zur Weiterschaltung beträgt üblicherweise 20 Sekunden, d.h. es klingelt zuvor maximal 4 bis 5 mal. Bei einzelnen Anschlussbetreibern kann die Zeitspanne abweichend oder auch selbst einstellbar sein.

Bei der T-Com ist die Verzögerung in der Vermittlungsstelle standardmäßig auf 20 Sekunden voreingestellt, bei der Anrufweiterschaltung (CF) kann aber diese Wartezeit individuell geändert werden.

Kombinationen

Prinzipiell können alle Varianten einer AWS-Art gleichzeitig eingeschaltet sein. Sie können alle zur selben Zielrufnummer verweisen, aber auch jeweils zu verschiedenen Zielen führen. So kann der Anrufer z.B. bei BESETZT zur T-NetBox geschickt werden, während er bei freiem Anschluss und Nichtmelden VERZÖGERT zum Handy umgeleitet wird. Eine zusätzlich aktivierte AWS SOFORT wird immer unmittelbar ausgeführt, die anderen Varianten kommen währenddessen nicht zum Zuge. Nach der Deaktivierung einer AWS SOFORT können auch die in der Vermittlungsstelle gespeicherten Varianten BESETZT und/oder VERZÖGERT wieder greifen, da sie durch die Aktivierung der Variante SOFORT nicht gelöscht wurden.

1 c

Vorrang - Prioritäten bei Verknüpfungen

Bei gleichzeitiger Aktivierung mehrerer Varianten bzw. Arten der externen Anrufweiterschaltungen (AWS) auf der selben Rufnummer bzw. MSN gelten festgelegte Regeln für die Reihenfolge und Berücksichtigung der Ausführung.

Höchste Priorität hat die Variante SOFORT und wird immer unmittelbar ausgeführt. Sind mehrere AWS-Arten mit der Variante SOFORT (1) eingeschaltet, hat die individuelle Selektive AWS (1a) Vorrang vor der generellen AWS (1b). Hier werden also zunächst die festgelegten Anrufer der Selektiven AWS ausgefiltert und zum gewünschten Ziel geleitet, während alle übrigen Rufe dann von der einfachen AWS erfasst werden.

Ist die Selektive AWS nur mit den Varianten BESETZT (2a) und/oder VERZÖGERT (5a) aktiviert, wird eine gleichzeitig eingeschaltete einfache AWS SOFORT (1b) vorrangig ausgeführt und betrifft somit jeden Anrufer. Varianten und Arten mit niedrigerer Priorität kommen nur zum Zuge, wenn der Ruf am Anschluss noch signalisiert wird und zuvor nicht bereits weitergeschaltet wurde.

1 - SOFORT (wird auch bei vorhandenen anderen Varianten immer vorrangig ausgeführt)
a - Selektive Anrufweiterschaltung (wenn Rufnummer des Anrufers in Liste eingetragen ist)
b - Anrufweiterschaltung (alle nicht zuvor mit a selektierten Anrufer werden hier erfasst)
c - Anrufweiterschaltung im Störungsfall (nur bei ISDN, wenn a nicht greift und b nicht eingerichtet ist)
2 - BESETZT (wenn zuvor nicht mit 1 bereits weitergeschaltet wurde)
a - Selektive Anrufweiterschaltung (wenn Rufnummer des Anrufers in Liste eingetragen ist)
b - Anrufweiterschaltung (alle nicht zuvor mit a selektierten Anrufer werden hier erfasst)
3 - PARALLEL (wenn zuvor nicht mit 1 oder 2 bereits weitergeschaltet wurde)
a - Parallelruf (Signalisierung maximal 120 Sekunden, oder vor Ablauf Weiterschaltung mit 4 oder 5)
4 - CD bzw. CDPR (nur bei ISDN, wenn zuvor nicht mit 1 oder 2 bereits weitergeschaltet wurde)
a - Anrufweiterschaltung während der Rufphase (Mehrgeräteanschluss, innerhalb 120 Sekunden oder vor 5)
a - Anrufweiterschaltung nebenstellenindividuell (Anlagenanschluss mit Durchwahl, innerhalb 120 Sekunden)
5 - VERZÖGERT (nach Ablauf der festgelegten Signalisierungszeit, nicht bei ISDN Anlagenanschl. m. Durchwahl)
a - Selektive Anrufweiterschaltung (wenn Rufnummer des Anrufers in Liste eingetragen ist)
b - Anrufweiterschaltung (alle nicht zuvor mit a selektierten Anrufer werden hier erfasst)
6 - CD (nur bei ISDN Mehrgeräteanschluss, wenn zuvor nicht mit 5 bereits weitergeschaltet wurde)
a - Anrufweiterschaltung während der Rufphase (ohne sonstige Weiterschaltung innerhalb 120 Sekunden)

Wenn ein signalisierter Parallelruf noch von keinem der gerufenen Anschlüsse angenommen wurde, unterbricht ihn eine gleichzeitig eingerichtete AWS VERZÖGERT nach Ablauf ihrer Wartezeit und verbindet stattdessen zu ihrem eigenen Ziel. Ansonsten kann der Parallelruf bei ISDN auch mit der AWS CD während der gesamten Rufphase abgebrochen werden, der Anruf wird dann zur hierbei angegebenen Rufnummer geleitet. Eine AWS CD vor Ablauf der Verzögerungszeit verhindert auch die Ausführung einer gleichzeitig aktivierten AWS VERZÖGERT.

1 d

Hinweise

Beschränkungen Bedingungen Sondernummern Kosten Call-by-Call T-NetBox Verkettungen Sperren Abweisen

Beschränkungen

Gleichzeitig wird je Anschluss nur eine maximale Anzahl ankommender Verbindungen extern weitergeschaltet, dies ist abhängig von der Zahl der am Anschluss vorhandenen Leitungen bzw. B-Kanäle (die Anzahl der bereitgestellten Rufnummern bzw. MSN spielt keine Rolle).

Durch die externe Weiterschaltung wird keine Leitung bzw. kein B-Kanal belegt, bereits bestehende andere Verbindungen beschränken nicht die maximal mögliche Anzahl von Weiterschaltungen. Die Zahl der gleichzeitig in der Vermittlungsstelle konfigurierten und aktivierten AWS-Arten und Varianten ist nicht beschränkt.

Bei einer externen AWS kann am Analog- und ISDN-Anschluss (je MSN) für jede Variante (etwa SOFORT) nur eine Zielrufnummer in der Vermittlungsstelle eingerichtet werden. Wurde kürzlich bereits ein Anrufer weitergeleitet, landet auch der nächste Anrufer (dieser MSN) wieder beim selben Ziel und trifft dort dadurch gegebenenfalls auf einen besetzten Anschluss. Für verschiedene AWS-Varianten (wie VERZÖGERT und BESETZT) können unterschiedliche Zielnummern konfiguriert werden (auch für die selbe MSN). Bei ISDN sind alle MSN unabhängig voneinander einstellbar, jeder MSN können für die gleiche AWS-Variante verschiedene Ziele zugewiesen werden.

Bedingungen

Laut AGB Dokumente der Telekom muss die Nutzung einer Weiterleitung auch am Zielanschluss (C-Teilnehmer) akzeptiert werden:

Vor Inanspruchnahme der Anrufweiterschaltung ist sicherzustellen, dass der Inhaber desjenigen Anschlusses, zu dem die Anrufe weitergeleitet werden sollen, damit einverstanden ist.

Interessant ist auch folgender Satz (nicht nur speziell zur Anrufweiterschaltung) aus der ISDN-Leistungsbeschreibung der Telekom:

Unzulässig sind Anwendungen, bei denen eine Durchschaltung von Verbindungen von vornherein nicht gewünscht bzw. von der Anwendung technisch verhindert wird.

Dies ist natürlich sehr schade, da sich hier die Rufnummern-Übermittlung (ohne Annahme des Anrufs) eigentlich sehr gut für kostenlose Benachrichtigungen verschiedenster Art (beispielsweise durch die T-NetBox) eignen würde...

Sondernummern

Vorwahlen Nicht programmierbar sind bei externer Anrufweiterschaltung der Telekom Zielrufnummern mit folgenden Anfangsziffern.

Einstellbar sind an Telekom-Anschlüssen Sondernummern mit den Vorwahlen 012 (Innovative Dienste), 0180 (Shared Cost), 0700 (Persönliche Rufnummern) und 0800 (Freephone). Für Umleitungen im Inland, zum Mobilfunk, ins Ausland und zu 032-Rufnummern für Internet-Telefonie (VoIP, NTR) können auch Call-by-Call-Vorwahlen mit 010... vorgesetzt werden (alternative Anbieter mit 0900... sind nicht nutzbar).

Bei Anschlüssen anderer Anbieter können für die Einrichtung einer Umleitung auch andere Ziele gesperrt sein (etwa 012, 0180, 0800).

Kosten

Weitergeschaltete Verbindungen zu kostenlosen Rufnummern (z.B. 0800...) sind für den umleitenden Initiator auch immer kostenlos (B-C). Der Anrufer muss aber bei Zustandekommen einer Verbindung wie üblich die Kosten bis zum selbst angewählten Anschluss tragen (A-B).

Die Weiterleitung zu ohne Kosten erreichbaren Hinweisansagen (z.B. 01033 0310) ist auch für den Anrufer üblicherweise gratis. Allerdings gelten manche kostenlose Ansagen als Verbindung, sodass dem Anrufer (nicht dem Umleiter) dann die Verbindung zum Umleiter berechnet wird. Dies gilt beispielsweise auch bei einer Umleitung zur T-NetBox (A bezahlt Verbindung zu B, während B für die Verbindung zu C nichts zahlt).

Call-by-Call und Pre-Selection

Um die Kosten für die weiterführende Verbindung zu beeinflussen, kann der Zielrufnummer bei der Programmierung an Telekom-Anschlüssen auch eine Call-by-Call-Vorwahl Vorwahlen 010... (nicht 0900...) vorangestellt werden.

Unsicher

Es sollte allerdings beachtet werden, dass die weitergeschaltete Verbindung eventuell nicht zuverlässig zustande kommt, da insbesondere Billiganbieter zeitweise überlastet sein können. Für Weiterleitungen im eigenen Ortsnetz sind nicht alle Anbieter nutzbar. Durch eigenwilliges Routing mancher Verbindungsnetzbetreiber über das Ausland oder mittels Voice over IP werden dem Zielanschluss C teilweise auch falsche Rufnummern übermittelt, anstatt die nicht unterdrückte Anrufernummer A weiterzureichen.

Besteht für den Anschluss eine Pre-Selection, wird standardmäßig über diesen voreingestellten Anbieter weitergeleitet, wenn nicht zusätzlich eine andere Call-by-Call-Vorwahl angegeben wird. Eine Vorabprüfung durch Selbstanruf mit eingerichteter externer AWS zur Testnummer 0310 bzw. 010...0310 funktioniert nicht generell, da man dann nicht bei allen Anbietern dessen Netzansage hört. Weiterschaltungen über das Netz der Telekom sind bei vorhandener Pre-Selection durch Programmierung mit 01033... vor der Zielnummer zu erreichen.

Bei einer internen Rufumleitung hört der weitergeschaltete Anrufer die verwirrende und für ihn nicht zutreffende Tarifansage des genutzten Anbieters, wenn dieser eine solche vorgeschaltet hat. Dagegen kann die Ansage bei einer externen Anrufweiterschaltung in der Vermittlungsstelle durch den Anbieter unterdrückt werden, da hierbei der Anruf im Netz als Weiterschaltung erkennbar ist.

T-NetBox

T-NetBox Für die Aktivierung der T-NetBox können alle externen AWS-Arten und Varianten genutzt werden, die auf dieser Seite beschrieben sind.

Wenn die T-NetBox nach der Einwahl im Konfigurationsmenü über 327 eingeschaltet wird, ist für diese immer eine einfache Anrufweiterschaltung (CF) zur Rufnummer 08003302424 eingerichtet. Dies gilt auch bei Nutzung der Fernsteuerung und beim Einschalten über die Kurzbefehle bei T-Net, z.B. mit *888# statt *61*08003302424# für die AWS VERZÖGERT (CFNR).

Generell kann für die Weiterleitung aber auch (wenn gebucht) stattdessen oder zusätzlich eine Selektive Anrufweiterschaltung (SCF) programmiert werden, ebenfalls nutzbar ist der Parallelruf. Bei Kombination mehrerer AWS-Arten ist der Vorrang bei der Reihenfolge der Ausführung zu berücksichtigen.

