Funktionen Basis-Infos zu PIN, MSN, ISDN-Dienste-Kennung, MFV, Keypad, 
siehe...
Gekennzeichnete Angaben gelten nur für die jeweilige Anschluss-Art:
= Analog bzw.
= ISDN oder
= alle
Die auf dieser Seite beschriebenen Funktionen sind Leistungsmerkmale, die beim Rufenden (A-Teilnehmer) eingerichtet und gesteuert werden. Sie beziehen sich auf eigene abgehende Verbindungen zu bestimmten Zielen (B-Teilnehmer) bzw. Rufnummern-Gruppen.
Viele Endgeräte (Telefone, TK-Anlagen) bieten als interne Funktion eine "Wählsperre" an, mit der abgehende Verbindungen zu programmierbaren Sperrnummern verhindert werden sollen. Dies ist aber nur eine lokale Funktion des jeweiligen Gerätes und bietet meist keine echte Sicherheit für den gesamten Anschluss. Die gesperrten Ziele könnten dann einfach durch Nutzung eines anderen Telefons erreicht werden. Insbesondere ältere Geräte lassen sich auch einfach überlisten, indem eine Call-by-Call-Vorwahl (z.B. 01033 0900...) vorgesetzt wird, wodurch das Gerät die eigentliche Sperrnummer nicht erkennt. Die (Telekom-)Vermittlungsstelle (VSt) stellt die Verbindung in diesem Fall aber her, da eine Call-by-Call-Vorwahl bei Sondernummern ignoriert wird.
Bei der Nutzung eines PC für Online-Verbindungen besteht zusätzlich die Gefahr, dass böswillige Programme (z.B. Internet-Dialer) unwissentlich Verbindungen zu teuren 0900-Nummern oder zu den frei tarifierbaren Internet-Einwahlen 019 1/2/3/4 aufbauen.
Wirklichen Schutz für den gesamten Anschluss kann hier nur eine externe Sperre direkt in der Vermittlungsstelle des eigenen Anschluss-Betreibers (Teilnehmer-Netzbetreiber, TNB, z.B. T-Com, Arcor, Versatel) bieten.
Für externe Sperren in den Vermittlungsstellen der T-Com gilt:
Allerdings sind auch bei einer externen Sperre grundsätzlich nur selbstgewählte Ziele gesperrt. Weiterhin möglich ist das Weiterverbinden durch Auskunfts-Dienste auch zu gesperrten bzw. teureren (0900-) Rufnummern. Daher sollte man auch die 118 sperren, um sich vor einem solchen manuellen Weitervermitteln zu schützen. Mit einer Sperre in der Vermittlungsstelle (weder für gehende noch für kommende Rufe) kann die Annahme eingehender R-Gespräche nicht verhindert werden, auch nicht durch Sperrung der 0800.
Sicherheit
← Warnungen vor Risiken, Call-by-Call, Lockrufe, R-Gespräche
Vorwahlen
← Rufnummern-Gruppen, Kosten, Carrier Selection, Sondernummern
Ankommende Rufe werden durch die Sperrung abgehender Verbindungen nicht beeinträchtigt. Unabhängig hiervon gibt es aber bei der Festen Anschluss-Sperre der T-Com eine zusätzliche Variante, mit der alle ankommenden Verbindungen gesperrt werden (es ist keine fallweise Steuerung vom eigenen Anschluss aus möglich).
Anruferfilter ← Schutz vor ankommenden Rufen
Bei ISDN wird jede der eigenen Rufnummern (MSN) wie ein eigenständiger Anschluss behandelt: Prinzipiell kann jede (externe) Sperr-Variante allen oder nur einzelnen MSN zugeteilt bzw. für diese aktiviert werden. Bei einer für den gesamten Anschluss eingerichteten Sperre können die Sperr-Ziele für jede MSN unterschiedlich konfiguriert werden (unabhängige Sperrlisten für jede MSN).
Seit dem 01.12.2003 richtet die Telekom bei T-ISDN die festen Sperren bei Neu-Einrichtung oder Änderung nur noch einheitlich für alle MSN ein. Die individuelle Konfiguration je MSN ist dann nur noch mit den veränderbaren Sperren möglich.
Die T-Com bietet die Anschluss-Sperre und die Rufnummern-Sperre jeweils als Feste oder alternativ als Veränderbare Variante an:
Bei einer festen Sperre werden die gewünschten Ziele von der Telekom fest eingestellt. Hierfür wird kein oder nur ein einmaliger Einrichtungspreis berechnet, es fallen keine monatlichen Kosten an. Bei einer evtl. später gewünschten Änderung der Ziele fällt dann erneut der Einrichtungspreis an. Die feste Sperre ist immer aktiv und kann auch bei Bedarf nicht selbst de-/aktiviert werden.
Die veränderbare Sperre wird als Merkmal von der T-Com nur prinzipiell freigeschaltet, die gewünschten Ziele konfiguriert und ändert man dann selbsttätig, die Sperre ist bei Bedarf jederzeit selbst de-/aktivierbar. Es fallen keine oder monatliche Preise an, teilweise auch zusätzlich einmalige Einrichtungskosten.
Bei T-ISDN kann bzw. muss bei den veränderbaren Sperren die De-/Aktivierung und die Festlegung der Ziele für jede MSN einzeln vorgenommen werden. Es gibt aber zum gleichzeitigen Ein-/Ausschalten aller MSN auch einen erweiterten Keypad-Befehl mit Angabe MSN=0.
Problematisch kann eine veränderbare Sperre bei strittigen Verbindungsdaten sein, da man keinen Nachweis hat, ob und zu welchen Zielen eine Sperre zu einem bestimmten Zeitpunkt überhaupt aktiv war. Bei einer festen Sperre dagegen sollten die entsprechenden Rufnummern(-Gruppen) aus der Auftragsbestätigung hervorgehen.
Für analoge T-Net Anschlüsse und T-ISDN Mehrgeräteanschlüsse bietet die T-Com für abgehende Verbindungen mehrere Schutzfunktionen in verschiedenen Varianten an. Bei der Einrichtung bestimmter Leistungsmerkmale werden einmalige Kosten und anschließend teilweise Monatspreise berechnet, ebenfalls kostenpflichtig ist die Änderung der Ziele einer festen Sperre durch die T-Com.
Die selbst konfigurierbare Veränderbare Rufnummern-Sperre ist nur im Sicherheitspaket zusammen mit der Veränderbaren Anschluss-Sperre erhältlich, während die Veränderbare Anschluss-Sperre aber auch einzeln buchbar ist. Durch die eigenständige Steuerung der veränderbaren Sperren entstehen für die Änderung keine weiteren Kosten.
| Abgehende Sperren der T-Com (Varianten) |
Steue- rung |
Nutzbar für (Auswahl) |
T-ISDN je MSN |
Ziele sind (Variante) |
Komb. mögl. |
Erhält- lich |
Kosten je (Euro) | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einr. | Änd. | Mon. | |||||||||
| Veränderbare Anschluss-Sperre |
mögl. | 1 vordefinierte Sperrklasse (8) |
variabel | gesperrt | b | einzeln | kostenlos | ||||
| a | zusam- men im Paket |
10,16 | / | 2,99 | |||||||
| Veränderbare Rufnummern-Sperre (1 + 2) |
mögl. | 10 individuelle Rufnrn.gruppen |
variabel | gesperrt (1) | a | ||||||
| erreichb.(2) | |||||||||||
| Feste Rufnummern-Sperre (nur 1) |
nein | 5 individuelle Rufnrn.gruppen |
identisch | gesperrt (1) | b | c | einzeln | 10,16 | 10,16 | / | |
| Feste Anschluss-Sperre |
nein | 1 vordefinierte Sperrklasse (8) |
identisch | gesperrt | c | einzeln | 10,16 | 10,16 | / | ||
| 010-Sperre | nein | Call-by-Call | identisch | gesperrt | immer | einzeln | kostenlos | ||||
Keine Kombination ist möglich zwischen der festen und der veränderbaren Variante einer Sperre auf der selben Rufnummer, also nicht gleichzeitig Feste und Veränderbare Anschluss-Sperre, oder Feste und Veränderbare Rufnummern-Sperre.
Kombinierbar sind folgende Varianten mit entsprechenden Vorteilen und Nachteilen. Die 010-Sperre kann unabhängig von anderen Sperren immer zusätzlich gebucht werden.
Bei T-ISDN werden feste Sperren immer mit identischen Zielen für alle MSN einheitlich eingerichtet. Bei den veränderbaren Sperren können variabel für die MSN auch jeweils verschiedene Varianten mit unterschiedlichen Einstellungen konfiguriert werden. Mit der Veränderbaren Anschluss-Sperre kann z.B. einer MSN die Sperrklasse VKL 1, und einer anderen MSN die VKL 8 zugewiesen werden. Mit der Veränderbaren Rufnummern-Sperre des Sicherheitspakets können zusätzlich bei bestimmten MSN nur individuelle Ziele mittels Negativliste (Variante 1) gesperrt werden, während bei anderen MSN nur einzelne Rufnummern mittels Positivliste (Variante 2) erreichbar sind.
Bei einer später gewünschten Änderung der Ziele für eine vorhandene feste Sperre werden die einmaligen Einrichtungskosten erneut berechnet.
Das zusätzlich buchbare Sicherheitspaket Anschlüsse der Telekom enthält (neben den Funktionen der Anruferfilter) folgende Leistungsmerkmale zum Schutz bei abgehenden Verbindungen.
Eine gleichzeitig eingerichtete Feste Anschluss- oder Rufnummern-Sperre ist nicht möglich. Die Veränderbare Rufnummern-Sperre ist nur noch mit dem Sicherheitspaket erhältlich und nicht mehr einzeln bestellbar.
Die Veränderbare Anschluss-Sperre ist seit dem 10.03.2005 auch einzeln ohne Sicherheitspaket kostenlos erhältlich. Hier kann dann zusätzlich die Feste Rufnummern-Sperre (Variante 1, Negativliste) kombiniert werden.