Verkettungen

Es sind auch verkettete AWS möglich, d.h. eine weitergeschaltete Verbindung kann vom Anschluss der Zielrufnummer aus erneut auf ein anderes Ziel geleitet werden. Laut Leistungsbeschreibung der T-Com werden Verbindungen aber nur maximal 2 mal weitergeleitet, bei der 3. externen AWS in Folge kommt eine Ansage wie "Dieser Anschluss ist vorübergehend nicht erreichbar". Bei externen Anrufweiterschaltungen wird im Netz auch immer die Information übermittelt, dass es sich um eine AWS handelt. Zusätzlich wird die Anzahl der hintereinander ausgeführten AWS mitgezählt und der erreichten Vermittlungsstelle mitgeteilt, auch andere Netzbetreiber können dies auswerten.

Längere Verkettungen sind durch die Nutzung von internen Rufumleitungen möglich, auch in Kombination mit externen Anrufweiterschaltungen. Der AWS-Zähler beginnt wieder bei Null, wenn die AWS-Folge eine interne Umleitung enthält (bei ISDN über den 2. B-Kanal), da diese von der Vermittlungsstelle nicht als solche erkannt wird. Auch ein Mobilfunk-Anschluss oder eine Call-by-Call-Vorwahl in der AWS-Folge kann diesen Effekt bewirken (abhängig vom Anbieter).

Wenn zwei oder drei Anschlüsse gleichermaßen erreichbar sein sollen (also unabhängig davon, welche der Rufnummern gewählt wurde), können die AWS gegenseitig aufeinander verweisen. Ein Dreieck z.B. bildet man, indem A eine AWS VERZÖGERT auf B einrichtet, B auf C, und C wieder auf A. Egal ob A, B oder C angerufen wird, geht die Verbindung jeweils nach Ablauf der Wartezeit an den nächsten Anschluss. Auch mit einer AWS BESETZT ist dies sinnvoll.

Sperren und Filter

Beim Zusammenwirken externer Anrufweiterschaltungen (einschließlich Parallelruf) mit Leistungsmerkmalen zum Schutz vor abgehenden oder ankommenden Rufen gelten bestimmte Bedingungen bei der Reihenfolge der Aktivierung.

Wählsperren Besteht zum Zeitpunkt der gewünschten AWS-Aktivierung eine externe Sperre abgehender Verbindungen in der Vermittlungsstelle, sind die hier gesperrten Rufnummern bzw. Rufnummernbereiche nicht als Zielrufnummer der AWS einstellbar. Wurde dagegen die AWS bereits vor der Sperre aktiviert, werden Anrufe auch bei gleichzeitiger Sperre zu diesen Zielen weitergeschaltet.

Eine Ausnahme bildet die bei einigen Vermittlungsstellen mögliche Re-Aktivierung einer AWS SOFORT. Eine mit #22# de-aktivierte AWS kann auch noch nach Einrichtung einer Sperre mit *22# wieder zur gespeicherten Zielnummer re-aktiviert werden.

Anruferfilter Die in der Vermittlungsstelle eingerichteten externen Filter für ankommende Rufe werden immer unmittelbar ausgeführt, die Reihenfolge der Aktivierung spielt keine Rolle. Abgewiesene Anrufer werden nicht weitergeschaltet, für diese greift auch keine AWS SOFORT.

Abweisen bei ankommender Weiterschaltung

Das gesonderte Leistungmerkmal Abweisen weitergeleiteter Verbindungen (IIFC) verhindert generell die Annahme externer Anrufweiterschaltungen bei der Zielrufnummer (C-Teilnehmer) und wird am dortigen Anschluss eingerichtet.

AnruferfilterNähere Erläuterungen zu dieser Funktion und zum Schutz vor ankommenden Rufen

Die T-Com bietet kein Leistungsmerkmal für Anrufer (A) an, mit dem eine Umleitung der eigenen Verbindung durch den Angerufenen (B) zu einem anderen Ziel verhindert werden könnte. Allerdings werden Anrufer mit ISDN-Anschluss über den D-Kanal von einer externen Weiterschaltung ihrer Verbindung informiert, geeignete Endgeräte können dies auswerten.

Prinzipiell kann aber mit der Funktion Call Diversion Override (CDOR) beim Anrufer (A) erreicht werden, dass eine Weiterschaltung durch den Gerufenen (B) verhindert wird. Damit könnte z.B. die T-NetBox eine eingerichtete AWS SOFORT durchbrechen und ihren Benachrichtigungsanruf trotzdem durchstellen. Dieses Unterdrücken einer Umleitung durch Ignorieren einer AWS ist üblicherweise nur dem Netzbetreiber möglich.

1 e

ISDN - Besonderheiten und Probleme

MSN VERZÖGERT-BESETZT D-Kanal Dienstekennung

MSN

Beim ISDN Mehrgeräteanschluss erfolgen Aktivierung der Weiterleitung und Festlegung der Ziele immer für jede der eigenen Rufnummern (MSN) unabhängig voneinander. Bei der Programmierung einer externen AWS muss der Vermittlungsstelle unbedingt mitgeteilt werden, auf welche MSN des Anschlusses sie sich bezieht (abgehende MSN, Sende-MSN). Bei der Einrichtung über das Befehlsmenü im Endgerät/Telefon (Funktionales Protokoll) kann hierzu üblicherweise nur eine der MSN ausgewählt werden, die auch im Gerät eingetragen sind.

Tipp

Möchte man eine AWS auf einer der anderen MSN einrichten, kann man vorübergehend diese MSN im Gerät eintragen, die AWS programmieren, und anschließend die MSN wieder aus dem Gerät entfernen. Eine AWS SOFORT funktioniert nun problemlos, da sie immer bereits direkt in der Vermittlungsstelle (unabhängig vom Endgerät) ausgeführt wird. Mit dieser Methode kann man alle seine MSN nutzen, auch wenn das Telefon eigentlich nur weniger MSN verwalten kann.

Die gewünschte MSN kann dazu mit der AWS SOFORT auf eine der bereits eingetragenen MSN umgeleitet werden, allerdings entstehen einem selbst dann für jeden angenommenen Anruf die Kosten für eine Ortsverbindung (je nach vorhandenem Tarif). Bedacht werden sollte auch, dass einem anrufenden ISDN-Anschluss die externe Weiterschaltung seines Rufes signalisiert wird, was dort evtl. zu Irritationen führen kann (auflegen).

Bei der AWS-Programmierung mit Keypad-Befehlen (statt über ein Gerätemenü) muss vorher die abgehende MSN im Gerät ausgewählt werden. Hiervon unabhängig können die anderen eigenen MSN mittels erweiterter Keypad-Folge konfiguriert werden, auch wenn sie nicht im Endgerät eingetragen sind. Bei einigen AWS-Arten können hiermit auch alle MSN des Anschlusses gleichzeitig eingestellt werden.

VERZÖGERT - BESETZT

Mit der AWS VERZÖGERT und der AWS BESETZT gibt es bei ISDN leider prinzipielle Probleme. Bei diesen Varianten stellt die Vermittlungsstelle Anrufe zunächst an den Anschluss durch. Hier muss nun ein Gerät melden, dass es sich für die entsprechende MSN "zuständig" fühlt, d.h. die angerufene MSN muss im Gerät eingetragen sein. Manche Geräte reagieren aber auch auf alle MSN des Anschlusses, solange gar keine MSN eingetragen ist.

Hat innerhalb von 8 Sekunden kein Endgerät reagiert, wird der Anruf von der Vermittlungsstelle abgewiesen. Da der Anruf dann nicht für die Dauer der festgelegten Verzögerungszeit signalisiert wurde, greift eine AWS VERZÖGERT nicht. Der Anrufer hört nun eine Ansage wie "...vorübergehend nicht erreichbar..." oder ein Besetzt-Zeichen, im Display steht evtl. "nicht erreichbar". Da dies kein "normales Besetzt" ist, greift auch eine AWS BESETZT nicht. Nur wenn ein Gerät den Anruf zunächst bis zum Ablauf der Wartezeit signalisiert (z.B. Telefon klingelt), greift die AWS VERZÖGERT und leitet den Anruf um. Während dieser Zeit darf der Anruf nicht angenommen werden, also nicht "abgehoben" werden. Eine AWS BESETZT greift nur, wenn das Endgerät der Vermittlungsstelle konkret den Zustand "Besetzt" meldet.

Ausgeschaltet

Bei T-ISDN gibt es keine weitere konfigurierbare AWS-Variante "Bei Nichterreichbarkeit von MSN/Anschluss", die bei abgeschaltetem Gerät/PC greift (wie beim Mobilfunk möglich, wenn nicht im Netz). Evtl. bietet die gesondert zu beauftragende Anrufweiterschaltung im Störungsfall (CFALD) eine solche Funktionalität, dieses Leistungsmerkmal ist aber nicht selbst de-/aktivierbar und unverhältnismäßig teuer.

Der Fax-Empfang über eine Fax-Weiterleitung mit AWS VERZÖGERT bei ausgeschaltetem PC funktioniert nicht, wenn kein anderes Gerät auf den Ruf reagiert. Auch die eigentlich sinnvolle alternative Umlenkung zur T-NetBox bei nicht eingeschaltetem Fax-PC ist nicht ohne weiteres wie gewünscht möglich.

Als Lösung könnte ein Telefon "missbraucht" werden, welches den Ruf auf dieser MSN während der Verzögerungszeit signalisiert. Kommt das Fax aber von einem ISDN-Anschluss mit der korrekten Dienstekennung "Fax", wird der Anruf von einem ISDN-Telefon ignoriert, auch hier wird der Anruf von der Vermittlungsstelle abgewiesen. Als Ausweg kann man die Fax-MSN zusätzlich in einer TK-Anlage (bzw. a/b-Adapter) mit Dienstekennung "Kombiport" programmieren, am entsprechenden Analogport braucht dabei kein Telefon angeschlossen zu sein.

Um Faxe bei ausgeschaltetem PC immer sicher zu empfangen, bleibt sonst nur die AWS SOFORT. Leider kann dann auch der eingeschaltete PC die Faxe auf dieser MSN nicht empfangen, die AWS muss dazu jeweils immer aus- und später wieder eingeschaltet werden. Alternativ kann evtl. auch der Parallelruf genutzt werden, wenn der eingeschaltete Fax-PC am eigenen Anschluss die Anrufe immer ohne Verzögerung sofort annimmt.

T-NetBoxFax-Empfang und weitere Infos

D-Kanal

Die bei einer externen Anrufweiterschaltung einbezogenen Vermittlungsstellen informieren sich auch untereinander mit dem zentralen SS7-Protokoll Dies & Das über die Verbindungsführung. An die beteiligten ISDN-Anschlüsse werden entsprechende Informationen über den D-Kanal signalisiert und können von geeigneten Endgeräten ausgewertet werden.

Anrufer A:
Ein anrufender ISDN-Anschluss (A) erhält über den D-Kanal die Meldung, dass sein Ruf durch eine externe Anrufweiterschaltung in der Vermittlungsstelle umgeleitet wurde. Entsprechend ausgestattete (ISDN-)Geräte können diese Information im Display anzeigen, beispielsweise mit "→" oder als ">".

Umleiter B:
Auch einem umleitenden ISDN-Anschluss (B) wird über den D-Kanal gemeldet, dass soeben ein Anruf extern weitergeschaltet wurde. Dabei wird dem Initiator auch seine vom Anrufer angewählte MSN übertragen. Eine vom Anrufer übermittelte Rufnummer wird auch bei einer AWS SOFORT zum weiterschaltenden Anschluss übertragen, diese wird aber nicht von allen ISDN-Geräten in die Anrufliste eingetragen. Bei vorhandenem Leistungsmerkmal Tarifinformation Verbindungen werden dem Umleiter bei einer zustande gekommenen Verbindung dann die Kosten dieser AWS übermittelt (möglicherweise nicht bei allen Vermittlungsstellen).

Ziel C:
Einem ISDN-Anschluss, zu dem ein Anruf weitergeleitet wurde (C), wird im D-Kanal mitgeteilt, dass es sich bei dem Ruf um eine externe Anrufweiterschaltung handelt. Entsprechend ausgestattete (ISDN-)Geräte können diese Information im Display anzeigen, beispielsweise mit "→" oder "Weitergeleiteter Anruf" oder als ">". Dem Zielanschluss der AWS kann (falls nicht unterdrückt) neben der Rufnummer des ursprünglichen Anrufers (A) auch die Nummer des Umleiters (B) übermittelt werden, geeignete Endgeräte können dann beide Rufnummern anzeigen.