Das seit dem 15.05.2003 für den T-ISDN Anlagenanschluss angebotene "Sicherheitspaket" ist eine Mogelpackung und beinhaltet keine veränderbaren Sperren, sondern entspricht lediglich der Festen Anschluss-Sperre. Man kann sich eine beliebige VKL einstellen lassen, sie gilt dann für den gesamten Anschluss. Außer noch der 010-Sperre sind bei der T-Com ansonsten keine anderen Sperren für den Anlagenanschluss erhältlich.
Anschlüsse ← Preise für einmalige bzw. monatliche Kosten der verschiedenen Sperren
Varianten Funktion Sperrklassen Änderungen
Durch die "Anschluss-Sperre" (OCB) werden abgehende Verbindungen des Rufenden zu einer von mehreren vom Anschlussbetreiber vorbestimmten Gruppen von Zielen automatisch verhindert.
Die Anschluss-Sperre kann vom Betreiber in verschiedenen Varianten angeboten werden.
Für die eigene Rufnummer kann jeweils nur eine der Varianten genutzt werden.
Die Anschluss-Sperre blockiert die Anwahl bestimmter Rufnummerngruppen Vorwahlen direkt in der Vermittlungsstelle (Abgehende Verkehrseinschränkungen, AVE). Hierzu wird eine der vom Anschlussanbieter vordefinierten Vorwahllisten (z.B. 00 + 0900) eingestellt. Unterschiedliche Kombinationen mehrerer Rufnummernbereiche sind jeweils zusammengefasst in verschiedenen Sperrklassen, den von der T-Com sogenannten Verkehrseinschränkungsklassen VKL (z.B. VKL 7 = Ausland + Premium Rate).
Es werden nur selbst gewählte Ziele überwacht, ein Weiterverbinden durch Auskunftsdienste (über 118..) ist weiterhin auch zu gesperrten Rufnummern möglich. Die Annahme eingehender R-Gespräche kann auch durch Sperrung der 0800 nicht verhindert werden.
Während der eigenen Eingabe einer Rufnummer vergleicht die Vermittlungsstelle die Übereinstimmung mit den vorgegebenen Vorwahlen und unterbindet dann gegebenenfalls die weitere Wahl, an Anschlüssen der T-Com erhält man hierbei ein schnelleres Besetztzeichen (Gassenbesetzt). Die Sperre greift nicht immer schon direkt nach der Vorwahl, teilweise können noch einige Ziffern nachgewählt werden.
Die hier dargestellte Zuordnung der Rufnummerngruppen zu den VKL bezieht sich auf Anschlüsse der Telekom, üblicherweise ist sie bei anderen Anschlussbetreibern abweichend.
| VKL | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | - 6 - | 7 | 8 | Telekom | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| * | Ort + Nah | Sperre | City (Ort +20 km) | |||||||
| * | 031 1/0 | Sperre | VNB-Test (für Ort/Fern) | |||||||
| * | Fern | Sperre | Sperre | Sperre | Deutschland (ab >20 km) | |||||
| * | 032 | Sperre | Sperre | Sperre | NTR (Nation. Teiln.-Rufnrn.) | |||||
| * | 017 + 016 + 015 | Sperre | Sperre | Sperre | Mobilfunk (inkl. Funkruf) | |||||
| * | 00 00 3/4 |
Sperre | Sperre | Sperre | Sperre | Sperre | Ausland gesamt inkl. Kontinental (Europa) |
|||
| * | 00 1/2/5/6/7/8/9 00 87/881/882 |
Sperre | Sperre | Sperre | Sperre | Sperre | Sperre | Sperre | nur Interkontinental inkl. Satellitenfunk |
|
| 0800 + 00800 | Sperre | Freephone (nation./internat.) | ||||||||
| 0900 | Sperre | Sperre | Sperre | Sperre | Sperre | Premium Rate (inkl. Dialer) | ||||
| 019 1/2/3/4 | Sperre | Online-Dienste (SMS/MMS) | ||||||||
| 018 1-9 | Sperre | Nutzergruppen (VPN, IVBB) | ||||||||
| 0180 1/2 | Sperre | Shared Cost | ||||||||
| 0180 3/4/5 | Sperre | Sperre | Sperre | Shared Cost | ||||||
| 0137 + 0138 | Sperre | Sperre | Sperre | MABEZ (Televotum/-dialog) | ||||||
| 012 | Sperre | Sperre | Sperre | Innovative Dienste | ||||||
| 0700 | Sperre | Sperre | Sperre | Persönliche Rufnummern | ||||||
| 118 | Sperre | Sperre | Sperre | Auskunft (Weitervermittlung) | ||||||
| 116 | Sperre | Soziale Dienste | ||||||||
| 112 + 110 | Notrufe (Feuerwehr/Polizei) | |||||||||
| * | 010... | * Call-by-Call-Vorwahl möglich - Sperre greift aber trotzdem | Call-by-Call (VNB-Auswahl) | |||||||
Für die eigene Rufnummer kann immer nur eine der von der Telekom angebotenen acht Sperrklassen eingestellt werden.
Bei T-ISDN ist die Feste Anschluss-Sperre nur mit einer einheitlichen VKL für den gesamten Anschluss möglich, die Veränderbare Anschluss-Sperre wird für jede MSN mit eigenständiger VKL konfiguriert.
Die eventuell zusätzlich möglichen VKL entsprechen offenbar folgenden Sperrklassen: 9=5, 10=1, 11=6, 12=7, 13=8, 14=5.
Bei der Zuordnung der Rufnummerngruppen zu den Sperrklassen gab es bei der Telekom seit Januar 2004 mehrere Änderungen.
Durch probeweise Anwahl unvollständiger Rufnummern kann getestet werden, ob die jeweilige Vorwahl auch bei bereits zuvor eingerichteter Sperre durch die Änderungen betroffen ist.
Kosten Steuerung - Basis-Infos ↑ Anschluss-Sperre
Die "Feste Anschluss-Sperre" (OCBF) erlaubt keine eigene Konfiguration durch den Nutzer.
Bei T-Net und T-ISDN Mehrgeräteanschlüssen war die Feste Anschluss-Sperre seit dem 01.03.2005 nur noch mit VKL 1 als Vollsperre beauftragbar, seit dem 10.01.2007 ist sie auch wieder mit Auswahlmöglichkeit einer der Sperrklassen 1 bis 8 erhältlich. Die T-Com nennt das Leistungsmerkmal jetzt nur noch "Feste Sperre" (zur eindeutigen Unterscheidung ist die Bezeichnung auf TeleFAQ.de weiterhin Feste Anschluss-Sperre).
Bei T-ISDN Mehrgeräteanschlüssen wird eine Feste Anschluss-Sperre seit dem 01.12.2003 nur noch einheitlich für alle MSN mit identischer Sperrklasse eingerichtet. Eine feste Sperre nur bei einzelnen MSN oder in unterschiedlichen Varianten ist nicht mehr beauftragbar.
Das für T-ISDN Anlagenanschlüsse seit dem 15.05.2003 angebotene "Sicherheitspaket" Anschlüsse ist lediglich eine Feste (Anschluss-)Sperre, man kann sich hier eine der vordefinierten VKL von der T-Com einstellen lassen.
Bei der Telekom Anschlüsse ist dieses Leistungsmerkmal zusätzlich buchbar für folgende Anschlussarten.
Berechnet werden keine monatlichen Zusatzkosten, sondern nur einmalig 10,16 Euro für die Einrichtung. Eine spätere Änderung der Sperrklasse kostet jeweils 10,16 Euro.
Bei Anlagenanschlüssen ist dieses Leistungsmerkmal seit dem 15.05.2003 als Sicherheitspaket Anschlüsse ohne weitere Funktionen erhältlich.
Berechnet werden monatlich 7,93 Euro und einmalig 11,79 Euro für die Einrichtung. Eine spätere Änderung der Sperrklasse kostet jeweils 11,79 Euro.
Die Feste Anschluss-Sperre wird mit der gewünschten VKL vom Anschluss-Betreiber in der Vermittlungsstelle für den gesamten Anschluss fest eingestellt (bei T-ISDN für alle MSN einheitlich), es ist keine fallweise Steuerung vom eigenen Anschluss aus möglich.
Kosten Steuerung Hinweise Sicherheitslücke - Basis-Infos ↑ Anschluss-Sperre
Die "Veränderbare Anschluss-Sperre" (OCBUC) erlaubt die eigene Auswahl und den Wechsel der Sperrklasse durch den Nutzer.
Bei der Telekom Anschlüsse ist dieses Leistungsmerkmal zusätzlich buchbar für folgende Anschlussarten.
Das Merkmal ist seit dem 10.03.2005 wieder einzeln beauftragbar. Berechnet werden keine monatlichen Zusatzkosten und keine einmaligen Kosten für die Einrichtung.
Das Merkmal ist auch im Sicherheitspaket Anschlüsse gemeinsam mit weiteren Funktionen erhältlich, es war seit dem 01.08.2002 zunächst nicht mehr einzeln beauftragbar.
Bei der Beauftragung sollte ausdrücklich das kostenlose Einzel-Leistungsmerkmal bestellt werden, damit nicht stattdessen das kostenpflichtige Sicherheitspaket gebucht wird, wenn man die zusätzlichen Funktionen nicht benötigt. Die folgende Auftragsbestätigung und die Rechnungen sollten entsprechend kontrolliert werden.
Vor erstmaliger Nutzung einer PIN-geschützten Funktion ist die Einrichtung der Netz-PIN Funktionen notwendig.
Bei erstmaliger Einrichtung muss die gewünschte VKL festgelegt werden (bei T-ISDN je MSN).