Rufnummer

Bei alternativer Nutzung einer internen Rufumleitung über den 2. B-Kanal hat die Vermittlungsstelle keine Kenntnis über eine vorliegende Weiterschaltung. Somit kann keiner der Beteiligten über die durchgeführte Umleitung informiert werden. Dem Zielanschluss (C) kann nur die Rufnummer des Umleitenden (B) übermittelt werden, die Durchreichung der Rufnummer des ursprünglichen Anrufers (A) ist bei T-ISDN Mehrgeräteanschlüssen nicht möglich. Bei T-ISDN Anlagenanschlüssen könnte die Anrufernummer mit dem zusätzlichen Leistungsmerkmal CLIP -no screening- übermittelt werden.

Dienstekennung

Bei der Konfiguration der externen Anrufweiterschaltung im Befehlsmenü einiger ISDN-Geräte kann angegeben werden, ob das Ein-/Ausschalten für einzelne oder alle Dienste gelten soll. Bei der ISDN-AWS-Steuerung per Keypad vom eigenen Anschluss aus, und bei der Fernsteuerung per Telefon oder Internet, gilt die Konfiguration nicht standardmäßig für alle Dienstekennungen. Nach dem Einschalten werden hier nur Verbindungen mit den Diensten "Sprache" und "Fax G3" (Sprachdienstgruppe) weitergeschaltet, nicht aber die ISDN-Dienste "Fax G4" und "Datenübertragung".

Probleme

Auch beim Ausschalten ohne weitere Angabe eines Dienstes wird üblicherweise nur die Sprachdienstgruppe berücksichtigt. Dies kann den unbeabsichtigten Effekt haben, dass die AWS für andere Dienste weiterhin "unsichtbar" eingerichtet ist und sich evtl. nicht mehr konfigurieren lässt. Bei unlösbaren Problemen mit nicht de-/aktivierbaren AWS kann der T-Service unter 0800 330 2000 alle externen Anrufweiterschaltungen löschen.

Bei einigen Vermittlungsstellen (Alcatel/SEL) ist bei der AWS-Steuerung per Keypad auch zusätzlich der Dienst konfigurierbar.

FunktionenDienstekennung bei ISDN

2

Generell - Alle Anrufer

2 a

Anrufweiterschaltung
Call Forwarding (CF)

Kosten Varianten Funktion Wartezeit Steuerung Re-Aktivierung Hinweise

Durch die "Anrufweiterschaltung" (CF) lässt der Gerufene die ankommenden Rufe von allen Anrufern vor der Annahme einer Verbindung automatisch zu einem voreingestellten Ziel umleiten.

Kosten

Der weitergeschaltete Anrufer (A) zahlt weiterhin nur die von ihm selbst gewählte Verbindung (A-B).

T-Home

Anschlüsse Bei der Telekom ist dieses Leistungsmerkmal ohne monatliche Zusatzkosten inklusive bei allen T-Net und T-ISDN Anschlüssen (auch bei Anlagenanschlüssen), nur bei alten Standard-Anschlüssen ist es nicht enthalten und nicht zubuchbar.

Dem umleitenden Anwender (B) werden als Initiator der Weiterschaltung gegebenenfalls nutzungsabhängige Zusatzkosten für die weiterführende Verbindung (B-C) nach seinem vorhandenen Tarif berechnet. Der Preis entspricht der eigenen Anwahl des Zielanschlusses (C), Spezialtarife und Call-by-Call beziehungsweise Pre-Selection werden dabei berücksichtigt.

Varianten

Die externe Anrufweiterschaltung (CF) beinhaltet folgende Varianten:

Die verschiedenen Varianten können alternativ oder gleichzeitig genutzt werden.

ISDN

Das Leistungsmerkmal Anrufweiterschaltung (CF) enthält bei T-ISDN auch eine dieser Funktionen:

Diese Merkmale können zusätzlich zu den AWS-Varianten genutzt werden.

Funktion

Die externe Anrufweiterschaltung leitet ankommende Rufe vor der Entgegennahme an eine zuvor festgelegte Ziel-Rufnummer um. Die automatische Weiterleitung wird von der Vermittlungsstelle entsprechend der Konfiguration SOFORT (unmittelbar), VERZÖGERT (nach einer Wartezeit bei Nichtmelden) oder bei BESETZT ausgeführt. Die Varianten VERZÖGERT und BESETZT können auch kombiniert werden.

Die Umlenkung erfolgt unabhängig vom Zustand des Zielanschlusses in jedem Fall, also auch bei besetztem Ziel. Nach einer erfolgten externen Weiterschaltung hat der Initiator (B) keine Kontrolle mehr über den Ruf, d.h. der ursprüngliche Anrufer (A) kann nicht mehr zurückgeholt werden, eine bestehende Verbindung (A-C) kann nicht unterbrochen werden.

Wartezeit

Für die Variante VERZÖGERT gibt es bei jedem Anschluss in der Vermittlungsstelle einen Speicherplatz für die Wartezeit, bei ISDN hat jede MSN einen eigenen Speicherplatz. Bei Anschlüssen der T-Com ist hier zunächst ein Wert von 20 Sekunden voreingestellt, diese Signalisierungsdauer kann jederzeit individuell mit einer Zeitspanne zwischen 5 und 60 Sekunden festgelegt werden. Eine geänderte Verzögerungszeit greift dann auch bei einer bereits aktivierten AWS, die eingerichtete Zeit bleibt beim Ausschalten der Anrufweiterschaltung in der Vermittlungsstelle gespeichert.

Das Einschalten einer AWS VERZÖGERT über die folgenden Wege wirkt sich unterschiedlich auf die dann gespeicherte Wartezeit aus.

Eine Änderung der Wartezeit ist jederzeit direkt am Anschluss über die entsprechenden Steuerbefehle möglich. Die neue Verzögerungszeit überschreibt den Speicherplatz und gilt dann umgehend für die aktuell eingeschaltete Anrufweiterschaltung. Die eingestellte Zeit greift ebenfalls für eine erst später am Anschluss direkt eingeschaltete AWS VERZÖGERT.

Die direkte Einstellung am eigenen Anschluss ist nur möglich, wenn zuvor bereits erstmals per Fernsteuerung eine AWS VERZÖGERT mit Angabe der Wartezeit eingeschaltet wurde. Erst nach dieser einmaligen "Freischaltung" kann der Zeitraum auch jederzeit einfach am Anschluss per Steuerbefehl konfiguriert werden. Bei T-ISDN ist gegebenenfalls dieser Vorgang für jede der vorhandenen MSN einzeln durchzuführen.

Steuerung

Die Einstellungen einer Anrufweiterschaltung werden üblicherweise direkt am eigenen Anschluss durch die vom jeweiligen Netzbetreiber festgelegten Tastatureingaben vorgenommen. Für das Ein- und Ausschalten sind die notwendigen Steuerbefehle bei den verschiedenen Anbietern meist identisch, zusätzliche Funktionen (Re-Aktivierung, individuelle Verzögerungszeit, Fernsteuerung) werden eher selten angeboten.

Die zusätzliche Konfigurationsmöglichkeit über ein angebotenes Befehlsmenü ist der Bedienungsanleitung des Gerätes zu entnehmen, dabei sind die Eigenheiten bei ISDN zu beachten (gesondertes Funktional-Protokoll).

T-Home

Bei T-Net und T-ISDN kann die Anrufweiterschaltung (CF) über folgende Wege konfiguriert werden.

Die Programmierung der Anrufweiterschaltung in der Vermittlungsstelle erfolgt nach Abheben des Hörers am Analog-Anschluss durch Tonwahl-Befehle (MFV), bei ISDN-Anschlüssen über den entsprechenden Keypad-Code. Die Steuerung mit Angabe der Zielrufnummer wird für jede gewünschte Variante separat vorgenommen.

Anrufweiterschaltung (CF), Re-Aktivierung, Verzögerungszeit 5 bis 60 Sekunden
    Ein / Ändern   Aus   Prüfen   Variante S   De-Aktiv   Re-Aktiv
Analog und ISDN   *21 *Zielnummer #   #21 #   *#21 (*Zielnummer) #   SOFORT
(CFU)
  #22 #   *22 #
ISDN erweitert   *MSN/0   *MSN/0   *(Zielnummer) *MSN/0     *MSN/0   *MSN/0
 
    Ein / Ändern   Aus   Prüfen   Variante B    
Analog und ISDN   *67 *Zielnummer #   #67 #   *#67 (*Zielnummer) #   BESETZT
(CFB)
   
ISDN erweitert   *MSN/0   *MSN/0   *(Zielnummer) *MSN/0      
 
    Ein / Ändern   Aus   Prüfen   Variante N   Wartezeit ändern
Analog und ISDN   *61 *Zielnummer #   #61 #   *#61 (*Zielnummer) #   VERZÖGERT
(CFNR)
  *62 *Sekunden #
ISDN erweitert   *MSN/0   *MSN/0   *(Zielnummer) *MSN/0     *MSN/0
 
Analog und ISDN   Zielnummer bei Ein immer neu eingeben, wird mit Aus gelöscht.
Falls bereits aktiv, überschreibt Ein die gespeicherte Zielnummer.
Prüfen, ob überhaupt (oder mit angegebener Zielnummer) aktiviert.
      De-Aktiv speichert Zielnr.
Re-Aktiv nur mögl., wenn
zuletzt De-Aktiv m.#22#
Analog und ISDN   Prüfen mit Angabe einer Zielnummer auch positiv, wenn diese Zielnummer zuletzt mit #22# de-aktiviert wurde.
ISDN erweitert   Ohne Angabe gilt abgehende MSN / 0=alle. Prüfen mit MSN=0 nur positiv, wenn alle MSN Ein.

Bei ISDN erfolgen das Ein-/Ausschalten, die Festlegung des Ziels und die Einstellung der Wartezeit für jede MSN eigenständig. Die Konfiguration bezieht sich jeweils nur auf den gerade benutzten Dienst Funktionen des Endgerätes (Sprache/Fax/Daten), beziehungsweise auf die Sprachdienstgruppe. Die Weiterschaltung für andere oder alle Dienste ist bei T-ISDN üblicherweise nur mit dem Funktional-Protokoll (und älteren Geräten) programmierbar, bei einigen Vermittlungsstellen (Alcatel/SEL) ist teilweise der Dienst auch bei der Keypad-Steuerung beispielsweise mit *21 *Zielnr *(MSN) *Dienst # zusätzlich einstellbar.

Prüfen: Eine eingerichtete AWS wird hier nur dann positiv bestätigt, wenn sie auch über diesen Weg mit den direkten Tastatur-Befehlen eingeschaltet wurde (oder bei ISDN auch mittels Funktional-Protokoll). Nicht möglich ist die Abfrage einer über die telefonische Fernsteuerung eingeschaltete AWS und einer im Menü der T-NetBox aktivierten Weiterschaltung zur 0800 330 2424, in diesen Fällen ergibt das Prüfen fälschlich ein negatives Ergebnis.

Wartezeit: Die Wartezeit der Variante VERZÖGERT wird hier unabhängig vom Ein-/Ausschalten separat eingestellt und gespeichert.

Re-Aktivierung: Die Re-Aktivierung einer AWS SOFORT ist nur zu einer zuvor gespeicherten Zielnummer möglich.

Re-Aktivierung

Beim Ausschalten einer externen Anrufweiterschaltung wird immer auch die zuvor programmierte Zielrufnummer in der Vermittlungsstelle gelöscht, sodass diese beim nächsten Einschalten immer wieder mit angegeben werden muss. Damit durch *22 # die spätere Re-Aktivierung einer AWS SOFORT ohne erneute Eingabe der selben Zielnummer möglich ist, muss die ursprünglich mit *21 *Zielnr # eingeschaltete AWS mit #22 # de-aktiviert worden sein (nicht mit #21 # ausgeschaltet).

  1. mit *21 *Zielnr # Ziel festlegen und AWS einschalten, dann
  2. mit #22 # Ziel speichern und AWS de-aktivieren, später
  3. mit *22 # Ziel und AWS re-aktivieren, dann wieder 2.

Die Re-Aktivierung (eigene Namensgebung nach Zufallsentdeckung) wird von der T-Com nicht offiziell als Leistungsmerkmal angeboten und ist nicht dokumentiert. Daher ist die beschriebene Funktion nicht bei allen Vermittlungsstellen gewährleistet.

Hinweise

Wählsperren Bei Eingabe der Zielrufnummer darf diese nicht bereits durch eine abgehende Sperre in der Vermittlungsstelle geblockt sein. Eine schon eingerichtete AWS wird auch weiterhin ausgeführt, wenn die Zielnummer erst später gesperrt wird. Auch die Re-Aktivierung einer AWS SOFORT ist trotz Sperre zum zuvor durch De-Aktivierung gespeicherten Ziel möglich.