![]() |
Ein / Ändern | Aus | Prüfen | VKL = nicht erreichbar: 1 alle Ziele (Vollsperre) 2 alle - außer City und 0800, 01801/2, 019, 0900 3 Ausland 4 Interkontinental 5 0900 6 alle - außer City und 0800, 01801/2, 019 7 0900 und Ausland 8 0900 und Interkont. - VKL nur für T-Com gültig - |
|||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
![]() |
33 |
PIN |
( VKL) |
![]() |
33 |
PIN |
![]() |
![]() 33 |
( VKL) |
![]() |
|||||
![]() |
(VKL)
(MSN/0)( Dienst/0) |
(MSN/0)( Dienst/0) |
(VKL)
(MSN/0)( Dienst/0) |
||||||||||||
![]() |
VKL nur nötig bei Erst-Einr. o. Änd., wird bei Aus gespeichert. Prüfen, ob überhaupt (oder mit angegebener VKL) aktiviert. Prüfen mit VKL bei Aus positiv, wenn diese VKL gespeichert. |
||||||||||||||
![]() |
Ohne Angabe gilt abgehende MSN / 0=alle (Haupt-PIN). Prüfen mit MSN=0 nur positiv, wenn alle MSN Ein. Prüfen mit Dienst=0 (bzw. 30) nur positiv, wenn alle (Sprach-) Dienste Ein. |
||||||||||||||
33
PIN
7
(gilt bei ISDN nur für die abgehende MSN und den benutzten Dienst des Endgerätes)
33
PIN
7
87654321
0
(gilt nur für eingegebene MSN, z.B. des PC, mit deren PIN und für alle Dienste)
33
PIN
(gilt bei ISDN nur für die abgehende MSN und den benutzten Dienst des Endgerätes)
33
PIN

0
(gilt nur für die abgehende MSN, z.B. des Telefons, und für alle Dienste)
33
PIN
87654321
0
(gilt nur für eingegebene MSN, z.B. des PC, mit deren PIN und für alle Dienste)ISDN-Hinweis: Die Konfiguration aller MSN (=0) gleichzeitig ist hier nicht bei allen Vermittlungsstellen möglich. Voraussetzung ist außerdem, dass bereits für alle MSN die Netz-PIN eingerichtet wurde.
Merkzettel ← Notieren der persönlichen Einstellungen von veränderbaren Funktionen
Eine eingerichtete Anschluss-Sperre hat immer höchste Priorität, d.h. sie kann nicht durch eine gleichzeitig aktivierte Rufnummern-Sperre 2 mit Positivliste (ausschließlich erreichbare Zielnummern) "aufgeweicht" werden. Es ist also nicht möglich, mittels Anschluss-Sperre die 0900 zu sperren, und gleichzeitig durch Rufnummern-Sperre 2 einzelne erwünschte Call-by-Call-Vorwahlen mit 0900xxx abweichend doch zu erlauben.
Bei einer Anschluss-Sperre können aber weitere Rufnummern(-Gruppen) mit einer zusätzlichen Rufnummern-Sperre 1 (Negativliste) verhindert werden.
Vorwahlen ← Rufnummerngruppen mit möglichen Kosten
Zum Schutz vor PC-Dialern ist es besonders bei ISDN sinnvoll, der PC-MSN nur eine Rufnummern-Sperre 2 zuzuordnen, bei der man in die Positivliste die ausschließlich erlaubten Einwahl-Nummern einträgt (z.B. 0191...).
Das Ein-/Ausschalten der Veränderbaren Anschluss-Sperre und die Festlegung der Sperrklasse (VKL) erfolgen bei ISDN für jede MSN eigenständig und jeweils nur für die Dienstekennung des Endgerätes, welches gerade für die Steuerung benutzt wird. Will man sich vor ungewollten Verbindungskosten schützen (z.B. PC-Dialer) und konfiguriert die Sperre vom Telefon aus, gilt diese ohne erweiterten Keypad-Befehl nur für die abgehende Sende-MSN des Telefons (also nicht unbedingt auch für den PC) und nur für die Sprachdienstgruppe.
Der PC kann also - selbst wenn seine MSN angegeben wurde - über den Dienst "Daten" weiterhin Verbindungen aufbauen!
Unzureichender Schutz besteht auch, wenn lediglich die Datendienste gesperrt sind, da Internet-Verbindungen (z.B. von böswilligen Dialern) sehr wohl auch mit Sprach-Dienstekennungen aufgebaut werden können (Test vom Telefon aus z.B. mit 0191 011).
Daher sollte nicht nur an die richtige MSN gedacht werden, sondern mit
33
PIN
VKL
PC-MSN
0
beim Einschalten immer auch als Dienst=0 für alle Dienste angegeben werden.
Funktionen ← Dienstekennung und abgehende Sende-MSN bei ISDN, grundlegende Erläuterungen
Hinweis: Die T-Com hat mit der Einführung der neuen Anschluss-Varianten (Call...) zum 01.03.2005 zusätzlich für diese auch neue Bedienungsanleitungen herausgegeben. In diesen Dokumenten wird bei den Funktionen des Sicherheitspakets die Möglichkeit erwähnt, die jeweiligen Positiv- und Negativlisten gleichzeitig kombiniert zu aktivieren. Die genauen Verhaltensweisen (Prioritäten) sind bisher noch unklar, genau wie die Frage, ob die Änderung auch für die schon vorher eingerichteten alten Sicherheitspakete gilt. Die angepasste Überarbeitung meiner Seiten folgt nach dieser Klärung...