MerkzettelNotieren der persönlichen Einstellungen von veränderbaren Funktionen

2 b

Fernsteuerung der Anrufweiterschaltung per Telefon und Internet

Allgemein Wartezeit Telefon Internet

Allgemein - Voraussetzungen

Eine externe Anrufweiterschaltung (AWS) kann zunächst nur vom eigenen Anschluss aus gesteuert werden. Für die Fernbedienung der AWS-Konfiguration muss eine Verknüpfung zur zuständigen Vermittlungsstelle beim Netzbetreiber vorhanden sein. Durch einen entsprechenden Übergang können die Einstellungen dann von einem beliebigen Telefonanschluss aus (auch vom Handy und evtl. Ausland) oder über ein Internet-Portal vorgenommen werden. Diese Zusatzfunktion kann nur genutzt werden, wenn das Leistungsmerkmal Anrufweiterschaltung (CF) bereits prinzipiell am Anschluss verfügbar ist.

Fernsteuerbar ist bei der T-Com nur das Leistungsmerkmal Anrufweiterschaltung (CF), nicht die anderen AWS-Arten wie Selektive Anrufweiterschaltung (SCF) oder Parallelruf (CFP). Die Anrufweiterschaltung während der Rufphase (CD) wird ohnehin nicht in der Vermittlungsstelle gespeichert, sondern immer vom Endgerät ausgelöst.

Bei T-ISDN bezieht sich die Konfiguration per Fernsteuerung üblicherweise nur auf die Sprachdienstgruppe (Sprache/Fax) und nicht auf jede Dienstekennung der ankommenden Rufe.

Wartezeit - Verzögerung festlegen

Bei der Variante VERZÖGERT der Anrufweiterschaltung (CFNR) ist die Zeitspanne zwischen der Signalisierung am Anschluss und der Weiterschaltung des nicht angenommenen Rufes üblicherweise in der Vermittlungsstelle auf 20 Sekunden voreingestellt.

Bei der T-Com kann diese Wartezeit mit der Fernsteuerung per Telefon über das Sprachmenü und dann auch über Steuerbefehle direkt am Anschluss individuell zwischen 5 und 60 Sekunden eingestellt und jederzeit auch geändert werden. Die hier festgelegte Signalisierungszeit bleibt nach einer späteren Deaktivierung der verzögerten Anrufweiterschaltung in der Vermittlungsstelle gespeichert und gilt dann erneut auch beim Einschalten über andere Wege (Steuerung direkt am Anschluss oder per Internet-Konfiguration). Derzeit ist eine individuelle Änderung der sonst auf 20 Sekunden festgelegten Verzögerungszeit nicht über die Internet-Administration möglich.

Telefon - Steuerung per Sprachmenü

Die telefonische Fernsteuerung ist bei der T-Com seit dem 01.11.2006 ohne weitere Anmeldung kostenlos nutzbar für alle T-Net Anschlüsse und T-ISDN Mehrgeräteanschlüsse mit enthaltenem Leistungsmerkmal Anrufweiterschaltung (CF).

Die Einwahl zu den "Sprach- und Musik-Diensten der T-Com" erfolgt von einem beliebigen Anschluss im Inland mit der kostenlosen Rufnummer 0800 330 9798 oder alternativ über die Ortseinwahl in Hannover (0511) 1233 1685, diese ist auch aus dem Ausland durch +49 511 1233 1685 erreichbar. Für die erste Nutzung über einen fremden Anschluss muss die Anwahl zuvor schon einmal vom eigenen Anschluss aus zur Aktivierung der Funktion erfolgt sein, bei ISDN ist dabei jeweils die abgehende Sende-MSN zu beachten.

Nach der Einwahl fordert das Sprachsystem zunächst zur Eingabe der (eigenen) zu steuernden Rufnummer inklusive Vorwahl mittels Tonwahl-Befehlen (MFV) auf. Es folgt die Auswahl des angebotenen Dienstes "Anrufweiterschaltung" (alternativ ist auch der Freizeichenton "SoundLogo" steuerbar) und gegebenenfalls die Legitimation durch Eingabe der PIN.

PIN - Persönliche Identifikations-Nummer

Wenn für die zu steuernde Rufnummer bereits eine T-NetBox T-NetBox mit PIN eingerichtet wurde, ist hier die PIN der T-NetBox einzugeben. Bei ISDN gilt diese Box-PIN auch für die weiteren MSN des Anschlusses, die für diese T-NetBox registriert sind (Multi-Numbering).

Die PIN-Eingabe entfällt beim Zugang vom eigenen Anschluss (und mit den registrierten MSN), wenn in der T-NetBox die PIN-Abfrage ausgeschaltet ist.

Wurde zuvor noch keine PIN festgelegt, wird man bei der ersten Einwahl vom eigenen Anschluss (bzw. über diese MSN) zur Angabe seiner neuen 4 bis 10-stelligen PIN für diese Rufnummer aufgefordert.

Die PIN für die Fernsteuerung der Anrufweiterschaltung ist generell unabhängig von der zusätzlichen Netz-PIN des Anschlusses, mit der bestimmte andere Leistungsmerkmale (z.B. Wählsperren und Anruferfilter) direkt in der Vermittlungsstelle konfiguriert werden.

Anschließend kann zwischen Ein- oder Ausschalten gewählt werden, beim Einschalten werden dann das Ziel (beliebige Rufnummer oder T-NetBox) und die Variante angegeben. Bei der Variante VERZÖGERT wird noch die gewünschte Wartezeit zwischen 5 und 60 Sekunden festgelegt.

Derzeit kann hier für die Zielrufnummer kein Call-by-Call genutzt werden, da keine 010-Vorwahlen akzeptiert werden.
Die Festlegung einer Wartezeit von weniger als 10 Sekunden kann problematisch sein, teilweise wird die Weiterschaltung dann gar nicht ausgeführt.
Beim Einschalten einer Variante werden fälschlicherweise bereits bestehende andere Varianten ausgeschaltet, somit können VERZÖGERT und BESETZT hier nicht gleichzeitig zu verschiedenen Zielen eingerichtet werden.
Das Ausschalten deaktiviert immer alle Anrufweiterschaltungen dieser Rufnummer, die Auswahl nur einzelner Varianten wird nicht angeboten.

Fernsteuerung bei Telekom / TeleFAQ.de © 01.11.2006 Druck-Info
Zugang zu den Sprach- und Musik-Diensten der Telekom
1. Einwählen 0800 330 9798 oder (0511) 1233 1685
2. Identifizieren Vorwahl + Eigene Rufnummer *
3. Auswählen 1 für Dienst Anrufweiterschaltung
4. Legitimieren PIN * der zugehörigen T-NetBox (optional)
5. Konfigurieren 1 Einschalten oder
2 Ausschalten
6. Einschalten oder Ändern
a. Zielangabe Vorwahl + Zielrufnummer * oder nur
1 für T-NetBox (0800 330 2424 als Ziel)
b. bestätigen  *  nach dem Vorlesen (oder Korrektur mit #)
c. Variante 1 SOFORT
2 VERZÖG. - dann Wartezeit 5 bis 60 Sek.
3 BESETZT
4 VRZ+BES - dann Wartezeit 5 bis 60 Sek.
d. bestätigen  *  nach dem Vorlesen (oder Korrektur mit #)
e. Meldung 1 SMS-Benachrichtigung wenn erfolgreich
2 keine gewünscht
... weiter mit 1 nächste Steuerung - dann... 2. Identifizieren
2 Verbindung beenden
6. Ausschalten
a. Meldung 1 SMS-Benachrichtigung wenn erfolgreich
2 keine gewünscht
b. T-NetBox 1 Einschalten - dann weiter mit... c. Variante
2 nicht aktivieren
... weiter mit 1 nächste Steuerung - dann... 2. Identifizieren
2 Verbindung beenden
Menü muss jeweils immer bis zum Ende durchlaufen werden.

Das Menü muss immer bis zum Ende durchlaufen werden, auch wenn zuvor bereits "Ihre Anrufweiterschaltung wird eingerichtet/deaktiviert, dies kann einige Minuten dauern" angesagt wurde. Das anschließende Angebot einer Meldung per SMS-Benachrichtigung "Wenn Sie eine telefonische Bestätigung wünschen, drücken Sie..." muss unbedingt noch beantwortet werden, beim Ausschalten muss zusätzlich noch auf die Frage nach der ersatzweisen Aktivierung der T-NetBox geantwortet werden. Wird die Verbindung zur telefonischen Fernsteuerung bereits vorzeitig beendet, werden keine Veränderungen an den ursprünglichen Einstellungen vorgenommen.

1. Einwahl zu den "Sprach- und Musik-Diensten"
0800 330 9798
- oder (0511) 12 33 16 85 - Inland
- oder +49 511 12331685 - Ausland
2. Erkennung, Identifizierung
VorwahlEigene Rufnummer *  des zu steuernden Anschlusses
3. Dienstauswahl
1 - Anrufweiterschaltung
2 - SoundLogo (wird hier nicht weiter behandelt)
4. Legitimation
PIN *  der zugehörigen T-NetBox des zu steuernden Anschlusses
- Eingabe entfällt bei Steuerung vom selben Anschluss und ausgeschalteter PIN-Abfrage
- Abbruch wenn die Fernsteuerung nicht schon mal vom betroffenen Anschluss aus genutzt wurde
5. Anrufweiterschaltung
1 - Einschalten oder Ändern
2 - Ausschalten... dann weiter mit 8... dann Frage T-NetBox einschalten... dann weiter mit 7...
6. Zielangabe für Einschalten (oder Ändern)
VorwahlZielrufnummer *  für beliebiges Ziel
oder nur 1 für T-NetBox (0800 330 2424 als Ziel)
... wird vorgelesen - dann  *  zur Bestätigung (oder Korrektur mit #)
7. Variante für Einschalten und Zeitspanne für Verzögerung
1 - SOFORT
2 - VERZÖGERT ... dann Wartezeit zwischen 5 und 60 Sekunden
3 - BESETZT
4 - VERZÖGERT + BESETZT ... dann Wartezeit zwischen 5 und 60 Sekunden
... wird vorgelesen - dann  *  zur Bestätigung (oder Korrektur mit #)
8. Benachrichtigung nach erfolgreicher Änderung - muss beantwortet werden
1 - Meldung per SMS im Festnetz
2 - keine Meldung
9. Abermals für weitere Änderung
1 - nächste Steuerung... dann weiter mit 2...
2 - Verbindung beenden

Eine Abfrage bzw. Ansage der aktuellen Einstellungen ist über das Sprachmenü nicht möglich.

Alternative

Einige ISDN-Endgeräte ermöglichen die telefonische Fernkonfiguration einer am Anschluss verfügbaren externen Anrufweiterschaltung auch unabhängig von einem zusätzlichen Leistungsmerkmal des Anschlussbetreibers für die Fernsteuerung. Hierbei ruft man sein Gerät von einem beliebigen Anschluss aus an und übermittelt die in der Geräteanleitung festgelegten Befehle per Tonwahl. Das Gerät setzt die Befehle dann entsprechend um und nimmt die gewünschten Einstellungen mittels Funktionalem Protokoll über den D-Kanal direkt in der Vermittlungsstelle vor.

Alte Version

Die telefonische Fernsteuerung der Anrufweiterschaltung war bei der T-Com bis Februar 2005 als zusätzliches Leistungsmerkmal beauftragbar. Anschließend konnte diese Funktion nur noch von den Bestandskunden des Dienstes für monatlich 1,05 Euro genutzt werden. Mit Einführung der neuen Steuerung per Sprachmenü als kostenlose Inklusivleistung wurde den verbliebenen Nutzern das alte Leistungsmerkmal üblicherweise Ende 2006 gekündigt.

Mit der Beauftragung des Leistungsmerkmals erhielt man von der T-Com die individuelle Rufnummer, unter der man seinen ServicePoint von jedem beliebigen Anschluss im Inland und Ausland anwählen konnte. Es handelte sich um eine normale geographische Rufnummer im eigenen Ortsnetz, die von Anschlüssen der T-Com im Nahbereich zum City-Tarif oder auch mit Call-by-Call-Vorwahl erreichbar war.

Nach der Einwahl in seine Vermittlungsstelle erfolgte im ServicePoint die Steuerung immer mit Tonwahl (MFV, auch bei ISDN). Zunächst erfolgte die Legitimation durch Eingabe seiner zu konfigurierenden Rufnummer (ohne Vorwahl) und der dieser zugeordneten Netz-PIN, die von einem ISDN-Endgerät gerade benutzte abgehende MSN war hier ohne Bedeutung.