Dokumente ← Anleitungen für alte und neue T-Net bzw. T-ISDN Anschlüsse
Bei der Rufnummern-Sperre (erweiterte Abgehende Verkehrs-Einschränkungen, eAVE) legt man gezielt selbst individuell die Rufnummern (mit je maximal 20 Ziffern) bzw. Rufnummern-Gruppen (Anfangsteile von Rufnummern) fest. Sie kann als Feste oder Veränderbare Sperre eingerichtet werden, jeweils als Variante 1 oder 2.
Es ist nur wechselweise Variante 1 oder 2 nutzbar, eine gleichzeitige Aktivierung ist nicht möglich:
Bei aktivierter Variante 1 können Ziele nicht mehr angewählt werden, wenn deren Anfangsziffern mit Einträgen in der Negativliste (Sperrliste, Blacklist) übereinstimmen. Die Variante 2 erlaubt nur Ziele, deren Anfangsziffern in der Positivliste (Vorzugsliste, Whitelist) eingetragen sind. Es ist in den Vermittlungsstellen der T-Com grundsätzlich nicht möglich einzelne Rufnummern zuzulassen, wenn die entsprechende Rufnummern-Gruppe generell gesperrt ist: Bei Sperre von 019 kann die 019 1011 nicht als Ausnahme freigegeben werden.
Basis-Infos ↑ Rufnummern-Sperre
Bei Privatkunden-Anschlüssen der Telekom (T-Home) ist die Feste Rufnummern-Sperre seit dem 01.03.2005 nur noch als Variante 1 mit Negativliste zur Definition der nicht erreichbaren Ziele beauftragbar. Die Variante 2 wird alternativ als "Feste Rufnummern-Sperre (Positivliste)" seit dem 01.04.2009 für Geschäftskunden-Anschlüsse (Business) angeboten.
Bei T-ISDN Mehrgeräteanschlüssen wird eine Feste Rufnummern-Sperre seit dem 01.12.2003 nur noch einheitlich für alle MSN mit identischen Sperrlisten eingerichtet. Eine feste Sperre nur bei einzelnen MSN oder in unterschiedlichen Varianten ist nicht mehr beauftragbar.
Die Feste Rufnummern-Sperre wird mit den gewünschten Rufnummern bzw. Rufnummern-Gruppen vom Anschluss-Betreiber in der Vermittlungsstelle für den gesamten Anschluss fest eingestellt (bei T-ISDN für alle MSN einheitlich), es ist keine fallweise Steuerung vom eigenen Anschluss aus möglich. Bei der T-Com sind maximal 5 Ziele möglich.
Bei der Telekom Anschlüsse ist dieses Leistungsmerkmal zusätzlich buchbar für folgende Anschlussarten.
Berechnet werden keine monatlichen Zusatzkosten, sondern nur einmalig 10,16 Euro für die Einrichtung. Eine spätere Änderung der Listeneinträge kostet 10,16 Euro.
Basis-Infos ↑ Rufnummern-Sperre
Die Veränderbare Rufnummern-Sperre erlaubt die selbsttätige Eingabe der Ziele und die fallweise Steuerung vom eigenen Anschluss aus.
Bei der Telekom Anschlüsse ist dieses Leistungsmerkmal zusätzlich buchbar für folgende Anschlussarten.
Das Merkmal ist nur im Sicherheitspaket Anschlüsse gemeinsam mit weiteren Funktionen erhältlich, es ist seit dem 01.08.2002 nicht mehr einzeln beauftragbar.
Zunächst werden in die jeweilige Liste unabhängig voneinander die unzulässigen Ziele in die Negativliste bzw. die dann nur noch ausschließlich zulässigen Ziele in die Positivliste eingetragen. Hierfür stehen jeweils die Listenplätze (Lp) 1 bis 10 zur Verfügung (bei T-ISDN je MSN).
Bei der Negativliste ist bereits Lp 1 mit [0190] und Lp 2 mit 0900 (jederzeit änderbar) vorbelegt.