Für Inhaber von T-ISDN-Anschlüssen konnte die Nutzung der Fernsteuerung problematisch sein, da man zuvor die für alle Leistungsmerkmale identische Netz-PIN einrichten Funktionen musste. Die vor der erstmaligen Verwendung eines PIN-geschützten Merkmals zunächst notwendige Festlegung muss nämlich vom eigenen Anschluss aus erfolgen und erfordert ein Keypad-fähiges Endgerät (Telefon, TK-Anlage). Die Vermittlungsstelle kennt nur eine Netz-PIN für alle Leistungsmerkmale (und eine separate PIN für die T-NetBox), sie war also identisch für die AWS-Fernsteuerung und andere Funktionen (z.B. Sperren). Die PIN-Änderung war nicht im ServicePoint möglich, außerdem hat bei ISDN jede MSN eine eigenständige PIN.

Anschließend wurde die Programmierung in der Vermittlungsstelle mit den bei der Anrufweiterschaltung üblichen Befehlen mittels * und # vorgenommen, die besondere De- und Re-Aktivierung mit 22 war hier evtl. nicht möglich. Es war immer nur eine Befehlsfolge je Einwahl möglich, bei ISDN war evtl. nur die bei der Legitimation eingegebene MSN steuerbar (und nicht mit MSN=0 gleichzeitig alle MSN des Anschlusses). Bei einigen Vermittlungsstellen (Alcatel/SEL) waren teilweise auch die weiteren MSN und der Dienst zusätzlich konfigurierbar.

Die kostenpflichtige Konfiguration durch einen Operator wird von der T-Com bereits seit dem 01.01.2003 nicht mehr angeboten.

Internet - Steuerung per Online-Konfiguration

Eine Fernbedienung per Internet ist bei der T-Com für T-Net und T-ISDN Mehrgeräteanschlüsse möglich, für T-ISDN Anlagenanschlüsse wird sie nicht angeboten.

Im Herbst 2008 hatte die Telekom diesen Service vorübergehend gesperrt, nachdem Unberechtigte auf Kosten betroffener Kunden missbräuchlich Rufumleitungen zu teuren Auslandsnummern eingerichtet hatten. Inzwischen können Anrufweiterschaltungen per Online-Konfiguration nur noch programmiert werden zu nationalen Festnetznummern, Mobilfunknummern und zur SprachBox.

Die Einstellungen einer am Anschluss verfügbaren Anrufweiterschaltung (CF) können von überall aus über das Internet abgefragt und verändert werden. Nach der kostenlosen Anmeldung Meine T-Com bekommt man für den Zugang zur Online-Konfiguration per Briefpost sein Passwort zugeschickt. Dieses reine Online-Passwort ist unabhängig von der Netz-PIN des Anschlusses und der PIN der T-NetBox.

Login-Daten

Der festzulegende Benutzername muss folgenden Regeln entsprechen.

Bei der anzugebenen Geheimfrage und Antwort gilt Folgendes.

Für eine spätere Passwort-Änderung gelten folgende Regeln.

Nach dem Login und der Auswahl "Anschlusseinstellungen" werden die aktuellen Daten der konfigurierten Anrufweiterschaltungen aus der Vermittlungsstelle geladen und angezeigt. Bei den zuletzt per Internet deaktivierten Varianten wird teilweise die letzte eingestellte Zielrufnummer grau abgeblendet dargestellt, diese kann dann durch erneutes Setzen des Häkchens wieder aktiviert werden.

Bei ISDN können die Einstellungen (nur) für jede MSN einzeln ausgewählt werden, eine Gesamtübersicht aller Anrufweiterschaltungen am Anschluss ist somit leider nicht möglich.

Die eingelesenen Daten werden nach dem ersten Login offenbar generell nur alle 10 bis 15 Minuten erneut von der Vermittlungsstelle geholt, sodass eine zwischenzeitliche Änderung über andere Wege (direkt am Anschluss oder per telefonischer Fernsteuerung) auch bei neu angeforderter Seitenanzeige nicht immer aktuell dargestellt wird.

Bei generellen Darstellungsproblemen sollte man die mindestens erforderliche SSL-Verschlüsselungsstärke von 128 Bit des Web-Browsers überprüfen, beim MS Internet Explorer über ? (Hilfe)... Info...

Wählsperren ← Eine verfügbare Veränderbare Rufnummern-Sperre ist nach der Anmeldung ebenfalls per Internet konfigurierbar

3

Individuell - Bestimmte Anrufer

3 a

Selektive Anrufweiterschaltung
Selective Call Forwarding (SCF)

Merkmal Kosten Varianten Funktion Listenplätze Steuerung Hinweise

Merkmal

Das Leistungsmerkmal Selektive Anrufweiterschaltung (SCF) leitet nur bestimmte Anrufer zu einer voreingestellten Rufnummer um.

Kosten

Der weitergeschaltete Anrufer (A) zahlt weiterhin nur die von ihm selbst gewählte Verbindung (A-B).

T-Home

Nicht mehr neu beauftragbar ist dieses Leistungsmerkmal bei den Privatkunden-Anschlüssen Standard und Universal der Telekom (T-Home) seit dem 01.06.2008. Bestandskunden erhielten 2008/2009 die Kündigung, seit dem 17.06.2009 ist das Merkmal aus der Preisliste gestrichen und somit wohl auch nicht mehr verfügbar. Eine anruferbezogene Anrufweiterschaltung ist netzseitig nur noch bei den IP-basierten Anschlüssen möglich.

Bei der Telekom Anschlüsse wurde dieses Leistungsmerkmal seit dem 01.02.2002 angeboten und war am

Das Merkmal war von Bestandskunden weiterhin nutzbar, berechnet wurden dem Anwender der Funktion

Bei der Steuerung und Änderung des Merkmals durch den Nutzer fallen keine Kosten an. Für die Ausführung einer Umleitung wird dem Initiator (B) die weiterführende Verbindung (B-C) nach seinem Tarif so wie selbst gewählt berechnet (mit Flatrate kostenlos).

Für eine eindeutige Beauftragung findet sich die Artikelnummer in der Preisliste Dokumente "Zusätzliche Leistungen". Die Kündigung ist mit einer Frist von 6 Werktagen jederzeit kostenlos möglich.

Varianten

Die Selektive Anrufweiterschaltung (SCF) beinhaltet folgende Varianten:

Die verschiedenen Varianten können alternativ oder gleichzeitig genutzt werden.

Das eigenständige Leistungsmerkmal Selektive Anrufweiterschaltung (SCF) ist unabhängig von der zusätzlich verfügbaren Anrufweiterschaltung (CF), bei der generell alle ankommenden Rufe gleich behandelt werden.

Funktion

Durch die Selektive Anrufweiterschaltung lässt der Gerufene die ankommenden Rufe von bestimmten Anrufern vor der Annahme einer Verbindung automatisch zu einem voreingestellten Ziel umleiten.

Die Selektive Anrufweiterschaltung kann gezielt nur die zuvor festgelegten Anrufer bzw. Anrufe aus bestimmten Ursprungsbereichen vor der Entgegennahme umleiten. Auch bei unterdrückter Rufnummern-Übermittlung werden die gewünschten Anrufer von der Vermittlungsstelle erkannt, zur Einrichtung muss die Anrufernummer allerdings zuvor bekannt sein.

Die automatische Weiterleitung wird von der Vermittlungsstelle entsprechend der Konfiguration SOFORT (unmittelbar), VERZÖGERT (nach 20 Sekunden bei Nichtmelden) oder bei BESETZT ausgeführt. Die Varianten VERZÖGERT und BESETZT können auch kombiniert werden. Alle in die Liste eingetragenen Anrufer werden zur selben Zielrufnummer der jeweiligen SAWS-Variante geschaltet, eine Unterscheidung der Listeneinträge ist nicht möglich.

Die Umlenkung erfolgt unabhängig vom Zustand des Zielanschlusses in jedem Fall, also auch bei besetztem Ziel. Nach einer erfolgten externen Weiterschaltung hat der Initiator (B) keine Kontrolle mehr über den Ruf, d.h. der ursprüngliche Anrufer (A) kann nicht mehr zurückgeholt werden, eine bestehende Verbindung (A-C) kann nicht unterbrochen werden.

Die Programmierung in der Vermittlungsstelle erfolgt bei neueren Geräten über ein Befehlsmenü im Endgerät, oder beim Analog-Anschluss über Tonwahl-Befehle (MFV), bzw. bei ISDN über Keypad-Befehle.

Listenplätze

Zunächst werden in die Anruferliste auf die Listenplätze (Lp) 1 bis 10 die weiterzuschaltenden Rufnummern oder deren Anfangsteile (Nummernbereiche) eingetragen.

Selektive Anrufweiterschaltung (SCF) - Listenplätze (Lp) 1 bis 10
    Eintragen / Ändern   Löschen   Abfragen
Analog und ISDN   *211 *Lp *Anrufernummer #   #211 *Lp/0 #   *#211 (*Lp) #
ISDN erweitert   *MSN/0   *MSN/0   *(Lp) *MSN
 
Analog und ISDN   Eintragen überschreibt eine bereits vorhandene Anrufernummer (Ändern).
Löschen nur des angegebenen Listenplatzes oder Gesamtliste mit Lp=0.
Abfragen, ob irgendein (oder dieser) Lp belegt, liefert Ansage: "...de-/aktiv".
ISDN erweitert   Ohne Angabe gilt abgehende MSN / 0=alle.
Abfragen mit Lp liefert Display-Anzeige: "Lp*Anrufernr" oder "kein Eintrag".
Beispiele
Eintragen in die Anruferliste auf Listenplatz 3 der weiterzuschaltenden Anrufernummer 03012345
Analog und ISDN *211*3*03012345# (gilt bei ISDN nur für die Anruferliste der abgehenden MSN des Endgerätes)
ISDN erweitert *211*3*03012345*0# (gilt für die Anruferlisten aller MSN)
ISDN erweitert *211*3*03012345*87654321# (gilt für die Anruferliste der eingegebenen MSN)
Löschen der gesamten Anruferliste mit allen Listenplätzen
Analog und ISDN #211*0# (gilt bei ISDN nur für die Anruferliste der abgehenden MSN des Endgerätes)
ISDN erweitert #211*0*0# (gilt für die Anruferlisten aller MSN)
Abfragen der Anruferliste
Analog und ISDN *#211# (ob irgendein Lp belegt ist, gilt bei ISDN nur für die Liste der abgehenden MSN des Endgerätes)
Analog und ISDN *#211*3# (für Lp 3, gilt bei ISDN nur für die Anruferliste der abgehenden MSN des Endgerätes)
ISDN erweitert *#211**87654321# (ob irgendein Lp belegt ist, gilt nur für die Anruferliste der eingegebenen MSN)

Bei ISDN wird für jede MSN eine eigenständige Anruferliste erstellt.

MerkzettelNotieren der persönlichen Einstellungen von veränderbaren Funktionen

Steuerung

Mit Auswahl der Variante wird auch die jeweils gewünschte Zielrufnummer für die festgelegten Anrufer angegeben. Die Varianten können gleichzeitig aktiviert sein, auch zu verschiedenen Zielnummern. Die Weiterschaltungen beziehen sich aber immer auf alle Anrufer-Einträge der Liste (bei ISDN auf die Liste der jeweiligen MSN). Das Verteilen verschiedener Anrufer auf jeweils unterschiedliche Zielnummern ist hiermit also nicht möglich.

Bei ISDN geschieht das Ein-/Ausschalten für jede MSN eigenständig auf die jeweilige Liste bezogen. Bei T-ISDN ist die Selektive AWS nicht abhängig vom Dienst individuell konfigurierbar.

Selektive Anrufweiterschaltung (SCF)
    Ein / Ändern   Aus   Prüfen   Variante S
Analog und ISDN   *212 *Zielnummer #   #212 #   *#212 (*Zielnummer) #   SOFORT
(SCFU)
ISDN erweitert   *MSN/0   *MSN/0   *(Zielnummer) *MSN/0  
 
    Ein / Ändern   Aus   Prüfen   Variante N
Analog und ISDN   *213 *Zielnummer #   #213 #   *#213 (*Zielnummer) #   VERZÖGERT
(SCFNR)
ISDN erweitert   *MSN/0   *MSN/0   *(Zielnummer) *MSN/0  
 
    Ein / Ändern   Aus   Prüfen   Variante B
Analog und ISDN   *214 *Zielnummer #   #214 #   *#214 (*Zielnummer) #   BESETZT
(SCFB)
ISDN erweitert   *MSN/0   *MSN/0   *(Zielnummer) *MSN/0  
 
Analog und ISDN   Zielnummer bei Ein immer neu eingeben, wird mit Aus gelöscht.
Falls bereits aktiv, überschreibt Ein die gespeicherte Zielnummer.
Prüfen, ob überhaupt (oder mit angegebener Zielnummer) aktiviert.
   
ISDN erweitert   Ohne Angabe gilt abgehende MSN / 0=alle.
Prüfen mit MSN=0 nur positiv, wenn alle MSN Ein.
   
Beispiele
Aktivieren der sofortigen Weiterschaltung aller Anrufer aus der Anruferliste zur Zielnummer 01712345
Analog und ISDN *212*01712345# (gilt bei ISDN nur für die abgehende MSN des Endgerätes und die Anruferliste dieser MSN)
ISDN erweitert *212*01712345*0# (gilt für alle MSN und die jeweiligen Anruferlisten)
ISDN erweitert *212*01712345*87654321# (gilt für die eingegebene MSN und die Anruferliste dieser MSN)
Deaktivieren einer verzögerten Weiterschaltung
Analog und ISDN #213# (gilt bei ISDN nur für die abgehende MSN des Endgerätes)

MerkzettelNotieren der persönlichen Einstellungen von veränderbaren Funktionen

Hinweise

Wählsperren Bei Eingabe der Zielrufnummer darf diese nicht bereits durch eine abgehende Sperre in der Vermittlungsstelle geblockt sein. Eine schon eingerichtete AWS wird auch weiterhin ausgeführt, wenn die Zielnummer erst später gesperrt wird. Eine Fernsteuerung der Selektiven AWS ist bei der T-Com nicht möglich.

Die Weiterschaltung durch eine Selektive AWS hat Vorrang vor einer anderen AWS-Art mit der selben Variante. Durch gleichzeitige Kombination mit einer generellen Anrufweiterschaltung (CF) können verschiedene Anrufer auf unterschiedliche Ziele verteilt werden. Hierzu können zunächst nur die erwünschten Anrufer mit bekannter Rufnummer mittels SAWS SOFORT gezielt aussortiert werden, um ausschließlich diese beispielsweise zum Handy weiterzuleiten (oder bei ISDN auf eine andere "exklusive" MSN). Alle übrigen Rufe könnten dann vom Anrufbeantworter abgefertigt werden, oder mit der zusätzlich eingerichteten einfachen AWS ins Büro (Sekretärin) geschickt werden.

Ebenfalls möglich ist die Abschiebung zur T-NetBox, so kann auch nächtliche Fax-Werbung ohne zusätzliche Verbindungskosten abgefangen werden. Um den gesamten Rest der nicht bereits durch die SAWS ausgewählten Anrufer komplett abzuwimmeln, kann die anschließend greifende AWS auch auf irgendeine nicht existierende Rufnummer verweisen (oder bei ISDN auf eine ungenutzte MSN).

Bei ISDN kann man den "Rest" auch ohne zusätzliche generelle AWS ins Leere laufen lassen, indem man die angerufene MSN keinem Endgerät zuordnet. Hier werden dann nur die gewünschten Rufe durch eine SAWS SOFORT zum eigentlichen Ziel bzw. einer empfangsbereiten MSN geleitet. Kennt man (Anfangsteile der) Rufnummern unerwünschter Anrufer, kann man natürlich umgekehrt auch speziell diese auf eine ungenutzte MSN bzw. irgendeine nicht existierende Rufnummer oder zur T-NetBox verbannen (ohne zusätzliche Verbindungskosten).

Die Selektive AWS ist auch eine externe Weiterschaltung in der Vermittlungsstelle, d.h. hier wird auch die übermittelte Rufnummer des ursprünglichen Anrufers zum Ziel weitergereicht (im Gegensatz zur internen Rufumleitung über den 2. B-Kanal bei ISDN), sodass diese AWS-Art auch für die T-NetBox genutzt werden kann. Eine eingerichtete SAWS VERZÖGERT kann durch Abweisen eines Rufes innerhalb von 20 Sekunden verhindert werden.

Es können auch nur Anfangsteile von Rufnummern angegeben werden, z.B. eine Vorwahl, oder nur die Zentral- bzw. Hauptnummer einer (Firmen-)Durchwahlnummer (Rufnummernblock). Die Weiterschaltung der eingetragenen Anrufer(-gruppen) erfolgt unabhängig von der tatsächlichen Übermittlung einer Rufnummer (CLIP) zum eigenen Anschluss, da die Vermittlungsstelle die Rufnummer immer erhält (von wenigen Ausnahmen abgesehen, z.B. teilweise Ausland). Die Selektive AWS greift also auch bei Anrufern, deren Rufnummern-Übermittlung nicht freigeschaltet ist (CLIR3), bzw. unterdrückt wird (CLIR1/2), da hier die Vermittlungsstelle die ihr bekannte Anrufernummer lediglich nicht an den angerufenen Anschluss durchreicht. Hier wäre eine selektive interne Umleitung über den 2. ISDN-B-Kanal nicht einsetzbar.

Rufnummern-Ermittlung

Durch einen Trick kann man auch einen vermuteten (störenden) Anrufer ohne Rufnummern-Übermittlung erkennen, wenn dessen Rufnummer bekannt ist (z.B. Ex-Freund). Dazu leitet man nur diese Rufnummer per SAWS zu einem weiteren verfügbaren Anschluss weiter, z.B. zum Handy oder bei ISDN zu einer der anderen eigenen (sonst ungenutzten) MSN. Geeignete Geräte können dann (zur Überprüfung) am Ziel anzeigen, dass der eingehende Ruf extern weitergeschaltet wurde. Bei aktiver SAWS VERZÖGERT wird ein Anruf nun zunächst bei der angewählten Rufnummer signalisiert, und nur der verdächtigte Anrufer klingelt anschließend auch noch am eingestellten Ziel. Der dann hier ankommende Ruf braucht zur Klärung noch nicht mal angenommen zu werden, es entstehen somit auch keine zusätzlichen Verbindungskosten.

Auch den Aufenthaltsort bestimmter Anrufer (im Büro oder bei Freund/in) könnte man herauszufinden, wenn man zunächst nur einen der vermuteten (und bekannten) Anschlüsse weiterleitet. Wurde der folgende Anruf nicht weitergeschaltet, trägt man die nächste vermutete Rufnummer ein und wartet auf den nächsten Anruf. Bei häufigen Belästigungen über einen längeren Zeitraum könnte man sogar unbekannte Rufnummern durch Herantasten ermitteln, indem man zunächst nur einen Ursprungsbereich (Vorwahl) eingrenzt und diesen dann durch Ausprobieren weiterer Ziffern später nach und nach verfeinert.

Als Anrufer kann man solche Methoden nicht verhindern. Was "der Datenschutz" zu diesen Möglichkeiten sagt, ist übrigens nicht überliefert...

AnruferfilterSchutz vor ankommenden Rufen ebenfalls durch Selektion bestimmter Anrufer

4

Fallweise - Bei Bedarf

4 a

Anrufweiterschaltung während der Rufphase
Call Deflection (CD)

Durch die "Anrufweiterschaltung während der Rufphase" (CD) lässt der Gerufene die ankommenden Rufe bei Bedarf vor der Annahme einer Verbindung fallweise zu einem individuellen Ziel umleiten.
Dieses Leistungsmerkmal ist nur bei ISDN möglich.

Kosten

T-Home

Anschlüsse Bei der Telekom ist dieses Leistungsmerkmal inklusive bei allen T-ISDN Mehrgeräteanschlüssen mit dem Leistungsmerkmal Anrufweiterschaltung (CF).

Dem Anwender (B) werden nutzungsabhängige Zusatzkosten für die weiterführende Verbindung (B-C) so wie selbst gewählt berechnet.

Funktion

Mit der Anrufweiterschaltung während der Rufphase (AWS CD, Umlenken, Rufumlenkung) wird ein aktuell signalisierter Anruf vor der Entgegennahme bei Bedarf fallweise zu einem gewünschten Ziel weitergeleitet. Dies kann manuell per Knopfdruck ausgeführt oder von einem geeigneten Endgerät automatisiert ausgelöst werden, der Ruf wird dann am eigenen Anschluss nicht weiter signalisiert. Die Zielrufnummer wird bei der AWS CD nicht vorab in der Vermittlungsstelle gespeichert, sondern erst zusammen mit der Funktionsauslösung übermittelt.

Die Umlenkung erfolgt hier abhängig vom Zustand des Zielanschlusses nicht in jedem Fall, z.B. nicht bei besetztem Ziel. Falls die Weiterschaltung nicht möglich war erfolgt eine Fehlermeldung, die von geeigneten Endgeräten angezeigt wird. Nach einer erfolgten externen Weiterschaltung hat der Initiator (B) keine Kontrolle mehr über den Ruf, d.h. der ursprüngliche Anrufer (A) kann nicht mehr zurückgeholt werden, eine bestehende Verbindung (A-C) kann nicht unterbrochen werden.

Steuerung

Die AWS CD wird während der Rufphase nur auf konkreten Befehl hin über das Funktionale Protokoll ausgelöst. Zuvor muss sich ein Gerät gegenüber der Vermittlungsstelle zunächst als zuständig für den Ruf erklären (klingeln), die Verbindung darf aber nicht angenommen werden. Nun kann ein geeignetes Endgerät während der Rufphase, also innerhalb von 120 Sekunden der Vermittlungsstelle mitteilen, zu welcher Zielrufnummer der Anrufer (z.B. abhängig von seiner evtl. übermittelten Rufnummer) jetzt geschaltet werden soll.

Der Anrufer wird dann extern von der Vermittlungsstelle weitergeschaltet, d.h. anschließend sind beide B-Kanäle frei. Die Zielnummer kann nicht in der Vermittlungsstelle voreingestellt werden, sondern wird jeweils individuell angegeben. Die Funktionsweise entspricht vom Prinzip her der verzögerten Selektiven Anrufweiterschaltung mit dem Unterschied, dass die Verzögerungszeit jeweils variabel festgelegt werden kann. Außerdem können bestimmte Anrufer flexibel auf verschiedene Ziele geleitet werden, hier ist man allerdings auf die Rufnummern-Übermittlung angewiesen.

Hinweise

Die Zielrufnummer und die Dauer der Verzögerung (zwischen 0 und 120 Sekunden) können bei jedem Anruf individuell festgelegt werden. Die AWS CD wird nur von geeigneten Endgeräten unterstützt und ist nicht per Keypad steuerbar. Die AWS CD ist auch eine externe Weiterschaltung in der Vermittlungsstelle, d.h. hier wird auch die Rufnummer des ursprünglichen Anrufers zum Ziel weiter gereicht (im Gegensatz zur internen RUL über den 2. B-Kanal), sodass auch die T-NetBox mit der AWS CD genutzt werden kann. Der Anschluss ist nach der Weiterschaltung auch wieder frei. Mit der AWS CD können Verbindungen abhängig vom jeweiligen Anrufer (wenn eine Rufnummer übermittelt wird) zu unterschiedlichen Zielen weitergeschaltet werden, z.B. auch zur T-NetBox.

Funktionen ← Grundlegende Erläuterungen zur Rufnummern-Übermittlung

4 b

Anrufweiterschaltung nebenstellenindividuell
Call Deflection Partial Rerouting (CDPR) - oder -
Call Forwarding Partial Rerouting (CFPR)

Dieses Leistungsmerkmal ist nur bei ISDN Anlagenanschlüssen möglich.

Kosten

T-Home

Anschlüsse Bei der Telekom ist dieses Leistungsmerkmal inklusive bei allen T-ISDN Anlagenanschlüssen mit dem Leistungsmerkmal Anrufweiterschaltung (CF).

Dem Anwender (B) werden nutzungsabhängige Zusatzkosten für die weiterführende Verbindung (B-C) so wie selbst gewählt berechnet.

Funktion

[erstmal nur provisorisch]

Die Anrufweiterschaltung nebenstellenindividuell (partielle Rufumleitung im Amt) leitet am Anlagenanschluss die unter einer bestimmten Durchwahlrufnummer ankommenden Rufe zum gewünschten Zielanschluss weiter, also abhängig von der gewählten Nebenstellenrufnummer. Der jeweils signalisierte Anrufer kann während der Rufphase abhängig von seiner (nicht) übermittelten Rufnummer individuell zu variablen Zielen geschaltet werden. Die AWS CD (PR) wird in der Telefonanlage konfiguriert (Rufumleitungsplan) und von ihr ausgelöst, anschließend wird sie den Festlegungen des Angerufenen entsprechend diensteabhängig in der Vermittlungsstelle extern ausgeführt und belegt somit keinen B-Kanal.