| Eintragen / Ändern | Löschen | Abfragen | Variante 1 | ||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
![]() |
341 |
PIN |
Lp |
Zielnummer |
![]() |
341 |
PIN |
Lp/0 |
![]() |
![]() 341 |
( Lp) |
![]() |
Negativliste (gesperrt) |
||||
![]() |
MSN/0 |
MSN/0 |
(Lp) MSN |
||||||||||||||
| Eintragen / Ändern | Löschen | Abfragen | Variante 2 | ||||||||||||||
![]() |
342 |
PIN |
Lp |
Zielnummer |
![]() |
342 |
PIN |
Lp/0 |
![]() |
![]() 342 |
( Lp) |
![]() |
Positivliste (erreichbar) |
||||
![]() |
MSN/0 |
MSN/0 |
(Lp) MSN |
||||||||||||||
![]() |
Eintragen überschreibt eine bereits vorhandene Zielnummer (Ändern). Löschen nur des angegebenen Listenplatzes oder jeweilige Gesamtliste mit Lp=0. Abfragen, ob überhaupt irgendein (oder der angegebene) Lp belegt. |
||||||||||||||||
![]() |
Ohne Angabe gilt abgehende MSN / 0=alle (Haupt-PIN). Abfragen mit Lp liefert Display-Anzeige: "Lp Zielnummer". |
||||||||||||||||
341
PIN
3
0137
(gilt bei ISDN nur für die Negativliste der abgehenden MSN des Endgerätes)
341
PIN
3
0137
0
(gilt für die Negativlisten aller MSN, dabei PIN der Haupt-MSN eingeben)
342
PIN
0
(gilt bei ISDN nur für die Positivliste der abgehenden MSN des Endgerätes)
342
PIN
0
0
(gilt für die Positivlisten aller MSN, dabei PIN der Haupt-MSN eingeben)Es können gleichzeitig in beiden Listen Einträge vorhanden sein, aber nur eine aktiv sein. Bei aktiver Variante 2 (Positivliste) sind alle nicht eingetragenen Rufnummern(-Gruppen) gesperrt, eine bestehende Anschluss-Sperre (z.B. 0900) hat Vorrang und wird durch erweiterte Positiv-Einträge (0900 1) nicht "überbrückt".
Bei ISDN werden für jede MSN zwei
eigenständige Rufnummern-Listen erstellt.
Das Eintragen auf einem Listenplatz für alle
MSN (=0) gleichzeitig ist evtl. nicht bei
allen Vermittlungsstellen möglich.
Merkzettel
← Notieren der persönlichen Einstellungen von veränderbaren Funktionen
Funktionen
← PIN und abgehende Sende-MSN bei ISDN, grundlegende Erläuterungen
Mit dem Einschalten wird immer die gesamte jeweilige Liste (Negativ- oder Positivliste) aktiviert. Es kann immer nur eine Variante eingeschaltet sein, die andere muss zuvor ausgeschaltet sein.
Als Voreinstellung der T-Com ist bereits die Variante 1 (Negativliste mit [0190 +] 0900) aktiviert.
| Ein | Aus | Prüfen | Variante 1 | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
![]() |
331 |
PIN |
![]() |
331 |
PIN |
![]() |
![]() 331 |
![]() |
Ziele gesperrt (laut Negativliste) |
||||
![]() |
MSN/0 |
MSN/0 |
MSN |
||||||||||
| Ein | Aus | Prüfen | Variante 2 | ||||||||||
![]() |
332 |
PIN |
![]() |
332 |
PIN |
![]() |
![]() 332 |
![]() |
Ziele erreichbar (laut Positivliste) |
||||
![]() |
MSN/0 |
MSN/0 |
MSN |
||||||||||
![]() |
Ohne Angabe gilt abgehende MSN / 0=alle (Haupt-PIN) | 1 oder 2 | |||||||||||
331
PIN
(gilt bei ISDN nur für die abgehende MSN des Endgerätes und die Negativliste dieser MSN)
331
PIN
87654321
(gilt nur für die eingegebene MSN, z.B. des PC, mit PIN dieser MSN)
332
PIN
(gilt bei ISDN nur für die abgehende MSN des Endgerätes und die Positivliste dieser MSN)
332
PIN
87654321
(gilt nur für die eingegebene MSN, z.B. des PC, mit PIN dieser MSN)Bei ISDN geschieht das De-/Aktivieren für jede MSN eigenständig auf die jeweilige Liste bezogen und generell für alle Dienste. Das Einschalten mit MSN=0 ist nicht möglich, wenn bei mindestens einer der MSN bereits die jeweils andere Variante aktiviert ist.
Funktionen
← PIN und abgehende Sende-MSN bei ISDN, grundlegende Erläuterungen
Meine T-Com
← Online-Konfiguration nach kostenloser Anmeldung per Internet möglich
Ziele im eigenen Ortsnetz müssen evtl. einmal mit und einmal ohne Vorwahl angegeben werden (ist angeblich inzwischen nicht mehr nötig).
Beim Schutz vor böswilligen Internet-Dialern kann man sich die unkritischere Gasse 0191 freihalten, indem man gezielt nur 0900, 0192, 0193, 0194 sperrt.
Bei ISDN kann man eine Veränderbare Sperre auch nur auf die PC-/Online-MSN beschränken, sollte aber auch die Haupt-MSN des Anschlusses sperren, da diese benutzt wird, falls ein Dialer absichtlich die eingetragene MSN in der PC-Konfiguration löscht. Generell kann man bei ISDN die einzelnen MSN unterschiedlich rigoros sperren und sich eine für "Spezialfälle" ganz offen lassen. Man kann aber auch bei Nutzung der Rufnummern-Sperre 2 für die PC-MSN nur die bevorzugte(n) Einwahl(en) in die Positivliste eintragen, wodurch alle anderen Rufnummern gesperrt sind.