Neben dieser CDPR (auch CFPR genannt) ist weiterhin auch die generelle Anrufweiterschaltung (CF) in den Varianten SOFORT (CFU) und BESETZT (CFB) nutzbar, die AWS VERZÖGERT (CFNR) ist nicht möglich bei Anlagenanschlüssen, die unter einer Durchwahlrufnummer erreichbar sind.

4 b

Anrufweiterschaltung im Störungsfall
Call Forwarding At Line Disturbance (CFALD)

Merkmal Kosten Funktion Steuerung Hinweise

Merkmal

Das Leistungsmerkmal Anrufweiterschaltung im Störungsfall (CFALD) soll vorsorglich die ständige Erreichbarkeit wichtiger Anschlüsse sicherstellen. Eingehende Anrufe bei einem nicht erreichbaren Anschluss werden auf eine zuvor festgelegte Rufnummer umgeleitet.

Kosten

Der weitergeschaltete Anrufer (A) zahlt weiterhin nur die von ihm selbst gewählte Verbindung (A-B).

T-Home

Nicht mehr neu beauftragbar ist dieses Leistungsmerkmal bei Privatkunden-Anschlüssen der Telekom (T-Home) seit dem 14.03.2008. Seit dem 01.04.2009 ist das Merkmal aus der Preisliste gestrichen und somit wohl auch nicht mehr für Bestandskunden verfügbar. Es ist nur noch für Geschäftskunden-Anschlüsse (Business) erhältlich.

Bei der Telekom Anschlüsse wurde dieses Leistungsmerkmal seit dem 01.02.2002 angeboten und war am

Das Merkmal war von Bestandskunden weiterhin nutzbar, berechnet wurden dem Anwender der Funktion

Die Steuerung und Änderung des Merkmals durch den Nutzer ist nicht möglich. Für die Ausführung einer Umleitung wird dem Initiator (B) die weiterführende Verbindung (B-C) nach seinem Tarif so wie selbst gewählt berechnet (mit Flatrate kostenlos).

Für eine eindeutige Beauftragung findet sich die Artikelnummer in der Preisliste Dokumente "Zusätzliche Leistungen". Die Kündigung ist mit einer Frist von 6 Werktagen jederzeit kostenlos möglich.

Funktion

Mit der zusätzlichen Anrufweiterschaltung im Störungsfall werden alle ankommenden Rufe zu einem gewünschten Zielanschluss sofort weitergeleitet, solange alle Basiskanäle des ISDN-Anschlusses gestört sind. Wenn auch andere AWS SOFORT eingeschaltet sind, haben diese aber Vorrang vor der AWS im Störungsfall.

Diese AWS-Art kann (bei der Telekom) nicht selbst konfiguriert werden, sondern nur durch den Anschlussbetreiber fest eingerichtet, aufgehoben oder geändert werden. Offenbar kann nur ein Weiterschaltungsziel für den gesamten Anschluss angegeben werden, alle Anrufe werden also unabhängig von der angewählten MSN zur selben Rufnummer weitergeleitet.

Steuerung

Bei der Telekom wird dieses Leistungsmerkmal in der Vermittlungsstelle für den gesamten Anschluss fest eingestellt (bei T-ISDN für alle MSN einheitlich), es ist keine fallweise Steuerung vom eigenen Anschluss aus möglich.

Hinweise

Das Leistungsmerkmal dient vorbeugend dem automatischen Schutz vor einer Nichterreichbarkeit der Rufnummern eines möglicherweise künftig irgendwann gestörten Anschlusses. Diese Funktion bietet somit eine Ausfall-Absicherung insbesondere für gewerblich genutzte Geschäftsanschlüsse.

Unvorbereitet

Bei einer plötzlich bereits eingetretenen Störung an einem Analog- oder ISDN-Anschluss kann stattdessen kurzfristig eine generelle Anrufweiterschaltung SOFORT (CFU) eingerichtet werden. Die Konfiguration ist dann gegebenenfalls über die Fernsteuerung per Sprachmenü oder Internet vorzunehmen, kann unter Umständen aber auch durch einen Hotline-Mitarbeiter erfolgen.

Durch Einwahl in seine bereits eingerichtete T-NetBox T-NetBox kann man mittels PIN von einem beliebigen Anschluss aus im Menü die sofortige Bereitschaft für die Stamm-Rufnummer aktivieren. Somit gehen ankommende Rufe auf dieser Nummer während der Unerreichbarkeit nicht verloren, die Anrufer können eine Mitteilung (Fax) hinterlassen oder um späteren Wiederanruf gebeten werden (Ansagebetrieb).

5

Gleichzeitig - Anruf hier und da

5 a

Parallelruf
Call Forwarding Parallel (CFP)

Kosten Funktion Steuerung Hinweise

Durch den "Parallelruf" (CFP) lässt der Gerufene die ankommenden Rufe gleichzeitig auch an einem weiteren voreingestellten Ziel signalisieren und bei dortiger Annahme der Verbindung dann dahin umleiten.

Kosten

Der weitergeschaltete Anrufer (A) zahlt weiterhin nur die von ihm selbst gewählte Verbindung (A-B).

T-Home

Nicht mehr neu beauftragbar ist dieses Leistungsmerkmal bei Privatkunden-Anschlüssen der Telekom (T-Home) seit dem 01.06.2008. Es ist nur noch bei Geschäftskunden-Anschlüssen von T-Systems erhältlich. Bestandskunden berichteten von einer Kündigung durch die Telekom zunächst zum 30.09.2008, nach letzten Schreiben erfolgt die endgültige Abschaltung am 16.03.2009 (evtl. erst 01.06.2009).

Bei der Telekom Anschlüsse wurde dieses Leistungsmerkmal seit dem 01.09.2002 angeboten und war am

Das Merkmal ist von Bestandskunden weiterhin nutzbar, berechnet werden dem Anwender der Funktion

Bei der Steuerung und Änderung des Merkmals durch den Nutzer fallen keine Kosten an. Für die Ausführung einer Umleitung wird dem Initiator (B) die weiterführende Verbindung (B-C) nach seinem Tarif so wie selbst gewählt berechnet (mit Flatrate kostenlos).

Für eine eindeutige Beauftragung findet sich die Artikelnummer in der Preisliste Dokumente "Zusätzliche Leistungen". Die Kündigung ist mit einer Frist von 6 Werktagen jederzeit kostenlos möglich.

Funktion

Bei aktiviertem Parallelruf wird ein ankommender Ruf von der Vermittlungsstelle gleichzeitig bei der angewählten eigenen Rufnummer und bei einer festgelegten weiteren Zielrufnummer signalisiert, bis der Anruf an einem der Anschlüsse angenommen wird. Der Parallelruf wirkt wie eine AWS SOFORT mit zusätzlichem Klingeln am eigenen Anschluss, d.h. bei Entgegennahme am eingestellten Ziel wird die Verbindung als externe Anrufweiterschaltung behandelt. Auch wenn einer der Anschlüsse besetzt ist, wird der Anruf beim jeweils anderen signalisiert.

Anders als bei einer AWS SOFORT wird kein Parallelruf ausgelöst, wenn beim ursprünglich angerufenen ISDN-Anschluss bereits beide B-Kanäle belegt sind, dem Anrufer wird in diesem Fall Besetzt signalisiert.

Steuerung

Mit dem Aktivieren muss auch immer erneut die Rufnummer des zusätzlichen Ziels mit angegeben werden, da diese beim Deaktivieren wieder gelöscht wird.

Bei T-ISDN wird die Funktion anhand der Kennung des Anrufs diensteabhängig ausgeführt. Das Ein- bzw. Ausschalten und die Festlegung des Ziels erfolgen für jede MSN eigenständig, die Konfiguration kann aber einheitlich für alle MSN gleichzeitig (MSN=0) vorgenommen werden. Bei der Steuerung sind unabhängig von der gerade genutzten Dienstekennung des Endgerätes auch andere oder alle Dienste (Dienst=0) einstellbar.

Syntax - mögliche Befehlseingaben
Einschalten oder Ziel ändern
Analog *481 *Zielnummer #
ISDN *481 *Zielnummer # nur für abgehende MSN und benutzten Dienst des Endgerätes, bzw.
ISDN erweitert *481 *Zielnummer *MSN # / *481 *Zielnummer * *Dienst # / *481 *Zielnummer *MSN *Dienst #
Ausschalten
Analog #481 #
ISDN #481 # nur für abgehende MSN und benutzten Dienst des Endgerätes, bzw.
ISDN erweitert #481 *MSN # / #481 * *Dienst # / #481 *MSN *Dienst #
Prüfen der Aktivierung
Analog *#481 # oder *#481 *Zielnummer # zu dieser Rufnummer
ISDN *#481 # oder *#481 *Zielnummer # nur für abgehende MSN und benutzten Dienst des Endgerätes, bzw.
ISDN erweitert *#481 * *MSN # / *#481 * * *Dienst # / *#481 * *MSN *Dienst # oder
ISDN erweitert *#481 *Zielnummer *MSN # / *#481 *Zielnummer * *Dienst # / *#481 *Zielnummer *MSN *Dienst #
Parallelruf (CFP)
T-Com   Ein / Ändern   Aus   Prüfen
Analog und ISDN   *481 *Zielnummer #   #481 #   *#481 (*Zielnummer) #
ISDN erweitert   *(MSN/0)
(*Dienst/0)
  *(MSN/0)
(*Dienst/0)
  *(Zielnummer) *(MSN/0)
(*Dienst/0)
 
Analog und ISDN   Zielnummer bei Ein immer neu eingeben, wird mit Aus gelöscht.
Ein überschreibt gespeicherte Zielnummer, falls bereits aktiviert.
Prüfen, ob überhaupt (oder mit angegebener Zielnummer) aktiviert.
ISDN erweitert   Ohne Angabe gilt abgehende MSN / 0=alle.
Prüfen (falls mögl.) mit Dienst=0 (bzw. 30) nur positiv,
wenn alle (Sprach-) Dienste Ein.
Beispiele
Aktivieren der gleichzeitigen Signalisierung bei der Zielnummer 03012345
Analog und ISDN *481 *03012345 # (gilt bei ISDN nur für abgehende MSN und benutzten Dienst des Endgerätes)
ISDN erweitert *481 *03012345 * *0 # (gilt nur für die abgehende MSN, z.B. des Telefons, und für alle Dienste)
ISDN erweitert *481 *03012345 *87654321 *0 # (gilt nur für die eingegebene MSN, z.B. Fax, und für alle Dienste)
Deaktivieren der zusätzlichen Signalisierung
Analog und ISDN #481 # (gilt bei ISDN nur für die abgehende MSN und den benutzten Dienst des Endgerätes)
ISDN erweitert #481 *0 *0 # (gilt für alle MSN und für alle Dienste)
Prüfen, ob parallele Signalisierung aktiviert ist
Analog und ISDN *#481 # (gilt bei ISDN nur für die abgehende MSN und den benutzten Dienst des Endgerätes)
Analog und ISDN *#481 *03012345 # (zur Zielnummer, bei ISDN nur für abgehende MSN und Dienst des Endgerätes)
ISDN erweitert *#481 * *87654321 *0 # (nur positiv, wenn auf eingegebener MSN alle Dienste aktiviert sind)
Abweichungen

Der Steuercode 481 gilt bei der Telekom, an Anschlüssen anderer Anbieter (TNB) gilt evtl. 25 oder 71.

MerkzettelNotieren der persönlichen Einstellungen von veränderbaren Funktionen

Hinweise

Wählsperren Bei Eingabe der Zielrufnummer darf diese nicht bereits durch eine abgehende Sperre in der Vermittlungsstelle geblockt sein. Ein schon eingerichteter Parallelruf wird auch weiterhin ausgeführt, wenn die Zielnummer erst später gesperrt wird.

Wird zuerst bei der programmierten Zielnummer abgehoben, wird die Verbindung als Anrufweiterschaltung behandelt. Die zusätzlichen Kosten für die weitergeschaltete Verbindung trägt der Initiator. Einem ISDN-Zielanschluss wird bereits in der Rufphase über den D-Kanal mitgeteilt, dass es sich um eine Weiterleitung handelt. Auch einem ISDN-Anrufer wird übermittelt, dass die Verbindung weitergeleitet wird.

Der Anrufer hört das Rufzeichen durch das sofortige Klingeln am gerufenen Anschluss immer unmittelbar ohne Pause, auch wenn das Ziel des Parallelrufs ein Handy ist. Durch den längeren Verbindungsaufbau zum Handy (Latenzzeit ungefähr 5 bis 20 Sekunden) ist die verzögerte Signalisierung dagegen bei einer Anrufweiterschaltung auch für den Anrufer bemerkbar. Mit einer zusätzlich zum Parallelruf aktivierten AWS BESETZT (z.B. zur T-NetBox) kann das gleichzeitige Klingeln am Handy verhindert werden, wenn bereits am Analog-Anschluss telefoniert wird.

T-NetBox

Als Ziel des Parallelrufs kann auch die Rufnummer der T-NetBox T-NetBox angegeben werden, ein Anruf wird dann zusätzlich auch wie eine AWS SOFORT dort signalisiert. Bereits zur T-NetBox geleitete Rufe werden von ihr aber schon nach etwa 2 Sekunden angenommen, sodass es dadurch am ursprünglich angewählten Anschluss nur noch einmal klingelt.

Während eines eingeschalteten Parallelrufs wird ein evtl. zusätzlich eingerichtetes SoundLogo (Musiktitel statt Freizeichen) auf der eigenen Rufnummer automatisch deaktiviert. Eine Nutzung des Parallelrufs ist nicht möglich, wenn die Rufnummer des eigenen Anschlusses für T-One genutzt wird.

Dienstekennung

Bei T-ISDN wird dieses Leistungsmerkmal diensteabhängig konfiguriert. Um immer alle Anrufe parallel zu signalisieren, sollte beim Ein- und Ausschalten generell der erweiterte Keypad-Befehl mit Dienst=0 für alle Dienste benutzt werden. Nur hiermit ist sichergestellt, dass auch die Rufe gleichzeitig zur Zielnummer signalisiert werden, die eine vom eigenen Endgerät abweichende (evtl. falsch eingestellte) Dienstekennung senden. Eine individuelle Konfiguration zur Beschränkung auf bestimmte Dienste ist nur bei speziellen Anwendungen erforderlich (z.B. Datendienste, Bildtelefon).

Funktionen ← Grundlegende Erläuterungen zur abgehenden MSN und zur ISDN-Dienstekennung

6

Alternativ - Von da nach hier

6 a

Switch&Profit - Vom Handy zum Telekom-Festnetz

Mit dem Dienst Switch&Profit T-Home für Festnetz-Kunden der Telekom können die aus dem Telekom-Festnetz kommenden und auf dem Handy eingehenden Anrufe ohne weitere Kosten zu einem Festnetz-Anschluss umgeleitet werden - vom Festnetz zum Handy zum Festnetz.

Der Betrieb dieses Dienstes wurde von der Telekom im Oktober 2009 komplett eingestellt, nachdem sich E-Plus mit einer Wettbewerbsklage beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe gegen dieses Angebot durchgesetzt hatte. Nach dem Urteil darf die Telekom die Anrufe ins Mobilnetz von E-Plus nicht mehr abfangen.

Switch&Profit wurde zum 01.08.2004 eingeführt und musste aufgrund einer einstweiligen Verfügung von Vodafone bereits von Oktober 2004 bis Juli 2005 vorübergehend eingestellt werden, seitdem liefen gegen dieses Angebot der Telekom weitere Prozesse mit Revision.

Kosten

Der Anrufer zahlt auch nach einer Umleitung ins Festnetz weiterhin die (höheren) Verbindungspreise zu der von ihm gewählten Handynummer entsprechend seines Telefontarifs.

Dem Gerufenen werden als Initiator der Weiterleitung keine Verbindungspreise und keine Monatspreise berechnet. Bei der Einrichtung und Nutzung fallen für den Kunden des Dienstes keine zusätzlichen Kosten an.

Ehemalige Vergütung (bis 2007)

Ursprünglich wurde dem angerufenen Kunden während der umgeleiteten Verbindung eine Vergütung von 2,59 Cent je Minute auf seiner Festnetz-Rechnung gutgeschrieben. Diese "Rückerstattung" ergab sich aus den gesparten Interconnection-Kosten, die sonst von der Telekom bei Vermittlung ins Mobilfunknetz an den jeweiligen Netzbetreiber gezahlt werden müssten.

Seit dem 01.01.2008 wird dem Angerufenen keine Vergütung mehr für die weitergeleiteten Verbindungen gutgeschrieben. Dadurch sollen offenbar Auszahlungen bei Kombination mit dem zuvor eingeführten Spezialtarif Festnetz zu Mobil-Flatrate Anschlüsse verhindert werden. Aus dem Werbespruch "Umleiten und abkassieren" wurde jetzt "Umleiten und profitieren" (Umleitungskosten sparen und bessere Sprachqualität des Festnetzes).

Die Vergütung wurde sekundengenau abgerechnet, je Sekunde wurden also 0,0432 Cent gutgeschrieben. Eine Vergütung erfolgte erst ab einem Betrag von 0,50 Cent (12 Sekunden) innerhalb eines Abrechnungszeitraumes. Die Gutschrift wurde vom Brutto-Endbetrag der Rechnung abgezogen und verfiel nicht am Monatsende. Somit war die Verwendung auch nicht auf Verbindungen der Telekom beschränkt.

Funktion

Festnetz-Kunden der Telekom (T-Home) können die auf der eigenen Mobilfunk-Rufnummer eingehenden Anrufe aus dem Festnetz der Telekom auf die eigene Telekom-Festnetznummer umleiten. Die Anmeldung kann entweder im Internet vorgenommen werden, oder durch einen Anruf der 0800 333 2580 vom eigenen Festnetz-Anschluss aus, wo man dann seine Handynummer (beliebiges Netz) eingibt. Dorthin wird dann eine SMS mit einer PIN geschickt, welche dann nach erneuter Anwahl der 0800-Nummer am Festnetz-Anschluss zur endgültigen Registrierung eingegeben wird. Jetzt ist die eigene T-Com-Rufnummer (bei T-ISDN die benutzte MSN) als Home-Rufnummer gespeichert. Nach der Anmeldung erhält man ein Begrüßungsschreiben mit Angaben zu De-/Aktivierungs-Rufnummern und Bedienung.

Alle Anrufe aus dem T-Com-Festnetz (ohne Call-by-Call-Nutzung bzw. Pre-Selection) werden jetzt "abgefangen" und an die Home-Rufnummer weitergeleitet.

Zusätzlich kann als Partner-Rufnummer eine zweite Rufnummer eines anderen T-Com-Anschlusses angegeben werden (z.B. Büro). Die Umleitung kann dann wechselweise zur Home- oder Partner-Rufnummer eingestellt werden (die ehemalige Gutschrift erfolgte immer beim Anschluss der Home-Rufnummer). Das Ein- und Ausschalten erfolgt kostenlos von den Festnetz-Rufnummern aus über verschiedene 0800-Nummern, oder vom registrierten Handy aus über 01803-Nummern (Verbindungspreise des jeweiligen Mobilfunkanbieters).

Zurückleitung zum Handy bei Nichtmelden

Bei aktivierter Umleitung werden die Anrufe zunächst immer sofort zur Home- bzw. Partner-Rufnummer weitergeschaltet und ausschließlich dort signalisiert. Mit der seit August 2005 zusätzlich einstellbaren Zurückleitung kann man diese Rufe automatisch nach einer zuvor selbst bestimmten Anzahl von 3 bis 9 Klingelzeichen wieder zum Handy legen lassen. Bei Nichtmelden des Angerufenen am Festnetzanschluss landet der Anrufer dann also bei der von ihm tatsächlich gewählten Mobilfunknummer. Der Nutzer von Switch&Profit kann sich durch die zusätzliche Einrichtung der Zurückleitung evtl. das ständige Ein-/Ausschalten (Switch-on/off) der Umleitung sparen. Die De-/Aktivierung und Konfiguration ist jederzeit über die 08003332580 möglich.

Kosten entstehen durch die Weiterleitungen nicht, es erfolgte auch keine Vergütung für die nach einer Zurückleitung am Handy angenommenen Verbindungen.

Diese Funktion greift nur wenn der Anruf nicht angenommen wurde am festgelegten Umleitungsziel. Die vorzeitige Entgegennahme durch einen Anrufbeantworter verhindert die Rückleitung zum Handy.

Unnötige Verwirrung stiftet die T-Com, da sie diese Funktion fälschlich als "Anrufweiterschaltung" bezeichnet. Die Zurückleitung wird aber nicht vom zunächst erreichten Home- bzw. Partner-Anschluss ausgelöst, sondern das Netz holt den Ruf von dort wieder zurück. Anschließend wird der Anrufer dann immer zur ursprünglich angewählten Mobilfunknummer verbunden, die Angabe eines alternativen Ziels ist nicht möglich.

Steuerung

Die De-/Aktivierung der gewünschten Umleitung erfolgt unmittelbar nur durch Anwahl der entsprechenden Rufnummer.

T-Com Switch&Profit Druck-Info
Hotline T-Com
0800 333 2020
Switch-on Switch-off Anmeldung
+ Änderung
Steuerung vom Umleitung
hierher
(Home/Partner)
Umleitung zur
Home-
Rufnummer
Umleitung zur
Partner-
Rufnummer
keine
Umleitung
der Handy-Nr.
u. Partner-Nr.,
Zurückleitung
Home-Anschluss 0800 333 123 0   0800 333 369 0 0800 333 789 0 0800 333 258 0
Partner-Anschluss 0800 333 147 0    
Handy (Kosten!)   0180 333 147 0 0180 333 369 0 0180 333 789 0  
Merktipp:
 
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Mit der 08003331230 holt man die Umleitung auf den Anschluss (Home oder Partner), von dem aus man diese Nummer wählt (Follow Me). Die Deaktivierung mit der 08003337890 ist unabhängig vom derzeit aktivierten Ziel immer von beiden Anschlüssen aus möglich.

Bei ISDN ist bei der Anwahl jeweils die (registrierte) abgehende MSN zu beachten.

Hinweise

Herkunft

Nicht funktionieren kann diese "Entführung" ins T-Com-Festnetz bei Anrufen aus anderen Netzen, also die

Diese Verbindungen werden bereits dort vom jeweiligen Anbieter direkt ins gewählte Mobilfunknetz vermittelt, sie laufen also nicht über die T-Com. Solche Rufe werden nicht umgeleitet und kommen weiterhin auf dem eigenen Handy an. Die T-Com kann nur Anrufe abgreifen, die ihren Ursprung im eigenen Netz haben, und die nicht mittels 010-Vorwahl von einem anderen Netzbetreiber verbunden werden.

Die Umleitung greift nicht, wenn man von dem Festnetz-Anschluss aus (bzw. bei T-ISDN mit der registrierten MSN) das Handy anruft, zu dem der Ruf dann eigentlich geschaltet werden soll. Somit muss also ein Test von einem anderen T-Com-Anschluss aus erfolgen (bzw. mit anderer abgehender MSN), damit Anrufer und Umleitungsziel nicht identisch sind.

Bei T-ISDN können auch mehrere MSN angemeldet und zu diesen weitergeleitet werden. Eine Festnetz-Rufnummer (als Home oder Partner) und eine umzuleitende Mobilfunknummer kann systemweit jeweils nur einmal registriert werden, also nur für einen Switch&Profit-Nutzer. Der Dienst kann jederzeit selbst durch Deaktivierung gekündigt werden. Erfolgen zwei Monate lang keine weitergeleiteten und dort angenommenen Verbindungen zur Partner-Nummer, wird diese gelöscht. Werden zwei Monate lang keine Anrufe aus dem T-Com-Festnetz auf der Mobilfunknurmmer oder der Home-Nummer entgegengenommen, erlischt das Vertragsverhältnis automatisch, wenn in diesem Zeitraum vom Kunden auch keine Rufnummer zur Steuerung gewählt wurde.

Switch Base

Ab Juli 2005 hatte die Telekom für die automatische Steuerung mit der "Switch Base" ein zusätzliches Gerät zum Kauf angeboten, inzwischen wurde der Vertrieb offenbar eingestellt. Zur Aktivierung der Umleitung wird das Handy einfach auf die Switch Base gelegt, zur Deaktivierung wird das Handy vom Gerät genommen. Das Ein- bzw. Ausschalten erfolgt durch selbsttätige Anwahl der Rufnummer für Switch-on bzw. Switch-off.

DokumenteAGB mit Leistungsbeschreibung, Anleitung, Infos zur Switch Base
Kontakt+InfoErreichbarkeit der Hotline für Switch&Profit

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