Bei T-ISDN war die Rufnummern-Sperre bis 2002 diensteabhängig konfigurierbar, die zusätzliche Angabe einer Dienstekennung ist beim Ein-/Ausschalten nun nicht mehr möglich. Die De-/Aktivierung gilt immer für alle ISDN-Dienste (Sprache/Fax/Daten) unabhängig vom gerade benutzten Endgerät. Es gibt allerdings auch Berichte, nach denen eine eingerichtete Sperre doch nicht bei allen Diensten (z.B. Daten) greift: Hier sollte man unbedingt testen, ob die Ziele auch vom PC aus gesperrt sind (Dialer-Schutz).
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Bei der Neu-Bereitstellung des Sicherheitspakets (seit 15.07.2003) sind von der T-Com die Rufnummern-Gruppen [0190] und 0900 bereits gesperrt. Diese Voreinstellung in den Listenplätzen 1 und 2 der Negativliste kann jederzeit selbst geändert werden. Die aktivierte Variante 1 muss zunächst ausgeschaltet werden, bevor die Variante 2 eingeschaltet werden kann (bei ISDN je MSN).
Seit dem 01.07.2006 ist die Vorwahl 0190 nicht mehr verfügbar. Vermutlich wird künftig nur noch der Listenplatz 1 der Negativliste mit 0900 vorbelegt...
Bei der Telekom Anschlüsse ist dieses Leistungsmerkmal zusätzlich buchbar für folgende Anschlussarten.
Berechnet werden keine monatlichen Zusatzkosten und keine einmaligen Kosten für die Einrichtung.
Die 010-Sperre verhindert abgehende Call-by-Call-Verbindungen mit der Vorwahl 010... (auch im Ortsnetz) über andere Verbindungs-Netzbetreiber (VNB) und wird in der Vermittlungsstelle des eigenen Anschluss-Betreibers (TNB) eingerichtet. Bei einer Anwahl ertönt dann das Besetzt-Zeichen (schnelleres Gassen-Besetzt) entweder unmittelbar nach Wahl von 010, oder erst nach der vollständigen Anbietervorwahl und der ersten Anfangsziffer(n) der eigentlichen Rufnummer.
Bei der T-Com kann dieses Leistungsmerkmal nur von ihr selbst in der Vermittlungsstelle für den gesamten Anschluss fest eingestellt werden (bei T-ISDN für alle MSN einheitlich), es ist keine fallweise Steuerung vom eigenen Anschluss aus möglich.
Die 010-Sperre richtet die T-Com seit dem 01.06.2003 kostenlos ein. Rufe mit 010-Vorwahl werden generell verhindert, eine automatische ersatzweise Verbindungsherstellung über die T-Com findet nicht statt. Alternative Call-by-Call-Angebote sind über andere Sondernummern wie 0900 weiterhin nutzbar, diese müssten bei Bedarf zusätzlich unterbunden werden, beispielsweise über die ebenfalls kostenlose Veränderbare Anschluss-Sperre (z.B. mit VKL 5).
Nutzt man statt einer 010-Sperre die Feste Rufnummern-Sperre Variante 1 (Negativliste), kann man auch nur einzelne Call-by-Call-Vorwahlen sperren lassen. Die Veränderbare Rufnummern-Sperre ermöglicht neben der Variante 1 (Negativliste) auch die generelle Sperre der Rufnummerngruppe 010, bei gleichzeitiger Freigabe nur einzelner Anbieter mit der Variante 2 (Positivliste) durch Angabe von 010xx.
Mit einer 010-Sperre kann auch die Verbindungsherstellung auf nur einen bestimmten alternativen Anbieter festgelegt werden. Eine gleichzeitig in der Vermittlungsstelle eingerichtete Pre-Selection (dauerhafte Voreinstellung eines anderen VNB) bleibt weiterhin wirksam, sie kann aber nicht mehr durch Vorwahl eines weiteren VNB fallweise überschrieben werden. Auch Verbindungen über die T-Com mittels 01033 können so unterbunden werden (ob bei 010-Sperre nicht doch die 01033 wählbar ist, muss noch abgeklärt werden). Zu bedenken ist allerdings, dass vorhandene Spezialtarife der T-Com (z.B. XXL) bei vorliegender Pre-Selection nur mit 01033-Vorwahl genutzt werden können.
Zunehmend berichten Telekom-Kunden, dass sie plötzlich kein Call-by-Call mehr über 010... nutzen können. Hier wurde offenbar in Zusammenhang mit einer Anschluss-Änderung (Varianten-Wechsel, Spezialtarife, T-DSL) ohne entsprechenden Auftrag "versehentlich" (?!?) für den Anschluss eine 010-Sperre eingerichtet. In diesem Fall sollte man über die Vertriebs-Hotline Kontakt+Info die (kostenlose) Deaktivierung der 010-Sperre verlangen.
Seit dem 01.05.2004 ist bei den für Telekom-Mitarbeiter angebotenen vergünstigten T-Net und T-ISDN Anschlüssen eine 010-Sperre vertragsgemäß eingerichtet.
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